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Marktkommentar: Igor de Maack (DNCA): Wöchentlicher Kommentar zu den Märkten (28. Oktober 2016)
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Marktkommentar Igor de Maack (DNCA): Wöchentlicher Kommentar zu den Märkten (28. Oktober 2016)

Nachrichtenquelle: Asset Standard
28.10.2016, 00:00  |  150   |   |   

Es scheint mitunter sehr hart, wie mache Titel abgestraft werden, meint Igor de Maack in seinem wöchentlichen Marktkommentar.

Die Berichtssaison stellt sich bisher durchwachsen dar, wobei sich die Firmenlenker nicht wirklich negativ zum laufenden Geschäft äußern. ​Während manche Unternehmen solide Ergebnisse vorlegen konnten (Sanofi, Total, BNP Paribas, STM, LVMH, Volkswagen), haben andere enttäuscht (Capgemini, Publicis) oder ihre Prognosen nach unten korrigiert (RyanAir, Gemalto, Ericsson).

In einem technischen Markt mit bescheidenen Transaktionsvolumen, der noch immer (in der 38. Woche in Folge) von Kapitalabflüssen bestimmt wird, scheint es mitunter sehr hart, wie bestimmte Titel abgestraft werden.

Üblicherweise werden seitens der Analysten die letzten Gewinnkorrekturen für das jeweilige Jahr erst im November ausgesprochen. Bislang wird davon ausgegangen, dass die Gewinne sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa mehr oder weniger stabil bleiben. Für 2017 wird für diese beiden Regionen mit einem Ergebniswachstum von respektive 12 % und 14 % gerechnet, einem Niveau, das im Wesentlichen dem der zurückliegenden fünf Jahre entspricht.

Es gibt also allen Grund, die Prognosen für 2017 in Frage zu stellen und zu befürchten, dass auch sie sich im Laufe des kommenden Jahres als allzu optimistisch herausstellen werden. Allerdings hatte schon Mark Twain erkannt: „Die Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich nur.“

Den zweiten Reim dieses Poems der Märkte liefert die Situation bei den Anleihen. Seit einigen Wochen ziehen hier die Zinsen an. So steht die zehnjährige Bundesanleihe bei 16 Basispunkten und entfernt sich damit merklich von ihrem im Laufe dieses Jahres verzeichneten historischen Tiefststand. Dieses Umfeld ist für Anleiheninvestments mit langer Duration alles andere als günstig. Dafür deutet es auf Inflationsdruck und eine mögliche Leitzinsanhebung in den Vereinigten Staaten im Dezember hin.

Europäische Aktien werfen weiterhin attraktive Renditen ab und stellen als (inflationsgebundene) Nominalwertanlagen eine gute Basis dar. Wie das Meisterwerk die Nachtwache, das berühmte Gemälde des großen niederländischen Malers Rembrandt, geben derzeit auch die Finanzmärkte ein Chiaroscuro-Bild ab. So begegnet dem Anleger ein munteres Wechselspiel von Schatten (Brexit, Wahltermine, weltweit maues Wirtschaftswachstum) und Helligkeit (gut geführte Unternehmen, üppige Dividenden, zum Teil sehr angemessene Bewertungen).

Manchmal zeigt sich das rettende Licht mitten im tiefsten Dunkel. 2016 kam und kommt es darauf an, gezielt in diesen schnelllebigen Sonnenmomenten Anlagemöglichkeiten auszumachen, um Performance zu erzielen.

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Themen: Euro, Staat, Märkte


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