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Marktkommentar: Rouvier Associés: Kommentar des Monats (Juli 2016)
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Marktkommentar Rouvier Associés: Kommentar des Monats (Juli 2016)

Nachrichtenquelle: Asset Standard
05.08.2016, 00:00  |  21   |   |   

Die europäischen Finanzmärkte haben sich nach der Ankündigung des Brexit wieder erholt. Die Auswirkungen werden sich sowieso in Grenzen halten, meinen die Experten von Rouviers Associés.

Die europäischen Finanzmärkte haben sich nach der Ankündigung des Brexit wieder erholt. So hat der MSCI Europe Net in der Zeit vom 27. Juni bis Ende Juli 10,6% zugelegt.

Die Überraschung über das Ergebnis des britischen Referendums hat sich inzwischen gelegt, und dieser Aufwärtstrend deckt sich mit der Wahrnehmung, dass sich die tatsächlichen Auswirkungen des EU-Ausstiegs Großbritanniens in Grenzen halten. 

Zudem mildern die Halbjahresergebnisse der Unternehmen die Verunsicherung, die seit Jahresbeginn das Verbrauchervertrauen und den europäischen Aufschwung belastet hat. 

Der Reifenersatzmarkt im Automobilsektor ist ein guter Indikator für die Stimmung der Marktakteure weltweit und die von Michelin veröffentlichten Absatzzahlen für das 2. Quartal 2016 sprechen in dieser Hinsicht für sich: 3% in Westeuropa, 2% in Nordamerika, 4% in Afrika, Indien und dem Mittleren Osten und 8% in China, mit einem kleinen Wermutstropfen im Hinblick auf Osteuropa (-4%), Japan und Korea (-3%) sowie Lateinamerika (-1%). 

Die Wirtschaftsaktivität im Industriesektor betrachten wir am Beispiel der Zahlen der BASF, die im zweiten Quartal einen Anstieg des Liefervolumens um 4% sowohl bei Industriechemikalien (gegenüber einem Rückgang um 3% im ersten Quartal) als auch bei Spezialchemikalien (gegenüber einem Anstieg um 3% im ersten Quartal) verzeichnet hat. 

Auch in der Seefrachtbranche lässt sich ein anhaltender Aufschwung beobachten. So verzeichneten Kühne Nagel im zweiten Quartal einen Anstieg der weltweiten Umsatzzahlen um 2% (gegenüber 1% im ersten Quartal), mit einem deutlichen Plus in Asien. 

Zu guter Letzt sei auf das anhaltende organische Wachstum von Schneider Electric in Osteuropa verwiesen: -3% im ersten Halbjahr (H1) 2014, -1% im H2 2014, 1% in H1 und H2 2015 und 2% im H1 2016. Schneider profitiert zudem von einer positiven Entwicklung in der chinesischen Baubranche.

Der Rouvier Patrimoine verzeichnet zum Ende des Halbjahres einen leichten Wertzuwachs ( 0,3%). Die Anleihekomponente des Fonds setzt im Hinblick auf das Risiko einer möglichen Zinsanhebung weiterhin auf Sicherheit. Dennoch hat der Fonds in eine neue nachrangige Anleihe von Crédit Agricole investiert, die eine Mischform aus Anleihen und Aktien darstellt. Ziel dabei ist es, Renditen zu erwirtschaften und gleichzeitig die Volatilität des Fonds im Zaum zu halten. 

Der Rouvier Valeurs hält an seiner qualitativen Ausrichtung fest und verzeichnet seit Jahresbeginn eine nahezu unveränderte Wertentwicklung (-0,2%), während seine abgesicherte Variante, der Rouvier Évolution, mit 0,4% eine positive Entwicklung verzeichnet. 

Der Rouvier Europe hat seit dem 27 Juni um 14,4% an Wert zugelegt. Zwar schneidet er damit besser ab als sein Referenzindex, seit Jahresbeginn hat der Fonds jedoch 11,7% an Wert verloren. Aufgrund seiner Exposition in Unternehmen mit Bezug zum europäischen Aufschwung und Unternehmen der Finanzbranche ist der Fonds Schwankungen ausgesetzt, die sich aufgrund der bestehenden Unsicherheit an den Märkten negativ auf seine Entwicklung ausgewirkt haben, von denen der Fonds aber profitieren dürfte, sobald das eigentliche Ausmaß des Aufschwungs und die guten Geschäftszahlen der Finanztitel im Portfolio ihre Wirkung entfalten. In diesem Zusammenhang sei auf die Geschäftszahlen verwiesen, die BNP Paribas im ersten Halbjahr veröffentlicht hat. Trotz des negativen Umfelds, übertraf die Bank die Erwartungen mit einer soliden Eigenkapitalquote von mehr als 11%, einer Eigenkapitalrendite von knapp 10% und einem Gewinn je Aktie von EUR 3,43. Vor diesem Hintergrund besteht kaum ein objektiver Grund, die Gesellschaft dauerhaft unterhalb ihres Nettovermögens zu bewerten (EUR 72 je Aktie bei einem Kurs von EUR 44).

Hier geht's zum monatlichen Factsheet. 

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