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Porsche - Tesla Porschechef Blume: "Ich finde es mutig und innovativ, was Tesla macht"

28.09.2016, 13:08  |  3475   |   |   

Tesla bringt Schwung in die Bude: Der Aufstieg des Elektroautobauers Tesla inspiriert Porschechef Oliver Blume. „Ich finde es mutig und innovativ, was Tesla macht. Das hat die Autoindustrie enorm in Bewegung gebracht,“ sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Auch Porsche habe noch eine gut Strecke vor sich. Die aktuell geringe elektrischen Reichweite von Hybrid-Porsche-Modellen sei aktuell kein Problem: „Mit dem neuen Panamera E Hybrid fahren Sie 50 Kilometer. Für viele reicht das. Bei längeren Strecken muss der Verbrennungsmotor ran. Wenn wir Ende des Jahrzehnts ein reines Elektroauto bauen, dann reden wir über eine Distanz von 500 Kilometern am Stück.“

Und das Image vom Mann in der Midlife-Krise als Porschefahrer? Ist nicht so recht zutreffend. Vor allem in China würden die Porschefahrer weiblicher: „In Amerika und Europa überwiegen die männlichen Fans. In China werden unsere Fahrzeuge immer mehr von jungen Frauen gefahren.“
 
Das autonome Auto - Vom Parken, Tanken und Waschen…

Apropos fahren, das wollen Porschefahrer lieber selbst. Aus diesem Grund sieht Blume auch den Nutzen vollautonomer Fahrzeuge sei für seine Kundenkreis als begrenzt an. „Einen Porsche will man selbst fahren, auch in Zukunft.“ Dennoch könnten die Fahrer profitieren: „Stellen Sie sich vor, Sie haben sich abends in der Stadt verabredet, wollen essen gehen. Es ist alles dicht zugeparkt. Sie sind knapp in der Zeit. Sie halten vor dem Restaurant an, steigen aus, das Fahrzeug sucht sich selbst einen Parkplatz, und wenn Sie wieder rauskommen, steht das Auto vollgetankt und gewaschen da. Oder nehmen wir mal an, Sie fahren im Stau zur Arbeit und haben Lust, einen Blick in die Zeitung zu werfen – und das Auto chauffiert Sie durch den Verkehr.“

Porsche Cayenne Diesel im Visier der US-Umweltbehörde
 
Der Skandal um die Dieselfahrzeuge sei auch für ihn „sehr überraschend“ gekommen. „Was da passiert ist, ist nicht zu entschuldigen. Deutlicher kann ich es nicht sagen.“ Den Unmut mancher Porschefahrer könne er nachvollziehen. „Als Kunde wäre ich enttäuscht. Wir kooperieren vollumfänglich mit den Behörden, um den Sachverhalt rückhaltlos aufzuklären, nachdem wir am 2. November vergangenen Jahres von den Vorwürfen der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA bezüglich des Porsche Cayenne Diesel erfahren haben. Vor diesem Hintergrund haben wir den Verkauf von Cayenne-Diesel-Fahrzeugen in den USA und Kanada vorsorglich und freiwillig gestoppt.“



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