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BP, Total, Exxon – Von aktuellen Entwicklungen profitieren

Gastautor: Daniel Saurenz
16.11.2016, 07:00  |  549   |   |   



Rohstoffe_ÖlBei den Rohstoffen gehören die beiden Ölsorten WTI und Brent im bisherigen Jahresverlauf zu den Gewinnern. Die Preise für das Barrel Brent- und WTI-Öl haben seit Jahresbeginn 2016 von ihren Jahrestiefs wieder stark zugelegt. Seit die Organisation erdölexportierender Länder Opec Ende September angekündigt hat, ihre Produktion zu kürzen, steigt der Ölpreis und erhält weitere Unterstützung aus den USA. Wir schauen uns anhand einer Analyse der Societe Generale die Perspektiven des Rohstoffs an.

Mehr zum Thema: Shell,Total, BP – Konjunkturprogramme im Fokus

Nachdem das American Petroleum Institute (API) einen deutlichen Rückgang der landesweiten Rohölvorräte gemeldet hatte, bestätigte das US-Energieministerium den Trend. Die hohen Lagerbestände in den USA werden demnach allmählich abgebaut, was den Preis weiter treibt. Wie nachhaltig dieser Trend sein wird, hängt nicht zuletzt von der Umsetzung der angekündigten Förderkürzung der Organisation erdölexportierender Staaten (Opec) ab.

Brent auf ein Jahr

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Diese Perspektive bildet derzeit das Fundament für den aktuellen Aufschwung am Ölmarkt. Offiziell hatte bislang Russland eine Förderkürzung zugesichert, Länder wie Mexiko oder Norwegen erklärten, ihre Produktion nicht einzuschränken. Die Opec ist zuversichtlich, sich bei ihrem Treffen Ende November auf eine Begrenzung der Öl-Fördermenge, die genauen Fördermengen pro Land und damit auch auf eine Stabilisierung der Preise einigen zu können. Ende September hatten sich die Länder grundsätzlich verständigt, die Produktion auf 32,5 bis 33 Millionen von bislang 33,24 Millionen Fass pro Tag zu begrenzen.

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BASF-YPC Company Limited in Nanjing / BASF-YPC Company Limited in NanjingDie Opec-Staaten suchen nach Wegen zur Verteuerung von Öl und damit zum Anstieg ihrer Einnahmen. Nachdem 2014 noch 115 Dollar pro Fass (159 Liter) bezahlt werden mussten, war der Preis bis Anfang 2016 auf 27 Dollar gesunken, weil das weltweite Angebot die Nachfrage bei weitem übertraf. Eine Einigung zur Drosselung ist auch deshalb schwierig, weil manche Länder einander misstrauen und um Marktanteile fürchten, sollten sie weniger produzieren.

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Die Opec pumpt heute zwar noch immer fast 40 Prozent der täglich 97 Millionen Barrel Öl auf dem Weltmarkt zutage. Doch ähnlich war die Situation auch vor dem Ölpreisverfall, der 2014 durchschlug. Hauptverantwortlich für den Preisrutsch waren damals die Schieferölproduzenten, die mit ihrem Öl für ein Überangebot am Markt sorgten.

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Bis heute ist deren Produktion zwar wegen der gefallen Preise auch wieder deutlich zurückgegangen – seit dem Höhepunkt im Juni 2015 um zwölf Prozent auf zuletzt 8,6 Millionen Barrel täglich. Doch steigen die Preise, steigen auch für viele Schieferölkonzerne wieder die Chancen auf Profite. Experten sagen, dass sie ab einem Preis von knapp 60 Dollar verstärkt an den Markt zurückkommen. Mit genau dieser Marke rechnet der saudische Ölminister al-Falih bereits zum Ende des Jahres.

Morgen, im zweiten Teil unseres Beitrags, werden wir näher auf das Thema eingehen.

Quelle: Societe Generale

Themen: Quanto, Öl, Brent, Preise


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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