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Vonovia – starkes Gewinnwachstum

Gastautor: Daniel Saurenz
18.11.2016, 07:00  |  642   |   |   

Konjunktur_Immobilien_2Deutschlands größter Wohnungskonzern hat es auf eine Übernahme seines Konkurrenten Conwert abgesehen und kommt dabei nach eigenen Angaben auch ohne frisches Kapital aus, selbst wenn alle Aktionäre auf eine Abfindung anstelle des Umtauschs in Vonovia-Aktien bestehen. Wir schauen uns das Unternehmen anhand einer Analyse der Schweizer Bank Vontobel an.

Vonovias operatives Ergebnis ohne Erlöse aus Verkäufen stieg um fast ein Drittel auf EUR 571,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus wurde die Gewinnerwartung für das laufende Jahr bei EUR 760 Mio. angesetzt. Ein wesentlicher Faktor waren die Mieteinnahmen, welche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 13 Prozent auf EUR 1,156 Mrd. stiegen.

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Vonovia auf ein Jahr

Vonovia auf ein Jahr

In den letzten Jahren ist Vonovia vor allem durch die Übernahmen anderer Immobiliengesellschaften wie beispielsweise Gagfah, Süddeutsche Wohnen und Franconia gewachsen. Neuster Übernahmekandidat für das Unternehmen aus Bochum ist das Immobilienunternehmen Conwert aus Wien. Das öffentliche Übernahmeangebot ist für Mitte November angekündigt. Mit der Adler Real Estate hat bereits der größte Anteileigner der freundlichen Übernahme zugestimmt und auch die österreichischen Wettbewerbsbehörden signalisierten am 28. Oktober 2016 grünes Licht. Der Abschluss soll noch dieses Jahr vollzogen werden und Kaufpreis beträgt EUR 2,9 Mrd.

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Konzernchef Rolf Buch ließ aber bereits verlauten, dass für weiteres Wachstum keine zusätzliche Übernahmen nötig seien. So soll allein das organische Wachstum für das kommendem Jahr im zweistelligen Bereich liegen. Für das kommende Jahr wird ein operatives Ergebnis von EUR 830 – 850 Mio. erwartet und somit nochmal eine Steigerung von knapp 11 Prozent. Daneben sind auch Investitionen von EUR 1 Mrd. geplant, unter anderem für die Modernisierung der Bestände. Dadurch können in der Regel höhere Mieten generiert werden. Die weitere Entwicklung des Unternehmens bleibt aber abzuwarten.

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Die Zeiten der Niedrigzinsen werden zudem genutzt, um bereits bestehende immobilienbesicherte Anleihen zurückzuzahlen. Allein im dritten Quartal waren dies ca. EUR 1,8 Mrd.

Quelle: Vontobel



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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