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Deutsche Bank Technisch ausgeknockt!

30.09.2016, 08:50  |  868   |   |   

Kaum eine Tag vergeht, an dem das größte deutsche Geldhaus nicht in den Schlagzeilen erwähnt wird - und das nicht ohne Grund. Denn die Probleme bei der Deutschen Bank sind immens und lasten Schwer auf dem Vertrauen der Investoren und vor allem der Kunden. Selbst Staatshilfegerüchte kursierten bereits in den Medien, der Aktienkurs bricht weiter ein und zieht die Börsen mit in den Abgrund.

Das Wertpapier des einst stolzen Bankhauses befindet sich ohnehin schon seit Jahren in einem stetigen Abwärtstrend und rutschte zuletzt auf die markante Horizontalunterstützung um 11,00 Euro ab. An dieser Stelle versuchten Markteilnehmer für eine nachhaltige Stabilisierung zu sorgen, jedoch endete diese am übergeordneten Abwärtstrend um 13,84 Euro und wurde im September mit einem deutlichen Kursrücksetzer beendet. Hierbei fielen die Kursnotierungen nämlich zu Beginn dieser Handelswoche unter die wichtige Horizontalunterstützung von 11,06 Euro zurück und reichten bis annähernd 10,00 Euro abwärts. In den letzten drei Handelstagen wurde schließlich eine regelkonforme Gegenbewegung zurück zum Ausbruchsniveau vollzogen, die nun aber für beendet erklärt werden kann und nun weitere Abgaben folgen dürften. Investoren und Kunden flüchten so schnell es geht aus dem Wertpapier und verursachten im gestrigen nachbörslichen Handel einen massiven Kursrutsch an den weltweiten Börsen. Wie viele Leichen noch im Keller der Deutschen Bank liegen und wie hoch die tatsächlichen Strafen in den USA durch Manipulationen ausfallen werden weiß niemand so genau, und genau dieser Umstand bereitet Investoren erhebliche Kopfzerbrechen.

stoppkurs

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Aktie im freien Fall

Findige Anleger könnten durch ein kurzfristiges Short-Engagement über das Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: UW3AYG) an einem weiteren Kursrückfall Deutschen Bank-Aktie partizipieren und auf einen Kursrücksetzer zurück auf 10,00 Euro setzen. Möglicherweise gibt das Wertpapier im beschleunigten Kursverfall sogar auf das Niveau von 9,50 bzw. glatt 9,00 Euro nach und ermöglicht hierdurch eine maximale Rendite-Chance von bis zu 111 Prozent. Allerdings bleibt ein Investment mit extrem hohen Risiken behaftet, weil die anhaltende Volatilität ebenfalls überdurchschnittlich hoch ist und das Wertpapier jederzeit auch zur Oberseite ausschlagen könnte. Daher sollte ein adäquates Stoppniveau nicht tiefer als zunächst 11,50 Euro angesetzt werden. Zwar sind die Chancen für einen Kursanstieg der Deutschen Bank-Aktie verschwindend gering einzuschätzen, könnten aber oberhalb von 11,74 Euro zurück an den gleitenden Durchschnitt EMA 50 bei aktuell 12,35 Euro aufwärts reichen.

 

Deutsche Bank (Tageschart in Euro):

Abwärtstrend Aktie  
 Deutsche Boerse fallende Kurse Verkaufssignal abwaerts kurzfristig Unterstützung Boerse Daily

Unterstützungen: 10,78; 10,65; 10,50; 10,18; 10,00; 9,80 Euro

Widerstände: 11,06; 11,26; 11,64; 11,74; 12,03; 12,20 Euro

 

Strategie: Nur kleine Handelspositionen handeln

Die anhaltenden Negativschlagzeilen um die Deutsche Bank dürften den Kursverlauf weiter in den Keller drücken und erlauben es über ein kurzfristiges Short-Engagement in das Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: UW3AYG) auf einen Rücksetzer bis 10,00 Euro, sowie darunter auf 9,50 bzw. 9,00 Euro zu spekulieren. Hierbei können Anleger eine maximale Rendite von bis zu 111 Prozent erzielen, sollte jedoch die extrem hohe Volatilität beachten. Daher eignet sich ein passendes Stopp-Niveau nicht tiefer als zunächst 11,50 Euro. Vorzugsweise sollte mit kleineren Positionen gehandelt werden - es sei denn der Kapitalpuffer auf dem eigenen Konto ist dick genug.

 

Fallende Kurse steigende aktien
Kennzahlen  
 
  WKN: UW3AYG
  Akt. Kurs: 1,65 - 1,68 Euro
  Basispreis:

11,7900 Euro

  KO-Schwelle: 11,7900 Euro
  Laufzeit: Open End
 
 
  Typ: Unlimited Turbo Short
  Emittent: UBS
  Basiswert Deutsche Bank
  Kursziel: 9,00 Euro
  Kurschance: 111 %
 
Order über Euwax / Börse Stuttgart
 
 

 

Interessenkonflikt

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Wertpapier: Deutsche Bank


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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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