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thyssenkrupp Stahlhersteller und die Überkapazitäten

10.10.2016, 12:35  |  1050   |   |   

Vor rund zwei Wochen zeigte sich die Wirtschaftsvereinigung Stahl recht positiv zur weiteren Entwicklung der deutschen Stahlindustrie im laufenden Jahr. Die Branchenvertreter erwarteten eine moderate Aufwärtsentwicklung bis Ende Dezember. Trotzdem wird die Rohstahlproduktion in Deutschland wohl noch leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Allerdings leidet die Branche im aktuellen konjunkturellen Umfeld unter enormen Überkapazitäten, zumal China und einige asiatische Länder weiterhin mit Billigstahl den Markt beeinflussen. Kein Wunder also, dass die Mitarbeiter des deutschen Stahlkönigs thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) um ihre Arbeitsplätze in Deutschland bangen müssen – zumal der Konzern aktuell mit massiven Umstrukturierungen gegen die Branchenkrise ankämpft.

thyssenkrupp-Chart: finanztreff.de

thyssenkrupp-Chart: finanztreff.de

Neue Details zum Geschäftsjahr 2015/16, welches zum 30. September frisch zu Ende ging, will der Konzern am 24. November in Essen präsentieren. Bis dahin dürften keine neuen Wasserstandmeldungen aus der Firmenzentrale kommen. Im August hatte thyssenkrupp die Jahresprognose noch bestätigt. Demnach soll das bereinigte Ebit mindestens bei 1,4 Mrd. Euro liegen. Hoffnung machte zu diesem Zeitpunkt vor allem das Wachstum in den Industriegütergeschäften. Am Markt kam allerdings vor allem gut an, dass Einsparungen von rund 700 Millionen Euro realisiert werden konnten und dadurch der Ertrag und der Cash-flow zum Vorquartal merklich verbessert werden konnten…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto worldsteel / Robert Kolykhalov

Wertpapier: ThyssenKrupp


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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