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Rekord-Fund in Wolfcamp Shale In der texanischen Wüste wird nunmehr das zweitgrößte Ölvorkommen der Welt vermutet

18.11.2016, 13:38  |  2291   |   |   

Amerikanische Geologen sind in dieser Woche auf das größte Ölvorkommen der gesamten Vereinigten Staaten gestoßen. 20 Milliarden Barrel soll das bereits bekannte Ölfeld Wolfcamp Shale beherbergen. Damit könnte es das zweitgrößte Ölfeld der Welt sein. 

Was für ein spektakulärer Fund! Im texanischen Permbecken schlummert offenbar ein Öl-Schatz im Wert von rund 900 Milliarden US-Dollar. Obwohl die Stelle von Ölbohrunternehmen schon seit fast einem Jahrhundert angezapft wird, schätzt die amerikanisch-geologische Beobachtungsbehörde USGS (United States Geological Survey) das neu entdeckte Vorkommen auf rund 20 Milliarden Barrel.

Und damit nicht genug: Zusätzlich zum Öl sollen auch noch 1,6 Milliarden Barrel an Flüssiggas und mehr als 450 Billionen Liter Erdgas unter dem Ölfeld namens "Wolfcamp Shale" lagern. Damit ist es nicht nur drei Mal größer, als die bekannte Bakken-Formation in North Dakota. Nein, es könnte sich womöglich sogar um das zweitgrößte Ölfeld der Welt handeln.

Das vermutet zumindest der Chef des US-Ölbohrunternehmens Pioneer Natural Resources, Scott Sheffield’s. Laut "Bloomberg" schätzt er, dass sich das Gesamtvolumen im Permbecken auf bis zu 75 Milliarden Barrel Rohöl belaufen könnte - noch mehr umfasst lediglich das "Ghawar Field" in Saudi Arabien. 

Mehr als 3.000 Quellen wurden im Westen Texas' bereits gebohrt und abgefertigt. „Die Tatsache, dass dies die größte Öl-Schätzung ist, die wir je vorgenommen haben, zeigt, dass selbst in Gegenden, wo bereits Milliarden Barrel an Öl zutage gefördert wurden, immer noch Potential für weitere Milliarden ist“ erklärte Walther Guidroz, Programmkoordinator des USGS Energie Ressourcen Programms. 

Das spielt dem künftigen Präsidenten der USA natürlich extrem in die Karten. In seinem Wahlkampf erklärte Trump mehrfach, sein Land unabhängig von ausländischem Öl machen zu wollen. Ganz generell setzt er auch lieber weiterhin auf die Nutzung fossiler Energieträger, den Klimawandel hält er für einen "Schwindel". 

 

 

Themen: Ölvorkommen, Öl


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