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Marktüberblick (23. September 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (23. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
23.09.2016, 08:47  |  458   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich einen Tag nach der US-Notenbank-Entscheidung in Feierlaune. Der DAX haussierte um 2,27 Prozent auf 10.674 Punkte. MDAX und TecDAX endeten mit Aufschlägen von 1,99 beziehungsweise 1,80 Prozent. Sowohl die Marktbreite als auch das Handelsvolumen waren positiv zu werten. Im HDAX, der die genannten drei Indizes umfasst, gab es 106 Gewinner und lediglich vier Verlierer. Das Aufwärtsvolumen notierte bei 98 Prozent. Im DAX wurden 99 Millionen Aktien im Wert von 3,50 Milliarden EUR (Vortag: 2,43) gehandelt. Stärkste Sektoren waren Telecom und Versorger. RWE stieg an der DAX-Spitze um 4,03 Prozent. Deutsche Telekom und E.ON verteuerten sich um 3,65 beziehungsweise 3,52 Prozent. Kein einziger DAX-Wert verbuchte Abschläge. Südzucker endete trotz einer Erhöhung der Ziele 0,59 Prozent schwächer. Hier belasteten Gewinnmitnahmen, nachdem der Wert in diesem Jahr bereits in der Spitze mit dem Tageshoch um 37 Prozent zugelegt hatte. Die Aktie von Rocket Internet sprang in Reaktion auf die Veröffentlichung der ausführlichen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr um 6,81 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch. Zusätzlich stützte ein positiver Analystenkommentar.

Auch an der Wall Street setzte sich der Kursaufschwung fort. Der Dow Jones Industrial stieg um 0,53 Prozent auf 18.392 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,77 Prozent auf 4.891 Zähler und sprang damit auf ein neues Allzeithoch. Die Marktbreite gestaltete sich sehr positiv. An der NYSE konnten 80 Prozent der Werte den Handel im grünen Bereich beenden. Das Aufwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. 155 neuen 52-Wochen-Hochs standen zwei neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren im S&P 500 verzeichneten Zugewinne. Am kräftigsten fiel das Plus bei Immobilienwerten und Konsumwerten aus. Energiewerte und Finanzwerte zeigten nur moderate Aufschläge. Stärkste Werte im Dow waren Procter & Gamble (plus 1,35 Prozent), Disney (plus 1,10 Prozent) und United Technologies (plus 1,92 Prozent). Einzige Verlierer waren Pfizer (minus 0,37 Prozent) und Du Pont (minus 0,22 Prozent).

Am Devisenmarkt gab der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen nach. Der Dollar-Index fiel um 0,13 Prozent auf ein Wochentief bei 95,43 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,15 Prozent auf 1,1205 USD. Intraday schwankte die Notierung zwischen 1,1185 USD und einem Wochenhoch bei 1,1257 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierten sich der Franken und das Pfund Sterling fest. Deutliche Schwäche zeigte der Yen gegenüber allen anderen Majors. Bei den Nebenwährungen stand die Norwegerkrone mit einem kräftigen Anstieg im Fokus. Die Norges Bank beließ den Leitzins wie erwartet unverändert auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent. Allerdings signalisierte sie im Widerspruch zu Aussagen auf der vorausgegangenen Sitzung, dass es wahrscheinlich in diesem Jahr und darüber hinaus auch in den kommenden Jahren nicht zu einer weiteren Senkung kommen werde.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg gestützt vom schwachen Greenback den vierten Tag in Folge um 1,12 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 358,88 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 1,45 Prozent auf 47,51 USD. Hier wirkte der am Vortag berichtete überraschende Rückgang der US-Lagerbestände fort. Begrenzt wurden die Kursgewinne dann jedoch von der Meldung, dass sich Saudi-Arabien und der Iran auf einem vorbereitenden Experten-Treffen nicht über eine Produktionsbegrenzung einigen konnten. Der Preis für US-Erdgas sackte nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten um 2,46 Prozent auf 3,05 USD ab. Kupfer stieg an der Comex um 1,67 Prozent auf 2,19 USD. Edelmetalle setzten ihre Rally fort. Gold stieg um 0,78 Prozent auf 1.342 USD (1.193 EUR). Silber, Platin und Palladium konnten zwischen 1,06 und 1,73 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,19 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um acht Basispunkte auf minus 0,08 Prozent ab. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,51 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 165,14 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um drei Basispunkte auf 1,63 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,31 Prozent auf 141,86 Punkte. Positiver Ausreißer war der australische ASX 200 mit einem Aufschlag von rund 0,9 Prozent. Der Index profitierte von kräftigen Zugewinnen im schwer gewichteten Finanzsektor.

Heute richtet sich der Fokus auf die September-Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone.

Produktideen: Unlimited Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD1NRX Bull Rocket Internet AG Hebel 3,2
CD5TZT Bear Rocket Internet AG Hebel 2,2

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Themen: DAX, USD, Internet


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