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Deutsche Bank, Commerzbank, K+S – so geht`s weiter in Woche eins nach Trump…

Gastautor: Daniel Saurenz
15.11.2016, 06:00  |  771   |   |   

DAX_SymbolIn den vergangenen Tagen erreichten die Umsätze auf Xetra mehrfach mehr als sechs Mrd. Euro und lagen damit ungefähr doppelt so hoch wie im Durchschnitt der vergangenen Wochen. Dennoch pendelt der DAX weiterhin in der seit Monaten bestehenden Seitwärtsspanne, während der Dow Jones auch am Freitag seine Rekordmarke erneut verbesserte. Größere Bewegungen gibt es vor allem innerhalb der Branchen.

Der kräftige Zinsanstieg und die Aussicht auf massive schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme in den USA belastet vor allem die Aktien aus der Versorger-, Telekom- und Immobilienbranche. Auch Technologietitel verlieren seit der Wahl an relativer Stärke. Zu den Profiteuren zählten in den vergangenen fünf Handelstagen der Banken- und Finanzsektor mit Aufschlägen von elf Prozent. Investoren befürchten, dass mit der stärkeren Verschuldung auch die Inflation kräftig anzieht und die Notenbanken die Zinsen früher anheben als bisher erwartet.

„Eine Tapering-Diskussion im Vorfeld der nächsten EZB-Sitzung, respektive eine entsprechende Entscheidung bei der Sitzung am 8. Dezember sind mit der durch den Trump-Sieg verursachten zusätzlichen Unsicherheit noch unwahrscheinlicher geworden. Die Fed dürfte jedoch am 14. Dezember, soweit keine überraschend schwachen Daten kommen, ihren Leitzins anheben.“ sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers.

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Weltweit sind seit der Wahl die Renditen kräftig gestiegen. Damit verbessert sich allmählich auch die Gewinnsituation der Banken. Auch die zyklisch ausgerichteten Industrietitel sowie Gesundheitswerte steigen in der Beliebtheit. Rund läuft es zudem für die amerikanischen Nebenwerte im Russell 2000. Die Unternehmen sind stärker auf den Heimatmarkt ausgerichtet und würden überdurchschnittlich von Infrastrukturmaßnahmen profitieren.

Lesen Sie auch: Schäuble wird nervös – die Zinsen steigen

DAX auf ein Jahr

DAX auf ein Jahr

Umschichtungen werden auch bei den DAX-Aktien vorgenommen. Aus den Überfliegern seit Jahresbeginn ziehen Anleger Kapital ab und investieren in Aktien, die bisher eher weit unten in der Performance-Rangliste zu finden waren. Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Börse, Allianz, Siemens, Bayer und ThyssenKrupp legten seit der Wahlentscheidung am kräftigsten zu.

Der Blick über den Tellerrand – interessante Beiträge zu aktuellen Themen wie diesem finden Sie auch auf dem Blog der Citi…

Robert Greil von Merck Finck Privatbankiers schätzt die Lage wie folgt ein: „Vor allem eher kurzfristig mögliche positive Effekte von Trumps Politik auf den US-Konjunkturtrend könnten nicht nur der Wallstreet zunächst Rückenwind verleihen, sondern auch dem Dax helfen, aus seinem Seitwärtstrend nach oben auszubrechen. Während aus heutiger Sicht Trumps Pläne für die US-Wirtschaft kurzfristig eher positiv sein könnten, dürften sie langfristig tendenziell negativ sein.“

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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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