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Alternative Investmentfonds Besser als ihr Ruf: AIF-Branche überzeugt mit solider Bilanz

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Gastautor: IR-Nachrichten
23.11.2016, 08:00  |  561   |   

Die Bundesbank hat es in einer statistischen Auswertung schwarz auf weiß belegt. Die geschlossenen Fonds, oder auch Alternative Investmentfonds (AIF), sind besser als gemeinhin erwartet. Im vergangenen Jahr kam diese Anlageklasse auf Ertragsausschüttungen von durchschnittlich 4,6 Prozent. Bei den Immobilienfonds waren es 4,3 Prozent. 

Seit September 2015 melden die AIFs monatlich ihre Zahlen an die Bundesbank. Wichtig: Vor allem auch die vor der Regulierung durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) aufgelegten Fonds nehmen an dieser Statistik teil. Anfang Oktober veröffentlichte die Bundesbank nun das erste Mal 12-Monatszahlen (Stand August 2016) für insgesamt 3.552 Fonds mit einem ursprünglichen Eigenkapitalvolumen von 106,9 Mrd. Euro – eine gigantische Datenbasis. Nun gibt es quasi erstmals einen kollektiven Indikator für die Leistungsfähigkeit der Branche.

Nun, gemessen an den Ausschüttungen von durchschnittlich 4,6 Prozent p. a. scheint ein Großteil der Initiatoren seine Hausaufgaben zu machen. Auch wenn der Durchschnittswert deutlich unter dem liegen dürfte, was die meisten Fondsprospekte versprechen, dürften viele Anleger aufgrund des aktuellen Zinstiefs bei derartigen Resultaten aufhorchen. Insgesamt schütteten AIFs von September 2015 bis August 2016 die stattliche Summe von 4,76 Mrd. Euro an ihre Anleger aus.

Vor allem die Nachfrage nach stabilen Immobilieninvestitionen mit attraktiver Ausschüttung ist im Niedrigzinsumfeld ungebrochen. Wo das Geld auf der Bank nichts mehr abwirft, sondern eher noch Kosten verursacht, sind Sachwerte, wie Immobilien, für viele Anleger unwiderstehlich. Emissionshäuser aus diesem Segment berichten folglich von einer soliden Nachfrage. So beispielsweise die in Bamberg ansässige Project Investment Gruppe – ein erfahrener Initiator von Immobilien-AIFs. Das eingeworbene Eigenkapitalvolumen erreichte laut aktueller Leistungsbilanz im Jahr 2015 insgesamt 497,9 Millionen Euro. Ende 2014 waren es noch 409,2 Millionen Euro. „Bis Jahresende gehen wir von einem Eigenkapitalstand von bis zu 690 Millionen Euro aus, der sich auf verstärkte Engagements von Privatanlegern, semi-professionellen sowie auch von institutionellen Investoren zurückführen lässt“, so Wolfgang Dippold, Gründer und Vorstand der PROJECT Investment Gruppe.

Foto: Project Investment Gruppe 

 

Die Branchenexperten von kapital-markt intern kommen hinsichtlich der Leistungsbilanz der Project Investment Gruppe zu folgendem Ergebnis: „Die von PROJECT auch in diesem Jahr wieder vorgelegte transparente Dokumentation einer erfolgreichen Leistungsbilanz ist das solide Fundament, auf dem Anleger und Vertrieb sich engagieren können“. Ein positives Fazit für die gesamte Branche zieht indes das Finanzmagazin Cash in der aktuellen Ausgabe (12/2016). Unter der Überschrift „Sachwertanlagen: Die Produkte der Emissionshäuser sind besser als ihr Ruf“ wird das Thema Leistungsbilanzen ausführlich diskutiert. Demnach kann die AIF-Branche mit einer „beachtlichen Zusammenstellung erfolgreicher Fonds und Emissionshäuser aufwarten“. Unter anderem die umfangreiche Datenbasis der Bundesbank wird als Basis für dieses Fazit angeführt. 



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