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Rocket Internet und die Frage nach dem Strategieschwenk

18.11.2016, 16:47  |  534   |   |   

Will Rocket Internet (WKN: A12UKK / ISIN: DE000A12UKK6) kein Inkubator mehr sein? Nein, sagt Rocket. Kein Strategie-Schwenk. Also weiter Unternehmen gründen, aufbauen und dann: Exit, via Börse oder Verkauf. Aber Investieren in bereits gegründete Firmen sei auch ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells, heißt es. Es waren Gerüchte aufgetaucht, dass Gründer und Chef Oliver Samwerer Rocket Internet umbauen wolle, mehr Beteiligungsgesellschaft, weniger Start-up-Schmiede. Kosten sparen. Angeblich sei die Zahl der Mitarbeiter in der Rocket-Firmenzentrale schon von 425 auf 200 oder sogar 100 reduziert worden, weil ein reine Holding nur wenige Mitarbeiter brauche. Auch dazu sagt Rocket: quatsch! Die Zahl der Angestellten werde bei der Vorlage der Jahreszahlen 2016 bekanntgegeben. Das sollte dann der 27. April 2017 sein.

Es läuft nicht sonderlich gut bei Rocket Internet, was die Ergebnisse angeht, das ist kein Geheimnis. Im ersten Halbjahr ist ein Verlust von 617 Millionen Euro aufgelaufen. Wie es im dritten Quartal war, wird man am 30. November erfahren. Verständlich wäre es schon, wenn die (Personal-)Aufwendungen runter sollten, um den schwarzen Zahlen näher zu kommen.

Rocket-Internet-Chart: finanztreff.de

Rocket-Internet-Chart: finanztreff.de

Auch beim Blick auf den Chart wird schnell klar: Anleger gewinnende Geschäfte sehen anders aus. Abwärtstrends wohin man blickt. Langfristig. Mittelfristig. Kurzfristig. Für den Chartverlauf in diesem Jahr könnte man mit viel Zuversicht sagen: Knapp unter 20 Euro findet (der Versuch) einer Bodenbildung statt. Ob diese glückt?

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter.

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Rocket Internet

Wertpapier: Rocket Internet


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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