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DAX, MDAX und TecDAX – das müssen Sie heute wissen!
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DAX, MDAX und TecDAX – das müssen Sie heute wissen!

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
01.11.2016, 08:46  |  1613   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart die negativen Vorzeichen. Händler verwiesen zur Begründung auf eine ansteigende Nervosität im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl, die am 8. November stattfinden wird. Daneben wollten sich die Marktakteure vor den Notenbank-Entscheidungen dieser Woche nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Der DAX schloss 0,29 Prozent tiefer bei 10.665 Punkten. Auf Monatssicht verbesserte er sich um 1,47 Prozent. MDAX und TecDAX endeten mit Abschlägen von 0,07 beziehungsweise 0,38 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 40 Gewinner und 70 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. Das Handelsvolumen im DAX war auffällig niedrig mit 70,4 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 2,59 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 2,81). Stark gesucht waren Immobilienwerte, Medienwerte und Technologiewerte. Am schwächsten performten Banken, Automobilwerte und Werte aus dem Sektor Pharma + Healthcare. RWE belegte mit einem Plus von 2,33 Prozent die DAX-Spitze. Vonovia und Infineon verbesserten sich um 1,59 beziehungsweise 0,73 Prozent. Am anderen Ende büßten Commerzbank und Deutsche Bank 1,84 respektive 1,27 Prozent ein. BMW verlor 0,99 Prozent. Im MDAX sackte die Fielmann-Aktie nach einer Gewinnwarnung um 6,41 Prozent ab. Im TecDAX haussierte Drägerwerk nach einem positiven Analystenkommentar um 5,93 Prozent.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes nach einem impulslosen Geschäft mit moderaten Abschlägen aus dem Handel. Der Dow Jones Index verlor 0,10 Prozent auf 18.142 Punkte. Der Nasdaq 100 notierte 0,08 Prozent schwächer bei 4.801 Punkten. 49 Prozent der an der NYSE gehandelten Werte verzeichneten Kursgewinne und 47 Prozent Verluste. Das Aufwärtsvolumen betrug 50 Prozent. 59 neuen 52-Wochen-Hochs standen 80 neue Tiefs gegenüber. Beste Sektoren waren Versorger und Immobilien. Am deutlichsten abwärts ging es mit Werten aus dem Energiesektor und dem Gesundheitssektor. Chevron setzte sich mit plus 0,89 Prozent an die Dow-Spitze. Hier wirkten die Quartalszahlen vom Freitag und die angekündigte Dividendenanhebung nach. Nike verlor am anderen Indexende nach einem negativen Analystenkommentar 3,53 Prozent.

Der Dollar-Index notierte nach einer zwischenzeitlichen Erholung zum Ende des New Yorker Handels unverändert bei 98,34 Punkten. EUR/USD gab um 0,04 Prozent auf 1,0982 USD nach. Im Tagesverlauf schwankte der Kurs zwischen 1,0936 USD und 1,0992 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen konnte das Britische Pfund gegenüber allen anderen Majors aufwerten. Es profitierte von der Meldung, dass der seit 2013 amtierende BoE-Gouverneur Mark Carney die volle acht Jahre dauernde Amtszeit ableisten wird. Stark gesucht war bei den Nebenwährungen der südafrikanische Rand, nachdem bekannt wurde, dass sich der angesehene Finanzminister Pravon Gordhan nicht wegen der Frühverrentung eines ranghohen Beamten vor Gericht verantworten muss.

Rohstoffpreise orientierten sich ganz überwiegend südwärts. Der S&P GSCI Index für 24 Spotpreise gab mit einbrechenden Ölpreisen um kräftige 2,27 Prozent auf ein 5-Wochen-Tief bei 361,62 Punkten nach. Brent-Öl verbilligte sich um 4,40 Prozent auf 48,45 USD. Nach einer Reuters-Umfrage dürfte die Ölproduktion innerhalb der OPEC im Oktober ein Rekordhoch bei 33,82 Millionen Barrel pro Tag erreicht haben. Zugleich stieg die Skepsis der Marktteilnehmer hinsichtlich eines Gelingens der anvisierten Produktionskürzungen für das OPEC-Treffen Ende November weiter, nachdem am Wochenende erfolgte Konsultationen fruchtlos verlaufen sind. US-Erdgas fiel um 3,93 Prozent auf 2,98 USD. Kupfer verteuerte sich an der Comex um 0,64 Prozent auf 2,21 USD. Gold legte um 0,11 Prozent auf 1.278 USD (1.163 EUR) zu. Silber und Palladium stiegen 0,58 beziehungsweise 0,73 Prozent. Platin notierte unverändert bei 981,50 USD.

Am Rentenmarkt gestaltete sich der Handel lustlos. Die Umlaufrendite gab um einen Basispunkt auf 0,00 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,16 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,03 Prozent tiefer bei 162,10 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 1,84 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh nach anfänglicher Schwäche überwiegend freundlich. Stützend wirkten besser als erwartete Einkaufsmanagerindizes aus China. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,31 Prozent auf 139,46 Punkte. Die RBA beließ den Leitzins wie allgemein erwartet unverändert auf dem Rekordtief von 1,50 Prozent. Die Bank of Japan beließ ebenfalls die Geldpolitik wie erwartet unverändert, senkte jedoch ihren Inflationsausblick.

Heute steht von der Makroseite der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA im Fokus. Experten erwarten im Schnitt einen Anstieg im September von zuvor 51,5 auf 51,9 Punkte. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Sony, Pfeiffer Vacuum Technology, Royal Dutch Shell, BP und Pfizer.

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Themen: Handel, DAX, USD


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