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K+S – Übernahmephantasie aus Asien

Gastautor: Daniel Saurenz
17.10.2016, 11:30  |  1188   |   |   

K+S_Rohstoffe_WeizenfeldQuerdenken ist in unseren Webinaren so oft angesagt, wie es sinnvoll und möglich erscheint. Mitunter greifen wir dabei auch Vorschläge unserer Zuhörer auf. Vergangene Woche wies einer auf das Chartbild bei K+S hin. Es ist antizyklisch gar nicht so übel aus. Doch wir gehen einen Schritt weiter. Die Chinesen wollen den größten Chemiekonzern der Welt bauen.

Ziel sind rund 100 Mrd. Dollar Umsatz mit erklärten Käufen in Chemie, Düngemittel und Polymere. Wen könnte man in diesem Gebiet kaufen? Genau – K+S. Damit rücken die Nordhessen in den Mittelpunkt neuer Spekulationen, denn es ist eine der wenigen Adressen, die auf diesem Gebiet verfügbar wäre. Freitag kommen Daimler und SAP mit Zahlen – auch da gilt quergedacht…dass Daimler-Chef Zetsche schon häufiger vor den Zahlen durchblicken ließ, dass sie gut ausfallen. Das tat er auch letzte Woche, niemand achtete darauf, doch wir erwarten, dass am Freitag etwas Anständiges herauskommt. Gleiches gilt für SAP.

Mehr zum Thema finden Sie auch in unserem Artikel von letzter Woche.

DAX auf ein Jahr

DAX auf ein Jahr

Das Produktangebot auf K+S, Daimler und SAP finden Sie in der ISIN-Liste, unserem Favoritendepot oder unseren Investmentideen vom Wochenende – hier eine Auswahl plus Hebelpapiere auf den DAX:

DAX Short Hebel 12 VN3D4P
DAX Long Hebel 12 HU5LQG
Inline-Optionsschein auf DAX SE54TL
Capped Bonus Zertifikat auf DAX UW1U14
Capped Bonus Zertifikat auf DAX UW3W7C

Ausführliche Erklärungen zu allen gängigen Anlageprodukten finden Sie hier

Unser Webinarprogramm:

webinareDienstag, 18.10, 18 Uhr: Euer Egmond  Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 18.10, 19 Uhr: Chartalarm: Diese Aktien senden Kauf- und Verkaufssignale– Hier gehts zur Anmeldung…

Mittwoch, 19.10, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Donnerstag,20.10, 18:30 Uhr: Operturm Live – Hier gehts zur Anmeldung…

Unsere Chartanalyse:

Der Index hat sich vom jüngsten Schwächeanfall schnell und kräftig erholt – doch es wurde viel Porzellan zerschlagen: Die kurzfristige Charttechnik hat sich etwas eingetrübt.

chart1Durch den starken Rücksetzer in der zweiten Hälfte der Vorwoche hat der Deutsche Aktienindex Hoffnungen auf eine stabile kurzfristige Erholungsbewegung zunächst wieder zerstört. Der erneute Rückfall unter den Monatsdurchschnittskurs (blau) und das vorausgegangene Zwischentief im Bereich 10.450/10.500 zeigt, dass die Skepsis der Investorenmehrheit weiter anhält – sonst hätten Kaufinteressenten dort verstärkt zugegriffen. Um ein vertrauensvolles Zeichen zu senden, muss der Index nun nach wie vor einen Ausbruch über die starke Verkaufszone bei 10.650/10.800 schaffen. Dieser Verlauf ist zwar nicht auszuschließen, doch vorläufig existieren dafür überhaupt keine Anhaltspunkte. Anleger warten somit besser ab, bevor sie auf steigende Kurse wetten.

chart2Lukrativ ist derzeit eher das Gegenteil: Wer die Erholung zum Wochenende nutzen will, um billiger in Short-Positionen einzusteigen, kann jetzt mit gutem Chance-Risiko-Verhältnis auf fallende Kurse setzen (passende Papiere haben wir wie immer am Ende der Analyse aufgeführt). Doch Vorsicht, diese Wette ist nur für äußerst risikofreudige Trader interessant, denn im Tageschart zeigt sich neben dem seit 2015 bestehenden Abwärtstrend (blau punktiert) seit Februar auch eine alternative Aufwärtsbewegung (grün).

chart3Auch im länger zurück reichenden Wochenchart zeigt die Tendenz noch nach Norden. Solange der DAX zudem oberhalb seines 200-Tage-Durchschnitts (violett) verläuft, sollte nur kurz auf Verluste gesetzt werden. (Teil-)Gewinnmitnahmen sollten schon bei 10.260/10.350 erfolgen. Spätestens bei 10.100 schrumpft das kurzfristige Abwärtspotenzial stark zusammen, wenngleich auf lange Sicht auch Indexstände um 9700/9800 an der Aufwärtstrendkanal-Untergrenze drohen.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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