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SDAX Hop oder Top!

16.11.2016, 07:30  |  1520   |   |   

Der kleinste Bruder aus der DAX-Familie ist vor wenigen Tagen an eine wichtige Schlüsselstelle heran gelaufen und konsolidiert seitdem darüber seitwärts - Bullen und Bären halten sich noch die Waage, aber wer macht schlussendlich das Rennen?

Übergeordnet kann bereits seit März 2003 ein ungebrochener Aufwärtstrend in dem kleinsten DAX-Index eingezeichnet werden, der die Kursnotierungen von 1.607 Punkten in abwechselnden Trendverläufen auf ein bisheriges Verlaufshoch von 9.539 Punkten aufwärts bringen konnte. Doch seit Anfang 2015 hat sich die Aufwärtsbewegung merklich abgeschwächt, sodass nur noch vereinzelt frische Hochs etabliert werden konnten und sich eine gewisse Müdigkeit unter den Käufern breit gemacht hat. Dennoch konnte das Barometer im August dieses Jahr erneut frische Allzeithochs bei 9.539 Punkten markieren, kippte aber kurz darauf auf den gleitenden Durchschnitt EMA 200 um 9.873 Punkten zurück. In diesem Bereich spielt sich nun seit etwas mehr als einer Woche ein volatiler Kampf zwischen Bullen und Bären ab, der über den weiteren Werdegang des Index entscheiden dürfte. Von unten her gesehen könnte man das bisherige Kursgeschehen als inverse SKS-Formation bedeuten, von oben betrachtet jedoch als Top-Formation. Wer schlussendlich das Rennen nun machen wird, wird erst noch die Zeit zeigen müssen.

stoppkurs

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Long-Chancen überwiegen noch

Da es bekanntlicherweise an der 200-Tage Durchschnittslinie sehr oft das zu einem Pullback in die Gegenrichtung kommt, wird an dieser Stelle demnach unter gewissen Umständen eine Kursreaktion zur Oberseite favorisiert. Hierzu sollte aber mindestens die 50-Tagelinie bei aktuell 9.218 Punkten zur Oberseite und mindestens per Tageschlusskurs überwunden werden, damit auch tatsächlich Aufwärtspotential zu den Jahreshochs bei 9.539 Punkten im weiteren Verlauf freigesetzt werden kann. Darüber wäre sogar ein Kursanstieg bis zur runden Kursmarke von 9.600 Punkten denkbar und kann über ein Investment in das Wave XXL Zertifikat (WKN: DL7C8Q) nachgehandelt werden. Abgesichert sollte die Long-Position dann aber noch im Bereich von 9.100 Punkten, falls es kurz darauf zu einem Pullback kommen sollte. Im Falle eines nachhaltigen Unterscheitens des EMA 200 bei 8.973 Punkten sollze sich der weitere Werdegang des SDAX-Index zur Unterseite festigen und zunächst Abgaben auf die Vorwochentiefs bei 8.816 Punkten ermöglichen. Darunter ist von einem größeren Verkaufssignal in Richtung der Junitiefs bei 8.413 Punkten auszugehen.

 

SDAX (Tageschart in Punkten):

Aufwärtstrend Aktie  
 SDAX Index steigende Kurse Aufwärtsbewegung kurzfristig Erholung Intraday Boerse Daily

Unterstützungen: 8.987; 8.973; 8.816; 8.752; 8.692; 8.565 Punkte

Widerstände: 9.109; 9.147; 9.218; 9.233; 9.300; 9.354 Punkte

 

Strategie: Long-Chance ab EMA 50 gegeben

Da sich die aktuelle Ausgangslage beim kleinsten DAX-Index noch nicht eindeutig einordnen lässt, wird zunächst ein Ausbruch mindestens über den gleitenden Durchschnitt EMA 50 auf Tagesbasis abgewartet. Erst dann steigt die Wahrscheinlichkeit auf einen Test der Jahreshochs bei 9.539 Punkten merklich an und kann von Anlegern über ein Investment in das Wave XXL Zertifikat (WKN: DL7C8Q) wahrgenommen werden. Hierbei kann anschließend eine schnelle Rendite von bis zu 30 Prozent erzielt werden, eine passende Verlustbegrenzung sollte aber noch unterhalb von 9.100 Punkten festgesetzt werden.

 

Steigende Kurse steigende aktien
Kennzahlen  
 
  WKN: DL7C8Q
  Akt. Kurs: 1,05 - 1,11 Euro
  Basispreis:
8.043,146 Punkte
  KO-Schwelle: 8.450,00 Punkte
  Laufzeit: Open End
 
 
  Typ: Wave XXL Call
  Emittent: Deutsche Bank
  Basiswert SDAX
  Kursziel: 9.539 Punkte
  Kurschance: 30%
 
Order über Euwax / Börse Stuttgart
 
 

 

Interessenkonflikt

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Wertpapier: SDAX


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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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