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Rente - Altersvorsorge CDU-Wirtschaftsrat: Steigendes Rentenniveau = Mehrbelastung von 52 Milliarden Euro

23.11.2016, 16:32  |  1864   |   |   

Kurz vor dem Rentengipfel der schwarz-roten Koalition im Kanzleramt warnt der CDU-Wirtschaftsrat vor „monströsen Rentenausgabenprogrammen zulasten der Erwerbstätigen“.

Vor allem eine Anhebung des Rentenniveaus von aktuell 48 Prozent auf 50 Prozent würde die Beitragszahler enorm belasten, heißt es in einem Papier des CDU-Wirtschaftsrats, aus dem jüngst die Tageszeitung „Die Welt“ zitierte. In diesem Fall lägen im Jahr 2029 die jährlichen Mehrausgaben für die Beitrags- und Steuerzahler bei 52 Milliarden Euro, warnt die parteinahe Organisation.
 
Die Renten würden in Zukunft ohnehin trotz eines sinkenden Rentenniveaus nominal wie real weiter steigen, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger. „Deshalb ist das Gespenst einer wachsenden Altersarmut fern der Realität.“ Man müsse darauf achten, die junge Generation nicht durch immer neue Ansprüche zu belasten, die weit in die Zukunft reichten, sagte Steiger.

Verlängerung der Lebensarbeitszeit
 
Es seien weitergehende Reformen nötig, so der Wirtschaftsflügel der Union. Mit Blick auf die steigende Lebenserwartung „bleibt allein eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit als Lösung“, heißt es laut „Welt“ in dem Papier. Der gesetzlich verankerte, planmäßige Anstieg des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre im Jahre 2029 „kann dabei noch nicht das Ende der Fahnenstange sein“. Das Renteneintrittsalter sollte, wie in anderen EU-Staaten bereits geschehen, an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Mit jedem zusätzlichen Lebensjahr an Lebenserwartung sollte das Renteneintrittsalter um acht Monate angehoben werden.
 
Private und betriebliche Vorsorge

Der Wirtschaftsrat fordert darüber hinaus eine Stärkung der zusätzlichen privaten und betrieblichen Vorsorge. So sollten Betriebs- und Riesterrenten nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet werden. Auch die Belastung der Betriebsrenten mit dem vollen Krankenkassen- und Pflegebeitrag sei abschreckend und müsse korrigiert werden.



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