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Twitter-Gerücht um JPMorgan-Chef US-Finanzminister gesucht. Wird es etwa Jamie Dimon?

17.11.2016, 12:36  |  2042   |   |   

Bislang deutete alles auf den ehemaligen Goldman-Sachs-Manager Steven Mnuchin hin. Nun soll aber auch JP-Morgan-Chef Jamie Dimon als möglicher Kandidat für den Posten des US-Finanzministers im Gespräch sein. Den Aktionären der Bank gefällt das gar nicht.

Am Mittwoch sorgte ein Tweet der Fox-Moderatorin Maria Bartiromo für ziemlich großen Wirbel. Sie habe gehört, dass der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, den Job als Finanzminister bekommen wird. 

Kurze Zeit später fügte sie jedoch hinzu, dass auch Steven Mnuchin, ehemaliger Goldman-Sachs-Manager und Wahlkampfmitarbeiter im Trump-Team noch immer im Gespräch sei. Über ihn sowie die anderen für das Kabinett infrage kommenden Herrschaften hatte wallstreet:online in der letzten Woche berichtet. Die endgültige Entscheidung könne laut Bartimoro schon Ende der Woche fallen. 

Darüber, ob Dimon an dem Posten überhaupt interessiert wäre, gibt es widersprüchliche Informationen. Der Fernsehmoderatorin zufolge habe der Milliardär bereits verkündet, nicht für das Amt geeignet zu sein, aber gerne beratend zur Seite zu stehen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Reuters" hieß von den Beratern Trumps' dagegen, dass sich der Bankenchef durchaus dafür einsetze, Finanzminister zu werden.

So oder so, den JPMorgan-Anlegern haben die Gerüchte um den Vorstandsvorsitzenden offensichtlich Kopfschmerzen bereitet. Das Papier des Finanzkonzerns fiel nach Bekanntwerden der Nachricht zunächst um drei, im gesamten Tagesverlauf dann um 2,5 Prozent. 

JPMorgan Chase - 24h-Chart

Themen: Gold, Twitter


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Kommentare

Der Hühnerstall hat den Fuchs gewählt!Sieht mal wieder so aus.Wieso sich die Verlierer allerdings so freuen können,dass The Donald wahrscheinlich auch nur ein fürchterlicher Blender vorm Herrn ist,erschliesst sich mir nicht!Völker,welche von allen politischen Seiten verarscht wurden,wählen beim nächsten Mal ADOLF.Ob sich Pseudodemokraten darüber freuen sollten?Ich bin eine Totgeburt im häuslichen Bereich 1959 gewesen.Seit damals,nur dem handwerklich geschickten Dorfarzt zu verdanken,führe ich en "normales"Leben.Frau,2 Kinder,Einkommen,alles,bis hierher o.k.Das fatale daran ist aber,dass ich alles spüre,was in naherZukunft passieren wird,ohne eingreifen zu können. Wenn ich meinen Verwandten und Freunden dann sage:Wir alle haben die besten Zeiten unseres Lebens bereits hinter uns,ernte ich berechtigt Unverständnis.Ich lasse das gelten,nur es wird nicht richtig sein.Ich bin zufrieden,miot meinen ca.60 Lebensjahren in Frieden,ohne Hunger&sonstigen Belastungen.Meinen beiden Nachkommen(M=30,W.=26jährig,versuche ich das zu vermitteln.Sie,die im Schlaraffenland aufgewachsen sind,können sich lebensbedrohende Zustände einfach nicht vorstellen.Das wird meiner Meinung nach das Gefährliche sein.Leute,Menschen,welche vollkommen unbedarft in solche Situationen tappen werden!

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