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Marktüberblick (18. Oktober 2016)
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Marktüberblick (18. Oktober 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
18.10.2016, 09:02  |  455   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenauftakt nicht an die steile Rally vom Freitag anknüpfen. In einem nachrichtenarmen Umfeld büßte der DAX 0,72 Prozent auf 10.504 Punkte ein. Das Handelsvolumen blieb mit 63,7 Millionen gehandelter Aktien im Wert von 2,27 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 2,85) auffällig gering. MDAX und TecDAX verloren 0,40 respektive 0,76 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 24 Gewinner und 85 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 86 Prozent. Einziger Sektor mit hauchdünnem Plus war der Bausektor. Die deutlichsten Verluste wiesen Konsumwerte, Versorger und Chemiewerte auf. Einzige DAX-Gewinner waren Commerzbank, Continental und HeidelbergCement mit marginalen Aufschlägen zwischen 0,04 und 0,08 Prozent. Die Verliererliste führte Henkel mit minus 2,23 Prozent an. E.ON und Deutsche Börse gaben um 2,22 beziehungsweise 1,95 Prozent nach. Nach Xetra-Schluss senkte Continental seine Prognose, was die Aktie im nachbörslichen Geschäft um rund 2,7 Prozent absacken ließ.

An der Wall Street dominierten ebenfalls die roten Vorzeichen. Hier belasteten enttäuschende Konjunkturdaten und nachgebende Ölpreise die Anlegerstimmung. Zudem warnte Fed-Vize Stan Fischer vor den Gefahren niedriger Leitzinsen. Der Dow Jones Industrial verlor 0,28 Prozent auf 18.086 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,25 Prozent abwärts auf 4.796 Zähler. 58 Prozent aller Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. 38 neuen 52-Wochen-Hochs standen 32 neue Tiefs gegenüber. Signifikante Zugewinne wies lediglich der Versorgersektor auf. Die deutlichsten Einbußen verzeichneten zyklische Konsumwerte, Energiewerte und nicht-zyklische Konsumwerte. An der Dow-Spitze verbesserte sich die Aktie von Johnson & Johnson vor den heutigen Quartalszahlen um 0,79 Prozent. Boeing rückte um 0,37 Prozent vor. Verizon endete 0,29 Prozent fester. Die rote Indexlaterne hielt McDonald’s nach einem negativen Analystenkommentar mit einem Abschlag von 1,47 Prozent. Nike und Home Depot verloren 1,14 beziehungsweise 1,01 Prozent. Im nachbörslichen Handel sorgten Bilanzen für Bewegung. Netflix haussierte nach deutlich besser als erwarteten Zahlen um rund 19 Prozent. IBM verlor nach enttäuschenden Daten rund 3 Prozent.

Am Devisenmarkt litt der US-Dollar unter Gewinnmitnahmen. Der Dollar-Index gab vom am Freitag erreichten 7-Monats-Hoch um 0,21 Prozent auf 97,88 Punkte nach. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,25 Prozent höher bei 1,1000 USD. Intraday schwankte der Kurs zwischen einem 3-Monats-Tief bei 1,0964 USD und einem Hoch bei 1,1008 USD. Bei den anderen Majors fiel der Yen mit Zugewinnen auf. Rohstoffwährungen neigten mit Ausnahme des Rand zur Schwäche.

Die Rohstoffpreise blieben überwiegend im Konsolidierungsmodus. Der S&P GSCI für 24 Spotpreise gab um 0,27 Prozent auf 374,61 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,77 Prozent auf 51,55 USD. Die US-Sorte WTI fiel um 0,87 Prozent auf 49,91 USD. US-Erdgas gab um 1,13 Prozent auf 3,25 USD nach. Comex-Kupfer verlor 0,28 Prozent auf ein 5-Wochen-Tief bei 2,10 USD. Gold handelte unverändert bei 1.255 USD (1.141 EUR). Silber notierte gut behauptet bei 17,46 USD. Platin und Palladium gaben um 0,24 beziehungsweise 1,52 Prozent nach.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,07 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel bis zum Abend um zwei Basispunkte auf 0,05 Prozent. Intraday hatte sie ein 4-Monats-Hoch bei 0,10 Prozent markiert. Der Euro-Bund-Future endete 0,18 Prozent höher bei 163,52 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel nach zwischenzeitlicher Markierung eines 4-Monats-Hochs bei 1,81 Prozent um drei Basispunkte auf 1,77 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute Morgen ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Dabei blieb das Handelsvolumen jedoch recht dünn. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,43 Prozent höher bei 138,71 Punkten.

Von der konjunkturellen Seite sind heute lediglich die US-Verbraucherpreise von größerem Interesse. Experten erwarten im Schnitt, dass die Teuerungsrate im September von zuvor 0,2 auf 0,3 Prozent geklettert ist. Unternehmensseitig stehen in den USA die Quartalszahlen von UnitedHealth, Johnson & Johnson, Philip Morris und Goldman Sachs im Fokus. Nach US-Börsenschluss berichten Intel und Yahoo! über ihren Geschäftsverlauf.

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