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EUR/USD, Dow Jones & Co. – Märkte im Fokus
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EUR/USD, Dow Jones & Co. – Märkte im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
23.11.2016, 08:08  |  417   |   |   

Überwiegend freundlich gestaltete sich das Bild gestern am deutschen Aktienmarkt. Der DAX konnte um 0,26 Prozent auf 10.714 Punkte zulegen. MDAX und TecDAX verabschiedeten sich mit Zugewinnen von 0,55 respektive 0,13 Prozent aus dem Handel. 68 Kursgewinnern standen im HDAX 42 Verlierer gegenüber. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 85,9 Millionen Aktien im Wert von 2,89 Milliarden EUR. Stärkste Sektoren waren Rohstoffwerte, Technologiewerte und Telekommunikationswerte. Schwäche zeigten vor allem Werte aus dem Pharma- und Gesundheitssektor gefolgt von Banken sowie Chemiewerten. Dank einer guten Branchenstimmung für Stahltitel setzte sich die Aktie von ThyssenKrupp mit plus 2,80 Prozent an die DAX-Spitze. Deutsche Telekom und Allianz kletterten dahinter um 1,66 beziehungsweise 1,43 Prozent. Die Verliererliste wurde angeführt von Fresenius SE (-1,55%) und Bayer (-1,52%). Lufthansa verbilligte sich mit der Aussicht auf einen Streik um 1,12 Prozent. Im MDAX sprang CTS Eventim nach 9-Monats-Zahlen um 5,72 Prozent.

An der Wall Street erzielten die großen Indizes erneut Rekordhochs. Der Dow Jones Industrial kletterte um 0,35 Prozent auf 19.024 Punkte. Der Nasdaq 100 befestigte sich um 0,30 Prozent auf 4.874 Zähler. 68 Prozent der Werte an der NYSE wiesen zur Schlussglocke Kursgewinne auf. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. 268 neue 52-Wochen-Hochs standen 19 neuen Tiefs gegenüber. Die stärksten Performer waren Immobilienwerte, Hersteller zyklischer Konsumgüter und Rohstoffwerte. Deutlich abwärts ging es lediglich mit den Gesundheitswerten. Energiewerte wiesen ein hauchdünnes Minus auf. An der Dow-Spitze rangierten Verizon (+2,44%), Home Depot (+2,15%) und Boeing (+1,70%). Das andere Indexende belegten Visa (-2,15%), Johnson & Johnson (-1,96%) und Merck (-0,96%).

Der US-Dollar konnte gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen aufwerten. Gestützt wurde die Devise von starken Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser in den USA. Der Dollar-Index stieg um 0,21 Prozent auf 101,09 Punkte. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,05 Prozent tiefer bei 1,0623 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Währungspaar impulslos zwischen 1,0584 USD und 1,0657 USD. Bei den anderen Majors präsentierte sich der Austral-Dollar auffällig fest, während das Pfund Sterling unter Druck stand.

Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte um 0,17 Prozent auf 371,16 Punkte und erreichte ein neues Monatshoch. Brent-Öl verteuerte sich nach einem volatilen Geschäft um 0,61 Prozent auf ein Monatshoch bei 49,20 USD. Die US-Sorte WTI gab hingegen um 0,27 Prozent auf 48,11 USD nach. Nach dem Settlement berichtete API von einem Rückgang der US-Rohölbestände um 1,28 Millionen Barrel. Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 700.000 Barrel gerechnet. US-Erdgas stieg um 0,64 Prozent auf 2,97 USD. Kupfer notierte an der Comex 1,13 Prozent höher bei 2,54 USD. Gold handelte praktisch unverändert bei 1.210 USD (1.141 EUR). Silber und Platin legten um 0,51 beziehungsweise 0,48 Prozent zu. Palladium setzte seine Rally mit einem Aufschlag von 1,98 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch bei 741 USD fort.

Am Rentenmarkt sind die Kurse am Berichtstag gestiegen und die Renditen entsprechend gefallen. Die Umlaufrendite gab um vier Basispunkte auf 0,05 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundespapiere fiel ebenfalls um vier Basispunkte auf ein 2-Wochen-Tief bei 0,23 Prozent. Der Euro-Bund-Future legte um 0,30 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 161,34 Punkten zu und konnte damit in sechs der vergangenen sieben Handelstage Zugewinne verbuchen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete zwei Basispunkte tiefer bei 2,31 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia ex Japan Index stieg um 0,66 Prozent auf 430,90 Punkte. Deutlich überdurchschnittliche Kursgewinne waren an der Börse in Sidney zu beobachten. Der ASX 200 stieg um rund 1,2 Prozent. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Blick auf Quartalszahlen von Infineon. Daneben steht die Lufthansa mit dem heutigen Pilotenstreik im Fokus. Von der Makroseite gibt es eine Fülle von Daten zu verarbeiten. Es werden unter anderem die Markit-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone veröffentlicht. In Übersee könnten der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, der Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan und die Neubauverkäufe für Kursausschläge sorgen. Am Abend veröffentlicht die Fed das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung.

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Themen: DAX, EUR, USD


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