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Denkmalimmobilien: Wie lukrativ ist ein Investment?

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Gastautor: IR-Nachrichten
04.10.2016, 07:00  |  1816   |   

Immobilien, die als Baudenkmäler klassifiziert werden, überzeugen neben dem historischen Charme auch durch die steuerlichen Vorteile, die sie zu einem interessanten Kauf und Investment machen. Der Fiskus fördert die Erhaltung von Gebäuden mit architektonisch und städtebaulich wertvoller Bausubstanz, seien es Residenzen, Wohnhäuser oder andere historische Gebäude. Denn die detailgetreue Sanierung von Wohnungen oder Gewerbeeinheiten kostet sehr viel Geld. Diese Sanierungskosten sind steuerlich absetzbar. Wer das Gebäude selbst bewohnt, kann über zehn Jahre insgesamt 90 Prozent dieser Aufwendungen in der Steuererklärung geltend machen, Kapitalanleger sogar über zwölf Jahre verteilt.

Da der Staat den Kaufpreis quasi zum Großteil subventioniert, rentiert sich die Anlage über die Denkmalabschreibung und die laufenden Mieteinnahmen viel schneller als bei einer normalen Immobilie. Kapitalanleger profitieren von hohen Werbungskosten, die sie in ihrer Einkommensteuererklärung zur Anrechnung bringen können. Die Absetzbarkeit gilt unabhängig von der linearen Abschreibung, die sich nach dem Baujahr des Denkmals richtet. Zudem kann ein Baudenkmal nach zehn Jahren steuerfrei veräußert werden. Durch die aufwendige Sanierung wird eine hohe Wertsteigerung der Denkmalimmobilien erreicht. Gerade weil das Angebot an sanierungsbedürftigen Baudenkmälern sehr begrenzt ist, dürften in Zukunft bei Denkmälern höhere Preise erzielt werden.

Wodurch ist die aktuelle Marktlage gekennzeichnet?

Die verstärkte Nachfrage trifft auf ein knappes Angebot. Besonders in Großstädten wie Berlin sind kaum noch hochwertige Objekte in guten Lagen aufzutreiben. Der Wettbewerb um die verbliebenen geeigneten Objekte in B- und C-Lagen lässt die Preise schon jetzt nach oben schnellen. Inzwischen sind es nicht nur vermögende Kapitalanleger, die von den Steuervorteilen profitieren wollen, sondern auch gutsituierte Eigennutzer, die nach Denkmalimmobilien Ausschau halten.

Worauf sollten Eigennutzer wie auch Kapitalanleger achten?

Allein von Steuervorteilen sollte sich niemand blenden lassen. Die Finanzierung von Denkmalimmobilien muss langfristig gesichert sein. Bei Denkmälern müssen Bauherren mit ausufernden Kosten, beispielsweise für die Schadstoffbeseitigung, rechnen. Damit die Instandsetzung der Denkmalimmobilie zum Erfolg wird, sind der Standort, die Makro- und Mikrolage der Immobilie sowie deren Ausstattung und Zustand der Bausubstanz ausschlaggebend. Insbesondere bei der Beurteilung der Qualität der Bausubstanz sollte man auf die Hilfe von Fachleuten zurückgreifen. Außerdem sollten die eigenen Ansprüche oder die der künftigen Mieter im Vorfeld bedacht sein, diese müssen zwingend mit den anspruchsvollen Vorgaben der örtlichen Denkmalschutzbehörden abgestimmt werden.

Bereits mit kleinem Geld sind Investitionen in Denkmalimmobilien möglich

Auch Kleinanleger können sich mit Immobilien-Crowdinvesting an der Sanierung von Denkmalimmobilien beteiligen. Mittels kleiner Beträge finanzieren sie direkt einzelne Immobilien bei kurzer Laufzeit und laufender Verzinsung und profitieren so von attraktiven Renditen. Ein aktuelles Crowdinvesting-Projekt aus dem Bereich Denkmalschutzimmobilie bietet derzeit die Investmentplattform Exporo.

Das Hamburger Startup Exporo öffnet den Markt für professionelle Immobilien-Investments für Privatanleger: Das Unternehmen ist der deutschlandweit führende Anbieter für Immobilien Crowdinvesting. Bei Exporo können Privatpersonen ein Bauvorhaben auswählen, einfach und direkt eine gewünschte Summe ab 500 € investieren, den Baufortschritt jederzeit mitverfolgen – und eine feste Rendite von 5–7% je nach Projekt jährlich erzielen. Der gesamte Investitionsprozess wird online abgewickelt.

Bislang hat das Unternehmen bereits 22 Immobilienprojekte auf diese Weise mitfinanziert und dadurch über 23 Millionen Euro zwischen Anlegern und Projektentwicklern vermittelt.

Zum Thema:

·        Die Crowdinvesting-Experten hinter exporo.de

·        Crowdinvesting für Immobilien - So funktioniert’s!

 



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