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Banken - Eigenkapital Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften zulasten deutscher Banken?

11.11.2016, 17:03  |  1363   |   |   

Die Bundesregierung wehrt sich gegen eine massive Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften zulasten deutscher Banken. Strengere Vorschriften sollten zwar die Bankenrisiken verringern, jedoch „ohne die Kapitalanforderungen wesentlich zu erhöhen“, erklärte das Bundesfinanzministerium gegenüber der „WirtschaftsWoche".

Warum geht es? Bei der geplanten EU-Richtlinie drohe die Gefahr, dass die Regeln „deutsche Banken gegenüber US-Instituten erheblich benachteiligen“, warnt der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan (CSU). Bei manchen Banken könnten sie „bis zu 70 Prozent mehr Eigenkapital erfordern“. Die CDU/CSU-Fraktion fordert deshalb die EU-Kommission auf, entsprechende Empfehlungen des Baseler Bankenausschusses nicht in eine Richtlinie umzusetzen. Dabei geht es vor allem um eine höhere Risikoeinstufung von Immobilienkrediten, die dann die Banken zwingen würde, Darlehen mit mehr Eigenkapital zu unterlegen.

Vor „massiven Mehrbelastungen“, warnt laut „WirtschaftsWoche“ auch Michael Kemmer, Geschäftsführer des Bankenverbands. „Wir brauchen ein gutes und sachgerechtes Ergebnis, auch wenn wir den vorgesehenen Zeitplan dann nicht einhalten können“, so Kemmer.



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