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3 Aktien, die dich reich machen könnten

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
30.09.2016, 16:00  |  788   |   |   
Foto: Pixabay, Taken

Der Versuch, schnell reich zu werden, ist eine sehr gute Möglichkeit, um jede Menge Geld an der Börse zu verlieren. Es gibt aber einige Aktien, die kurzfristig ziemlich hohe Gewinne einfahren könnten. Es folgen drei unserer Favoriten, die von Wachstumstreibern profitieren und die große Kursgewinne verzeichnen könnten.

Das bedeutet aber nicht, dass es in den folgenden Quartalen nicht auch große Risiken gibt. Aber wenn wir es aus einer langfristigen Perspektive betrachten, dann sind sie es trotzdem wert gekauft und gehalten zu werden, selbst wenn es mal nicht so gut läuft.

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Auf Kurs

Celldex Therapeutics (WKN:A0RA0S) ist eines der Biotech-Unternehmen, das am meisten zu tun hat, ohne überhaupt ein Produkt auf dem Markt zu haben. Das Unternehmen hat mehrere einzigartige Krebstherapien, die auf bestimmte Ziele auf der Oberfläche von Krebszellen wirken, in mehreren Testphasen. Das ist sowohl gut als auch schlecht. Das bedeutet, das Unternehmen hat nicht alle Eier in einen Korb gelegt, aber wenn man so viele klinische Studien auf einmal am Laufen hat, dann ist der zukünftige Cashflow nur schwer einzuschätzen.

Der Aktienkurs ist aktuell ziemlich im Keller, nachdem das ehemalige Top-Medikament des Unternehmens Anfang des Jahres gescheitert ist. Wenn wir bedenken, dass Celldex im Juni keine langfristigen Schulden hatte und 208,0 Millionen US-Dollar auf der hohen Kante, dann ist das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 385 Millionen US-Dollar und einer beeindruckenden Pipeline moderat bewertet.

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Der aktuell interessanteste Kandidat von Celldex nennt sich Glemba, ein Medikament, das ein bestimmtes Protein ins Visier nimmt, das man auf der Oberfläche mehrerer, schwer zu behandelnden, Krebsarten findet. Damit konnten die Behandlungsergebnisse einer kleinen Zahl von Patienten mit schwer zu behandelndem Brustkrebs deutlich verbessert werden.

Das Unternehmen ist gerade auf der Suche nach einer größeren Patientengruppe, um eine Studie durchzuführen, die schließlich zu einer Zulassung des Medikaments führen könnte. Wenn diese Ergebnisse mit den vorhergehenden übereinstimmen, dann könnte die Aktie durch die Decke gehen.

Celldex wird wahrscheinlich erst nächstes Jahr diese Ergebnisse liefern, aber die Daten eines anderen Testlaufs mit Glemba bei Patienten mit Melanom wird für Oktober erwartet. Wenn das positiv ausfallen sollte, dann könnte das auch gut für die weiteren Studien sein und die Aktie dabei ordentlich durch die Decke gehen lassen.

Funktioniert gut mit anderen

Celldex hat zwar eine beeindruckende Pipeline, aber diese erblasst im Vergleich mit Ionis Pharmaceuticals (WKN:A2ACMZ). Ionis hat nämlich mehr als ein Dutzend Medikamente im mittleren bis späten Teststadium. Durch Partnerschaften mit mehreren größeren Unternehmen hat Ionis es geschafft zu einem führenden Unternehmen bei der Entwicklung von RNA-Medikamenten zu werden. Eines dieser Medikamente hat die Zulassung der FDA für eine vererbte Form der Hypercholesterinämie erhalten und eine weitere Zulassung für das Medikament nusinersen, ein Medikament das zusammen mit Biogen bald auf den Markt kommen sollte.

Im August kündigten die Partner an dass nusinersen den Behandlungserfolg bei Patienten mit muskulärer Atrophie verbessert habe, was eine der größten Ursachen für Kindersterblichkeit ist. Sollte nusinersen zugelassen werden, dann wäre es die erste und einzige Behandlung für diese Patientengruppe.

Nach diesem Erfolg in den klinischen Tests hat Biogen Ionis 75 Millionen US-Dollar für diese Lizenz bezahlt und wird sich um das Marketing kümmern. Sollte dieses Vorhaben ein Erfolg werden, dann wird Biogen auch seinen Vertrieb zur Verfügung stellen, um das Medikament zu verkaufen. Ionis kann sich praktisch zurück lehnen und 150 Millionen US-Dollar einstecken, wenn nusinersen die erwarteten Zulassungen erhält. Darüber hinaus wird das Unternehmen auch einen Anteil im mittleren Zehnerbereich bei den potentiellen Verkäufen des Medikamentes bekommen.

Schätzungen zufolge soll das Medikament Spitzenumsätze von 1,7 Milliarden US-Dollar pro Jahr erzeugen können, was Umsätze mit hohen Margen für Ionis bedeuten würde. Dieses zusätzliche Einkommen würde dem Unternehmen helfen seine anderen Medikamente weiter zu entwickeln, wie zum Beispiel Volanesorsen, was die Aktionäre bei diesem Prozess reich machen könnte.

Noch ein ungestilltes Bedürfnis

Iones ist aber nicht das einzige Biotech-Unternehmen, das sich auf solche Märkte konzentriert. Das unterschätzte Unternehmen Portola Pharmaceuticals (WKN:AT9FK) könnte schon bald die Zulassung für ein Medikament bekommen, nach dem die Krankenhäuser schon schreien. AndexXa ist praktisch der einzige Xa-Hemmer im Endstadium der Entwicklung.

Die Xa-Hemmer in Tablettenform von Johnson&Johnson mit dem Namen Xarelto und Eliquis von den beiden Unternehmen Pfizer und Bristol-Meyers Squibb sind beliebte Alternativen zu intravenösen Medikamenten geworden, aber ihr Anwendungsbereich ist aus einem wichtigen Grund ziemlich beschränkt. Aktuell gibt es nämlich keine effektive Möglichkeit, deren Effekt wieder rückgängig zu machen, wenn ein Patient an unkontrollierten Blutungen leidet, oder eine Notoperation braucht.

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AndexXa hat schon bewiesen, dass es die Auswirkungen der neuen Blutverdünner gut rückgängig machen kann, und zwar bei einem großen Anteil der Patienten. Unglücklicherweise gab die FDA dem Unternehmen eine nicht gerade willkommene Antwort anstatt der Zulassung, die man gerne gehört hätte.

Laut Portola Pharmaceuticals möchten die Regulierungsbehörden weitere Informationen über den Herstellungsprozess des Medikaments und weitere Daten. Es ist aber in diesem Fall wichtig anzumerken, dass der Briefverkehr mit der FDA nicht in seiner Gänze veröffentlicht werden muss. Das bedeutet, es könnte hier noch ein größeres Problem geben.

Wenn wir bedenken, dass Portola im Laufe der Jahre immer sehr transparent war und uns die klinischen Ergebnissen von AndexXa ansehen, dann scheint das mehr wie ein Anfängerfehler, den das Unternehmen auch korrigieren können sollte.In diesem Fall könnte dieses Medikament in den folgenden Quartalen große Gewinne erwirtschaften.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Biogen and Ionis Pharmaceuticals. Motley Fool empfiehlt Celldex Therapeutics and Johnson and Johnson.

Dieser Artikel wurde von Cory Renauer auf Englisch verfasst und wurde am 28.09.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



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