DAX+2,67 % EUR/USD+0,42 % Gold+0,42 % Öl (Brent)-1,51 %

Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Gastautor: Börse Stuttgart
22.11.2016, 17:20  |  359   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Rekordjagd an der Wall Street stützt auch den DAX

Ölpreise nähern sich 50-Dollar-Marke

In der Hoffnung auf einen US-Wirtschaftsboom haben sich Anleger am Dienstag mit Aktien und

Rohstoffen eingedeckt. Befeuert wurde die Kauflaune durch die Rekordjagd an den US-Börsen.

Der DAX stieg um 0,7 Prozent auf 10.753 Punkte. In New York signalisierten die Terminkontrakte auf Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 einen Sprung der US-Indizes über ihre Bestmarken vom Montag.

Am Devisenmarkt machten Dollar-Anleger erneut Kasse. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt und in der vergangene Woche auf ein 14-Jahres-Hoch geklettert war, büßte 0,1 Prozent auf 100,96 Punkte ein.

Parallel dazu kletterte der Preis für die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um bis zu 2,2 Prozent auf ein Dreieinhalb-Wochen-Hoch von 49,96 Dollar je Barrel (159 Liter). Neben den Wetten der Anleger auf eine anziehende Nachfrage wurde der Ölpreis von der Hoffnung auf eine Begrenzung der weltweiten Fördermenge angetrieben.

Das wichtige Industriemetall Kupfer verteuerte sich um bis zu 2,3 Prozent auf 5.687 Dollar je Tonne.

Im Windschatten von Brent und Kupfer legten Bergbaufirmen und Ölförderer zu. Im Londoner Auswahlindex FTSE belegten die Minenbetreiber Anglo American, Glencore und BHP Billiton mit Kursgewinnen von bis zu 5,2 Prozent die drei ersten Plätze. Die Ölkonzerne BP, Eni,

Repsol, Total und OMV gewannen bis zu 1,8 Prozent. Letztere markierten mit 29,94 Euro sogar ein 18-Monats-Hoch.

Gefragt waren auch konjunkturabhängige Werte. So rückten die Stahlkocher ArcelorMittal, Salzgitter und ThyssenKrupp zwischen 2,8 und 5,1 Prozent vor. Die Bauindustrie-Zulieferer HeidelbergCement, LafargeHolcim und CRH gewannen bis zu 1,4 Prozent.

Am deutschen Aktienmarkt waren Uniper begehrt. Nach Vorlage eines Sparprogramms legten die Titel der E.on-Kraftwerkstochter bis zu 5,6 Prozent zu. Die Papiere der Muttergesellschaft gewannen 1,1 Prozent an Wert.

Börse Stuttgart TV

Die Wahl in den USA warf bereits im Oktober schon ein wenig ihre Schatten voraus. Mittlerweile wissen wir, dass der Wahlausgang durchaus die ein oder andere Überraschung bereit gehalten hat. Doch schon im Oktober standen bei vielen Anlegern bereits die US-Märkte, aber auch Schwellenländermärkte im Fokus. Wie sich die ETF-Märkte zuletzt entwickelt haben, erläutert Oliver Pfeil, ETF-Experte bei der Deutsche Asset Management, bei Börse Stuttgart TV.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=13603

Euwax Sentiment Index

Der Euwax-Sentiment-Index pendelte am frühen Nachmittag im Bereich der Nulllinie. In dieser Phase war also kein klarer Trend beim Handel mit Hebelprodukten auf den DAX erkennbar.

Trends im Handel

An der Euwax wurden heute Knock-out-Calls auf den EuroSTOXX 50 verstärkt gekauft. Händlern zufolge steckt die Empfehlung eines Börsenbriefes dahinter.

Knock-out-Calls auf Aurubis waren ebenfalls begehrt. Händlern zufolge sollen auch diese Scheine von einem Börsenbrief empfohlen worden sein.

Außerdem setzen einige Anleger mit Knock-out-Calls auf steigende Kurse der SAP-Aktie.

Eine Reihe von Investoren setzt mit Call-Optionsscheinen auf steigende Kurse von Priceline.com. Händlern vermuten, dass auch hier die Empfehlung eines Börsenbriefes dahinter stecken könnte.

Bei Call-Optionsscheinen auf die Allianz kam es heute überwiegend zu Gewinnmitnahmen.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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