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"Keine Rückmeldung" Studie: Lahme Bürotechnik raubt jedem Mitarbeiter einen kompletten Jahresurlaub!

20.10.2016, 13:16  |  1952   |   |   

Ladefehler, Papierstau, Software-Updates: Bei den täglichen Problemchen mit der lieben Bürotechnik kann schon ziemlich viel Zeit ins Land gehen. So viel, dass in der Gesamtsumme ein kompletter Jahresurlaub dabei draufgeht, wie eine Studie ergab.

Das größte Videoportal im World Wide Web ist nicht ohne Grund voll von Zusammenschnitten mit den schönsten Büroausrastern. Wer hat sich nicht schon einmal der Vorstellung hingegeben, seinen Monitor flugs aus dem Fenster zu werfen, weil die Surfgeschwindigkeit des Internetanschlusses der einer Schnecke gleicht - einer Toten, um genau zu sein? 

Gott sei Dank können die meisten von uns diesem Drang am Ende doch (wenn auch ganz knapp) widerstehen. Denn ansonsten würde es mit Verweis auf ein neues Studienergebnis überall in Europa Hardware auf die Straßen regnen. Wie der Büroausstatter Sharp Business Systems in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide herausfand, vergehen im Schnitt 34 Minuten pro Arbeitstag beim Warten auf den Drucker, das Hochfahren des Computers und bei Druckvorgängen an sich (Quelle: "WirtschaftsWoche").

Für deutsche Büroangestellte bezifferten die Forscher jene Zeit, in der man gezwungen ist, untätig herumzusitzen, auf rund 10.000 Minuten pro Nase und Jahr. Das sind umgerechnet 20 Arbeitstage oder - für die, die fünf Tage pro Woche arbeiten - der Mindestanspruch an Urlaubstagen. Dabei ist das größte Problem nicht immer nur die Technik. Auch die ewige Sucherei von Bildern und Dokumenten, die sich aus einem schlecht organisierten Ablagesystem ergibt, entpuppt sich bei vielen als nerviger Zeitfresser. Insgesamt gaben 31 Prozent der Befragten an, dass sie hierbei rund 22 Minuten am Tag verlieren. Indes klagten 25 Prozent über veraltete Technologien.

Aus Sicht der Studienautoren sei es daher zum einen wichtig, die genutzten Geräte regelmäßig einem Update zu unterziehen. Zum anderen müssen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter aber auch umfassend über die Bedienung der Geräte aufklären. Denn so viel, wie in deutschen und europäischen Büros gewartet wird, so viel wird auch untereinander geholfen. 25 Prozent der Befragten gaben nämlich an, ihren Kollegen gelegentlich in technischen Fragen zur Seite zu springen, 21 Prozent gaben zu, dass sie nicht immer wissen, wie die Geräte funktionieren. 

 

Wertpapier: Sharp


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