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6,00 Prozent Zinsen p.a. für sechs Monate mit Allianz-Aktienanleihen
Foto: DekaBank

6,00 Prozent Zinsen p.a. für sechs Monate mit Allianz-Aktienanleihen

Gastautor: Hussam Masri
14.11.2016, 10:00  |  930   |   |   

Autor: Hussam Masri

Die Berichtssaison für das dritte Quartal 2016 geht langsam zu Ende. Mit der Veröffentlichung ihres Zahlenwerks am 11. November ist die Allianz einer der letzten DAX-Werte, der harte Fakten zur aktuellen Geschäftsentwicklung preisgibt. Dabei muss sich Vorstandschef Oliver Bäte an seinen eigenen Worten messen lassen. "Beim nächsten Mal scheint hier wieder die Sonne", hatte er nach der Vorlage enttäuschender Halbjahreszahlen im Sommer gesagt. Die Konsenserwartungen der Analysten laut Reuters gehen jetzt zwar im Vorjahresvergleich von einem leichten Umsatzrückgang um rund vier Prozent auf 26,5 Mrd. Euro aus, legen die Messlatte beim Gewinn je Aktie aber auf 3,27 Euro, knapp zehn Prozent über dem Vorjahreswert von 2,98 Euro je Aktie.

Währenddessen steht laut Medienberichten diesmal die Schaden-Kosten-Quote besonders im Fokus. Diese Kennzahl gibt das Verhältnis der Aufwendungen für Schäden sowie Verwaltungs-/Abschlusskosten zu den Prämieneinnahmen wieder und erreichte im buchstäblich verhagelten zweiten Quartal in der Sparte Schaden/Unfall aufgrund zahlreicher Naturkatastrophen ein Niveau von 96,4 Prozent. Besonders schlecht sah es nach Analystenangaben in Deutschland, Frankreich und Lateinamerika aus, wo die Aufwendungen teils sogar die Prämieneinnahmen überstiegen. Kein Wunder also, dass das auf die Anteilseigner entfallende Quartalsergebnis für den Zeitraum April bis Juni gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent auf 1,090 Mrd. Euro eingebrochen war. Medien melden aber, dass die Allianz im ersten Halbjahr viele einmalige Aufwendungen verbucht und damit die Basis für ein deutlich besseres Abschneiden im zweiten Halbjahr gelegt habe. Auch deshalb hatte Konzernlenker Bäte im Sommer nicht an seinen Gesamtjahreszielen gerüttelt und weiterhin einen operativen Gewinn von zehn bis elf Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Gerade für eher kurzfristige Investments dürfte die Erreichung dieses Ziel wichtig sein, um die Börsianer wohlwollend zu stimmen und die Allianz-Aktie weiterhin als einen der Dividendenspitzenreiter im DAX zu bestätigen. Je Aktie prognostizieren Analysten im kommenden Jahr eine Gewinnausschüttung von 7,24 Euro, die aktuell eine erwartete Dividendenrendite von 5,15 Prozent ergibt (Stand: 07.11.2016). Über die tatsächliche Höhe der Dividende werden die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 03.05.2017 abstimmen. Zuvor plant die Allianz am 17.02.2017 die Bekanntgabe ihrer Gesamtjahresergebnisse 2016.

6,00 Prozent p.a. Festzins nach sechs Monaten und 10 Prozent Puffer bis zum Basispreis

Mit der DekaBank 6,00 % Allianz Aktienanleihe 06/2017 setzen Anleger auf eine weitgehend stabile Wertentwicklung der Allianz-Aktie und streben zur Fälligkeit bereits nach rund sechs Monaten eine feste Verzinsung in Höhe von 6,00 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro an.

Die feste Zinszahlung am 07.06.2017 ist marktunabhängig und kann demnach nicht von der Wertentwicklung des Basiswerts beeinflusst werden. Daneben umfasst die Rückzahlung maximal den Nennbetrag. Somit kann der Anleger ebenfalls nicht an eventuell steigenden Aktiennotierungen partizipieren.

Am Bewertungstag, dem 30.05.2017, muss die Allianz-Aktie auf oder über dem Basispreis schließen, damit der Nennbetrag von 1.000,00 Euro vollständig in bar zurückgezahlt wird. Hierbei beträgt der Basispreis 90,00 Prozent des Startwerts, also des Aktienschlusskurses vom 02.12.2016. Bis zu 10,00 Prozent Kursverlust des Basiswerts gegenüber dem Startwert sind also am Bewertungstag zulässig, ohne dass die volle Rückzahlung der Aktienanleihe in bar betroffen wäre.

Ein Schlusskurs der Allianz-Aktie am 30.05.2017 unter dem Basispreis führt allerdings automatisch zur Übertragung von Allianz-Aktien ins Anlegerdepot. Für dieses Szenario wird die Anzahl der Aktien auf Grundlage des 90,00-prozentigen Basispreises bestimmt, wobei für nicht übertragbare Aktienbruchteile ein Barausgleich vorgesehen ist. Dementsprechend entspricht die gegebenenfalls zu übertragende Aktienposition einem Kauf mit 10,00 Prozent Rabatt gegenüber dem Startwert. Insgesamt erleidet der Anleger mit seiner Investition im Falle der Aktienübertragung jedoch einen Verlust, wenn der aktuelle Börsenwert der erhaltenen Position zuzüglich der für Aktienbruchteile vorgesehene Barbetrag und die feste Zinszahlung nicht den Erwerbspreis der Aktienanleihe erreicht. Selbst eine Wertlosigkeit der übertragenen Allianz-Aktien kann nicht ausgeschlossen werden, sodass auch ein Totalverlust des Nennbetrags möglich ist.

Ferner ist zu berücksichtigen, dass der Kapitaleinsatz dem Emittentenrisiko unterliegt. Insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank als Emittentin könnte die Aktienanleihe nämlich nicht wie geplant bedient werden, wovon die Rückzahlung des Nennbetrags und die Zinszahlung betroffen wären. In einem solchen Szenario ergäben sich Verluste bis hin zum Totalverlust. Deshalb ist die Bonität der Emittentin beim Kauf der Aktienanleihe ein wichtiges Entscheidungskriterium. Informationen zu den aktuellen Ratings des herausgebenden Instituts gibt es auf deren Homepage.

Die DekaBank 6,00 % Allianz Aktienanleihe 06/2017 mit der WKN DK0H9Q steht vom 14.11.2016 bis zum 02.12.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Euro je Stück) ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit dieser Werbeinformation ist ausgeschlossen. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.



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Masri ist Managing Director Produktmanagement bei der DekaBank verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden, sowie für die Product-Sales-Einheiten. Insbesondere das Retail-Zertifikategeschäft hat der Diplom-Betriebswirt und Finanzökonom in leitender Funktion maßgeblich mit aufgebaut.

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