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Commerzbank verkauft Silberbesteck

07.10.2016, 08:26  |  879   |   |   

Das erinnert an die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) – die neulich durch den Verkauf von Beteiligungen „Cash“ generiert hat. Ähnlich nun die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) – denn die hat vor kurzem sogar gewissermaßen das Silberbesteck verkauft. Konkret:

Das Commerzbank-Hochhaus in Frankfurt wurde an eine Tochter des Samsung-Konzerns verkauft. Die Transaktion ist nicht ganz einfach, da die Eigentümer zwei geschlossene Fonds einer Commerzbank-Tochter sind bzw. waren, die Commerzbank aber eine Ankaufsoption hatte und diese nun offensichtlich genutzt hat. Es geht hier um einen Verkauf, doch bleibt die Commerzbank weiterhin vertreten: Denn der entsprechenden Mitteilung zufolge wurde ein langfristiger Mietvertrag über 15 Jahre geschlossen.

Commerzbank-Chart: finanztreff.de

Commerzbank-Chart: finanztreff.de

Diese Transaktion wird also mittel- bis langfristig die Ausgaben wahrscheinlich erhöhen (Mietausgaben) – dafür aber kurzfristig eine Menge „Cash“ generieren. Doch wieviel genau? Das ist offen – denn die Commerzbank nannte den Verkaufspreis nicht. Eine vernünftige Einschätzung in Bezug auf mögliche Änderungen des Eigenkapitals ist ohne diese Angabe nicht möglich. Die Transaktion ist noch nicht abgeschlossen: Das Closing soll 2017 stattfinden. Da der Kaufpreis nicht genannt wurde, kann ich als Ihr Briefkastenonkel das nicht seriös bewerten.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Gib nicht zu schnell dein Wort, so brauchst du´s nicht zu brechen. Viel besser ist es, mehr zu halten als zu versprechen.“ – Friedrich Hebbel

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / dieboersenblogger.de



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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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