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Gold - Panische Abverkaufswellen jetzt möglich!

24.11.2016, 13:24  |  5863   |   |   

Gestern sackte das Edelmetall unter die Marke von 1.200 US-Dollar. Das Ganze geschah ohne größere Gegenwehr. Damit hat sich die aktuelle Lage bei Gold weiter verschlechtert. Druck kam wieder einmal vom US-Dollar, der sich gegenwärtig einer besonders robusten Verfassung zu erfreuen scheint. Die Aussicht auf eine Leitzinsanhebung durch die FED im Dezember treibt gegenwärtig den US-Dollar an. Starke US-Konjunkturdaten (wie beispielsweise der gestern veröffentlichte überraschend starke Anstieg der Auftragseingänge bei den langlebigen Gütern) befeuern die Dollar-Rally zusätzlich.

Die Lage ist für Gold derzeit wenig komfortabel, um es einmal wohlwollend zu umschreiben. Auch wenn es schwerfällt, die Ruhe und Übersicht in der aktuellen Situation zu behalten, aber genau das ist es, was man jetzt machen sollte. Der mediale Abgesang auf Gold hat derzeit wieder Hochkonjunktur. Analysten unterbieten sich bereits in ihren Kurszielen bzw. Korrekturzielen. Die Masse streckt die Waffen. Mittlerweile ist die Stimmung am Goldmarkt nahtlos von Optimismus in Pessimismus übergegangen. Und das ist wiederum auch ein Indiz für das nahende Ende der Korrektur.

Die aktuelle Phase weist also durchaus einige Parallelen zur Phase von vor genau einem Jahr auf. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel vom 23.11.2016: "Silber - Das Ende naht!".

Kommen wir auf Gold zu sprechen. Mit dem Verlust der 1.200er Marke drohen aus unserer Sicht Abverkaufswellen. Ein panischer Ausverkaufstag wäre mit Blick auf die mittel- bis langfristigen Perspektiven (die wir im Übrigen noch immer sehr bullisch einstufen) sogar wünschenswert. So manche Korrektur endete auf diese Art und Weise. Gleichzeitig wurde in diesen Fällen der Grundstein für eine durchgreifende Erholung gelegt. Weitaus nervenaufreibender wäre es, wenn sich Gold wieder in so einer zähen Korrektur ergehen würde wie in den Jahren bis Anfang 2016...

Im Chart zeigt sich deutlich, dass sich zwischen 1.200 und 1.100 US-Dollar allenfalls untergeordnete Unterstützungen finden lassen. Insofern stehen ab jetzt die 1.100 US-Dollar auf der Agenda. Es sei denn, Gold bekommt rasch die Kurve und dreht wieder nach oben ab und überschreitet die 1.200 US-Dollar nachhaltig...  Dann würde aus dem jüngsten Rücksetzer eine Art Bärenfalle werden und die Karten wären wieder neu gemischt! Spannung bleibt garantiert.

 

Themen: Kurve, Dollar, Gold, Waffen


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