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Marktüberblick (26. September 2016)
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Marktüberblick (26. September 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
26.09.2016, 08:16  |  626   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich belastet von Gewinnmitnahmen mit roten Vorzeichen ins Wochenende. Der DAX fiel um 0,44 Prozent auf 10.627 Punkte. Auf Wochensicht konnte das Aktienbarometer dennoch um 3,41 Prozent zulegen. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 0,56 beziehungsweise 0,45 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 23 Gewinner und 84 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX war niedrig mit 70 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 2,38 Milliarden EUR. Gesucht waren vor allem Werte aus den Bereichen Rohstoffe und Transport. Größte Verlierer in der Sektorenbetrachtung waren Banken, Medien und Versorger. An der DAX-Spitze verteuerte sich die Aktie der Deutschen Post um 0,51 Prozent. Lufthansa und FMC endeten 0,23 beziehungsweise 0,21 Prozent fester. Schwächster Titel war erneut die Deutsche Bank mit einem Abschlag von 1,97 Prozent. Deutsche Börse und Volkswagen büßten 1,80 respektive 1,52 Prozent ein.

Auch an der Wall Street wurden Gewinne mitgenommen. Zusätzlich belasteten deutlich zurückkommende Ölpreise. Der Dow Jones Industrial verlor 0,71 Prozent auf 18.261 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab um 0,66 Prozent auf 4.859 Zähler nach. 61 Prozent aller Werte an der Wall Street wiesen negative Vorzeichen auf. Das Abwärtsvolumen lag allerdings nur bei 46 Prozent. 84 neuen 52-Wochen-Hochs standen acht neue Tiefs gegenüber. Einziger Sektor im Plus war der Immobiliensektor. Die deutlichsten Verluste zeigten Energiewerte und Technologiewerte. Die einzigen drei Dow-Werte im Plus waren Verizon, Pfizer und Wal-Mart mit Aufschlägen von 0,40 Prozent bis 0,11 Prozent. Die rote Indexlaterne hielt Goldman Sachs mit minus 1,72 Prozent. Apple und Procter & Gamble büßten 1,66 beziehungsweise 1,38 Prozent ein.

Am Devisenmarkt tendierte der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Euro fest. Der Dollar-Index stieg um 0,09 Prozent auf 95,47 Punkte. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD stieg um 0,15 Prozent auf 1,1225 USD. Im Tagesverlauf schwankte der Kurs zwischen 1,1194 USD und 1,1240 USD. Mit Blick auf die anderen Majors zeigten sich der Kanada-Dollar und das Pfund Sterling auffällig schwach. Auch die Rohstoffwährungen orientierten sich südwärts.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 2,05 Prozent auf 351,52 Punkte. Die Rohölpreise gerieten nach Signalen, dass sich die beiden Rivalen Saudi-Arabien und Iran im Vorfeld des heute startenden Treffens wichtiger Ölförderländer nicht über eine Produktionsbegrenzung einigen können, deutlich unter Druck. Zusätzlich belastend wirkte, dass die Zahl aktiver US-Ölbohrungen das zwölfte Mal innerhalb von 13 Wochen angestiegen war. Brent-Öl verbilligte sich um 3,69 Prozent auf 45,89 USD. Für WTI ging es um 3,97 Prozent abwärts auf 44,48 USD. US-Erdgas gab um 1,57 Prozent auf 3,01 USD nach. Comex-Kupfer stieg um 0,30 Prozent auf 2,20 USD. Gold endete 0,22 Prozent tiefer bei 1.342 USD (1.191 EUR). Silber und Platin verloren 1,44 beziehungsweise 0,55 Prozent. Gegen den Trend verteuerte sich Palladium um 0,85 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,22 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei minus 0,08 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete unverändert bei 165,14 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 1,62 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh aufgrund der schwachen Vorgaben auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,59 Prozent auf 141,15 Punkte.

Heute steht der ifo-Geschäftsklimaindex für den September im Fokus. Experten erwarten im Schnitt einen gegenüber dem Vormonat unveränderten Stand von 106,2 Punkten. Daneben findet in den USA in der Nacht die erste von insgesamt drei Live-Fernsehdebatten zwischen Clinton und Trump statt. Das Ergebnis könnte morgen Auswirkungen auf das Kursgeschehen haben.

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