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Devisen EUR-USD: „Runde“ Zahl in Gefahr

Gastautor: Christian Henke
17.10.2016, 11:44  |  764   |   |   

Der Euro zum US-Dollar hält sich seit Jahresbeginn in einer trendlosen Marktphase auf. Auf einen Ausbruch aus der Schiebezone warten die Marktteilnehmer bislang vergebens.

Die Oberseite der Preisspanne bei 1,15 USD stellt sich seit längerem als betonharte Widerstandsbarriere heraus. Nach unten konnte bisher die psychologische Marke bei 1,10 USD mehrmals Schlimmeres verhindern.

Allerdings wird die „runde“ Zahl zum wiederholten Mal belagert. Im Augenblick notiert die europäische Gemeinschaftswährung leicht darunter. Ein nachhaltiger Wochenschlusskurs unterhalb der genannten Unterstützung hätte ein charttechnisches Verkaufssignal zur Folge. In diesem Szenario müsste mit einem Test der langfristigen Aufwärtstrendlinie bei momentan 1,0655 USD gerechnet werden.

Für eine Bewegung in die eine oder andere Richtung bedarf es jedoch einer steigenden Dynamik. Der Trendbestätigungsindikator ADX notiert seit Anfang Januar unterhalb des Bereichs bei 20. Werte darunter signalisieren eine Seitwärtsphase. Ein charttechnischer Ausbruch ist dann eher unwahrscheinlich.

Die Verteidigung der Unterstützung bei 1,10 USD sollte noch nicht ad acta gelegt werden. Eine technische Gegenbewegung bis zum flach verlaufenden gewichteten 40-Wochen-Durchschnitt bei aktuell 1,1175 USD wäre dann durchaus denkbar. Erst darüber könnte erneut die Oberseite der Schiebezone ins Visier genommen werden. 

EUR-USD auf Wochenbasis

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Wertpapier: EUR/USD


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Christian Henke ist seit 2001 im Finanzsektor tätig und hat sich bereits seit dem Studium der Betriebswirtschaft für das Thema Technische Analyse interessiert. Nach seinem Abschluss zum Certified Financial Technician (CFTe) arbeitete Herr Henke als Aktienanalyst bei einer renommierten Bank in Düsseldorf. Neben der klassischen Chartanalyse gehören die Point & Figure Methode, gleitende Durchschnitte sowie Handelssysteme zu seinen Steckenpferden. Weitere Informationen: IG Markets

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