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Über Donald Trump, das Schock-Potenzial in Europa und die langfristigen Aussichten

12.10.2016, 08:35  |  285   |   |   

Die US-Wahlen rücken immer näher. Während die einen fest davon ausgehen, dass Hillary Clinton gewinnt und dabei auch auf steigende Kurse setzen, gibt es auch eine nicht ganz kleine Gruppe von Anleger, die von einem Sieg Donald Trumps ausgeht. Getreu dem Motto „den Brexit hat auch keiner für möglich gehalten“.

Was also tun? Goldman Sachs etwa erwartet mit Blick darauf bis zum Jahresende Schockpotenzial bei europäischen und US-Aktien. Neben den US-Wahlen werden auch mögliche Zinsschritte der US-Notenbank Fed als Problemfelder genannt.

Doch nichts ist so schwierig vorherzusagen, wie die Geldpolitik der Fed. Im einen Monat stehen die Zeichen auf Zinserhöhung, im anderen Monat sind die Konjunkturdaten wieder so, dass die Fortführung der Zinswende in Frage gestellt wird. Insofern ist also wenig Klarheit vorhanden.

Zurück zur US-Wahl: Egal wer gewinnt – die Wall Street wird unserer Ansicht nach mit beiden möglichen Präsidenten leben. Erstens ist auch eine US-Präsident nicht allmächtig und zweitens wird auch ein Donald Trump der US-Wirtschaft nicht vorsätzlich an den Karren fahren.

Insofern wird es vielleicht eine kurze Panik geben, aber diese wird rasch vorbei gehen. Der Brexit hat es doch gezeigt. Nach einer kurzen Panikreaktion haben sich die Märkte wieder erholt. Insofern werden also auch die europäischen Märkte nach einer kurzen Panik wieder in das bekannte Muster zurückfallen.

Von daher: Ja, es kann turbulent werden. Für Trader sind das sicher spannende Tage rund um die Wahl und die nächste Fed-Sitzung. Aber aus langfristiger Anlegersicht sollte man sich von solchen kurzfristigen Panik- oder Schockthemen nicht beeinflussen lassen. Ein solide austariertes Depot wird auch solche Momente schadlos überstehen.

Und man darf nicht vergessen: Kurzfristige Kursstürze sind die besten Zeiträume um Qualitätsaktien günstig zu erwerben. In solchen Marktphasen legt man nämlich die Basis für langfristige Überrenditen – jenseits der statistisch langfristig zu erwartenden 7 bis 8 Prozent p.a.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Wertpapier: DAX

Themen: Euro, Anleger, Panik


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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