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Nordex – erstes Hoffnungszeichen

Gastautor: Daniel Saurenz
11.11.2016, 12:30  |  746   |   |   

NordexDie Zeitenwende am Aktienmarkt durch Donald Trump sowie die kleine Umsatz- und Gewinnwarnung haben Nordex weggerissen. Lange hielt sich die Aktie gut, doch jetzt ging sie den Weg von SMA Solar. Die Party des Jahres 2015 ist komplett ausgelöscht, es ging retour. SMA Solar sieht ohnehin aus wie eine Sinuskurve, Trends halten in der Aktie jeweils locker ein Jahr.

Bei Nordex hatten wir Papiere vorgestellt beispielsweise in Opernturm Live und hier in der ISIN-Liste, jetzt gibt es erste Hoffnungsschätzungen. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Nordex von “Hold” auf “Buy” hochgestuft und das Kursziel auf 27 Euro belassen. Die Aktie des Windkraftanlagenherstellers sei schlichtweg zu preiswert, um sie zu ignorieren, schrieb Analyst Douglas Lindahl in einer Studie vom Freitag. Wie der DAX zu preisen ist, sagt die Chartanalyse zum Ende einer verrückten Trump-Woche.

Lesen Sie auch: Renditekurve bei US-Bonds wird steiler 

Unsere antizyklische Produktauswahl auf Nordex:

Turbo-Bull (Hebel 5 )  – XM0EZF

Discount-Call – PB5D0F

Aktienanleihe – PB8DK1

Capped-Bonus – UW1XLK

Egmonds Trump-Prognose wird in der Finanzmarktrunde gewürdigt - hier die Aufzeichnung…

Unsere Chartanalyse:

Am Freitag ist die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Aufwärtsbewegung eher gering. Nach unten ist mehr Spielraum, doch auch auf dieser Seite sind keine Überraschungen zu erwarten.

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Der Markt sucht nach wie vor eine neue Mitte, nachdem die US-Wahl eingepreist wurde. Mit einem Anstieg bis an das obere Ende der Handelsspanne der vergangenen Monate bei rund 10.800 Punkten reizte der Deutsche Aktienindex den kurzfristig verfügbaren Kursspielraum aus statistischer Sicht maximal aus, deutlich darüber hinaus gehende Gewinne sind am Freitag nicht zu erwarten. In den kommenden Monaten sind im Idealfall weitere Käufe bis an die Obergrenze des mittel- bis langfristigen Aufwärtstrendkanals im Tageschart (grün) bei 11.230/11.500 möglich, wenn der Markt zuvor über die massive Verkaufszone bei 10.800 ausbrechen kann.

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Doch dies grenzt vorläufig eher an Wunschdenken, denn noch existieren keine Anzeichen dafür, dass der Seitwärtstrend der Vormonate nach oben durchbrochen wird. Die jüngste Erholung ist dabei nur als gewöhnliche Schwankung innerhalb dieser Tradingrange einzustufen, deren Intensität durch die Wahlen in den USA etwas verschärft wurde. Spannend ist nun zunächst, ob der DAX sich in der oberen Hälfte dieser im 1-Stunden-Chart gut erkennbaren Handelsspanne behaupten kann. Dazu darf er nicht stärker unter 10.500 Punkte zurück fallen.

Trading-Masters – Start in die heiße Phase

Anleger und Trader können den spannenden Börsenherbst nutzen um sich beim Börsenspiel “Trading-Masters” zu positionieren und um attraktive Prämien mitzuspielen. Seit Montag sind die Trading Masters 2016/2017 in die heisse Phase gegangen – zur Anmeldung geht’s hier. Neben dem Gesamtranking werden auch Preise nach jeder Spielhase verteilt. Im Gesamtranking, den Spielphasen sowie den Wochen-, Frauen- und Studentenrankings haben alle Teilnehmer die Chance auf Gewinne im Gesamtwert von über 100.000 Euro. Hier finden Sie weitere Informationen.

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Schon um 10.580 Zähler ist im hoch aufgelösten 5-Minuten-Chart der Vortage ein Bereich mit gehäuft auftretenden Wendepunkten erkennbar, aus dem sich mit gutem Willen eine erste schwache Unterstützung für die nächsten Stunden ableiten lässt. Erst unterhalb von 10.460/10.500 wäre aber auch aus dieser Perspektive eine Schwäche festzustellen. Dann ist die Zone um 10.200/10.260 die nächste Haltestelle, die zügig erreicht werden dürfte. Eine gute Strategie ist es daher, vor einer weiteren Spekulation auf fallende Kurse erst einen Einbruch des Index unter 10.460 abzuwarten. Um auf steigende Notierungen zu wetten, sollten Anleger sich bis zu einem Ausbruch über 10.800 ? idealerweise auf Tagesschlusskursbasis ? gedulden. Zwischen diesen Werten kann allenfalls auf Schwankungen von einer charttechnischen Begrenzung zur anderen gesetzt werden.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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