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Nordex, SMA Solar, BASF – logischer Kurstreiber

Gastautor: Daniel Saurenz
29.09.2016, 12:30  |  573   |   |   

Frankfurt_BörseWenn sich die OPEC auf die Kürzung der Fördermengen einigt und die Ölpreise steigen – welche Aktien kaufen die Investoren dann? Na klar – SMA Solar und Nordex, da alternative Energien attraktiver werden und gleichsam BASF und Total, da die Ölkonzern oder BASF mit der Tochter Wintershall mehr verdienen. Ob die Kürzungen wirklich durchsetzbar sind, das will man gerade angesichts der Lage in Nahost mal infrage stellen, doch die Kurse treibt es allemal. Dazu laufen Total und BASF sowie immer, wenn sich mal schwache Tage hinter sich haben – die Dividende überzeugt…

Die BASF hat seit Mitte Februar übrigens auch den DAX hinter sich gelassen, Zyklik hin oder her. Das gilt übrigens – siehe Webinar vom Mittwoch – auch für Lanxess. 50% hat der Titel hingelegt seit dem Jahrestief. Hier finden Sie die Analyse der HSBC zur Opec-Sitzung…

Unsere Produktauswahl:

SMA Solar:

Turbo-Bull (TD411Y), Aktienanleihe (UW16QK) und Discount-Zertifikat ( UW3XBU)

Nordex:

Discount-Call ( PB6TRS)

BASF:

Turbo-Bull ( DX0E08), Capped-Bonus ( SE4NZX) sowie Duo Memory-Express mit Bayer ( SG9061)

Hier finden Sie die Aufzeichnung von Franz-Georgs Webinar am Dienstag. Heute Abend beenden wir unsere Webinar-Woche mit OpernTurm Live. Daniel wird sich ausführlich mit der Deutschen Bank beschäftigen und Anlageprodukte vorstellen.

Deutschlands großes Börsenspiel steht in den Startlöchern – in wenigen Tagen starten die Trading Masters mit einer Einführungsphase. Hier finden Sie weitere Informationen.

Unsere Chartanalyse:

Die Seitwärtsbewegung des Marktes zeigt feine Züge von Schwäche. Für eine neue negative Prognose ist es aber noch viel zu früh.

chart1

Die jüngsten Signale des Deutschen Aktienindex sind eher unerfreulich: Der dritte gescheiterte Ausbruchsversuch über die starke Verkaufszone bei 10.800 stoppte bereits fast 100 Punkte unterhalb dieses Widerstands, während der erste Anlauf noch bis knapp über diese Marke führte. Die Käuferseite verliert also sichtbar an Kraft. Zudem hatte sich zuletzt auch der Monatsdurchschnittskurs (blaue Kurve) wieder als Auslöser für Verkäufe entwickelt, er fällt auch schon seit der zweiten Septemberwoche wieder zurück. Sollte der Index auch die beiden Monatstiefs im Bereich der 10.260er-Marke unterschreiten, würde dies die ersten Schwächesignale bestätigen – bereits jetzt zeigt sich im Tageschart, dass der Index am 2015 gestarteten Abwärtstrendkanal nach unten abgeprallt sein könnte, obwohl es anfangs nach einem Ausbruch nach oben ausgesehen hat (blau punktierte Linie).

chart2

Fallen die Notierungen nun auch noch deutlicher unter die 10.260, wäre mit Anschlussverkäufen zu rechnen. Doch die nächste Unterstützung ist nahe, bereits das Areal um 9790/9800 bis etwa 10.000/10.100 dürfte das folgende Kursziel sein. Hier zeigen sich mehrere Zwischentiefs des DAX sowie die 200-Tage-Durchschnittskurve (violett), was den Index etwas nachhaltiger stabilisieren sollte. Seit Anfang des Jahres ist aus dieser Perspektive zudem eine Aufwärtsbewegung erkennbar (grün punktierte Linien), die auch bei einer fortgesetzten Korrektur vorerst ungebrochen bleibt.

chart3

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…

Ein kleiner Rückschlag ist somit allenfalls für sehr kurzfristig ausgerichtete Trader eine Möglichkeit zur Short-Spekulation. Wer eher einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont hat, dürfte hier eine weitere günstige Kaufgelegenheit auf der Long-Seite finden. Passende Zertifikate, um in beide Richtungen mit Hebel zu investieren, haben wir wie immer unterhalb der Analyse aufgelistet.



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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