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Trump-Effekt für Rohstoffkonzerne? - BHP Billiton plc im Fokus

18.11.2016, 10:26  |  2782   |   |   

Die Wahl Trumps sorgte im Bereich der Industriemetalle bereits für einen ersten Schub. Vor allem Kupfer zeigt sich seit dem in einer starken Verfassung, auch wenn die erste Euphorie über den Wahlsieg etwas verpufft zu sein scheint. Als klar wurde, dass Trump die Wahl gewinnen würde, zogen die Kupfernotierungen deutlich an. Der Anstieg scheint auch durchaus nachhaltig zu sein, auch wenn es wie bereits erwähnt zu einem Durchatmen kam.

Was treibt also die Notierungen der Industriemetalle und in deren Sog die Aktienkurse der Bergbaukonzerne an?

Die Antwort auf diese Frage ist vergleichsweise einfach und natürlich mit Donald Trump verbunden. In seinem Wahlkampf stellte er gigantische Konjunkturprogramme in Aussicht. Vor allem in die Infrastruktur soll hierbei investiert werden. Die Börse nimmt nun diese Konjunkturprogramme quasi vorweg. Das Risiko liegt aber auf der Hand. Fallen die angekündigten Programme kleiner aus, als erwartet oder fallen sie gar ganz aus, wird sich der zwischenzeitliche Preisanstieg sehr wahrscheinlich wieder in Wohlgefallen auflösen. Doch nicht nur in diesem Punkt gibt es ein Risiko. So lange nicht klar ist, wie sich der neue US-Präsident seine Wirtschafts- und Handelspolitik vorstellt, überwiegen die Unsicherheiten. Der Spagat zwischen Wahlkampfrhetorik und Realität wird nicht nur für Trump spannend…

Die Trendwende bei den Bergbaukonzernen lief bereits Anfang des Jahres an. Durch die Wahl Trumps kommt nun offensichtlich aber neuer Schwung in den Laden. Schaut man sich das Beispiel BHP Billiton plc an, dann erkennt man sehr schön, dass die Aktie in Folge des „Trump-Hypes“ wichtiges Terrain zurückerobern konnte, doch nun gilt es, dieses auch zu verteidigen. Das Chartbild von BHP Billition ist durchaus als positiv einzustufen. Übergeordnet bewegt sich die Aktie in einem veritablen Aufwärtstrendkanal, der weiteres Aufwärtspotential aufzeigt.

Der Widerstandsbereich um 1.200 / 1.250 GBp wurde infolge der "Trump-Rally" erfolgreich durchbrochen. Aktuell ist ein Verschnaufen zu erkennen. Die Aktie kam nach einem Ausflug in Richtung 1.400 GBp mittlerweile wieder auf das Ausbruchsniveau zurück. Damit scheiterte auch ein erster Versuch, den Trendkanal zu verlassen und die Bewegung zu beschleunigen. Im Idealfall wird der Bereich um 1.200 GBp nun aber während der aktuellen Konsolidierung verteidigt. Gelingt dieses nicht, rücken die 1.150 GBp (Zwischentief von Anfang November) noch einmal in den Fokus. 



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