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Herbstgutachten macht Mut

01.10.2016, 10:00  |  584   |   |   

Unlängst legten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands das diesjährige Herbstgutachten vor. Und dieses macht Mut. Wir stellen Ihnen zudem einen Aktienfonds mit deutschen Blue Chips vor.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung, der von einem stabilen Arbeitsmarkt und kräftigen Konsum gestützt wird. Davon gehen die am Herbstgutachten beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt werde demnach im nächsten Jahr um 1,4 Prozent und im Jahr 2018 um 1,6 Prozent wachsen. Für das laufende Jahr rechnen die Institute mit einem Wachstum von 1,9 Prozent. Zum Vergleich: Im Frühjahr gingen die Institute noch von einem Wachstum von 1,6 Prozent für dieses und 1,5 Prozent für nächstes Jahr aus. „Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor in einer guten Verfassung und trägt den privaten Verbrauch, darüber hinaus machen sich beim öffentlichen Konsum Aufwendungen für die Integration von Flüchtlingen bemerkbar, so dass die Binnenkonjunktur außerordentlich gut dasteht", so Ferdinand Fichtner, Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Steigende Beschäftigung

Die Arbeitslosenquote dürfte gemäß Herbstgutachten in 2017 auf ihrem historischen Tief von 6,1 Prozent verharren. Die Beschäftigung steige weiter, nach Einschätzung der Institute entstehen fast eine halbe Million neue Stellen. Die Industrie leiste anders als in früheren Erholungsphasen indes nur einen unterdurchschnittlichen Beitrag. Die bereits seit längerem schwachen Investitionen und die Exporte werden laut Herbstgutachten im Laufe des Jahres aber etwas anziehen. „Es bestehen Risiken für die deutsche Konjunktur, vor allem weil vielerorts gesellschaftliche Strömungen im Aufwind sind, die die Integration der Weltwirtschaft in Frage stellen", warnt Fichtner. So könnte insbesondere die Entscheidung der Briten, aus der Europäischen Union (EU) auszutreten, die deutsche Konjunktur im Prognosezeitraum beeinträchtigen, falls die Konfrontation zwischen der EU und Großbritannien die Unternehmen verunsichert.

SAP, Daimler und Deutsche Post

Mit dem Fonds „DWS German Equities Typ O" kann man in deutsche Aktien investieren. Der Aktienfonds investiert vorzugsweise in substanzstarke Standardwerte, so genannte Blue Chips. Mit einem Portfolio-Anteil von jeweils 6,9 Prozent stellen die Aktien von SAP und von Daimler die aktuellen Schwergewichte dar. Gefolgt von der Aktie des Chemieriesen BASF, welche mit einer Gewichtung von 6,2 Prozent vertreten ist. Ebenfalls prominent gewichtet im „DWS German Equities Typ O" werden die Dividendenpapiere der Deutschen Post (4,5 Prozent), der Allianz (3,8 Prozent) und von Continental (3,6 Prozent). Auf Sicht der vergangenen drei Jahre kletterte der Kurs des Fonds um 33 Prozent. Zum Vergleich: Der DAX legte im gleichen Zeitraum um 21 Prozent zu. Der Fonds ist thesaurierender Art. Heißt: Erträge wie beispielsweise Dividenden werden nicht ausgeschüttet, sondern einbehalten beziehungsweise reinvestiert.

 

Langfristiger Chart (in Euro)

Aufwärtstrend Aktie
Aktienfonds Deutschland
DWS German Equities Typ O
 
Kennzahlen (Stand: 29.09.2016)
 
 
  WKN: 847428
  ISIN: DE0008474289
  Akt. Kurs: 366,01 / 368,12 Euro
  Fondsvolumen: 351 Mio. Euro
  Verwaltungsgebühr: 1,45 Prozent p.a.
Order über Euwax / Börse Stuttgart
 
  Typ: Aktienfonds
  Emittent: DWS
  Auflegung: 12.12.1994
  Seit Auflegung:
+9,69 Prozent p.a.
  Seit 3 Jahren:
+9,95 Prozent p.a.
 
 




 

 

 
 

Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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