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Warum ein Momentum-Indikator mehr als genug ist Warum ein Momentum-Indikator mehr als genug ist

Gastautor: Davies Guttmann
30.11.2016, 09:02  |  233   |   |   

Ich habe am Wochenende einen sehr interessanten Chart gesehen, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte und hier gerne nochmals darstelle:

Auf diesem Chart gibt es Bollinger-Bänder, gleitende Durchschnitte, Trendlinien, die Stochastik, den RSI und den MACD. Meine Meinung nach fordert dieses Chart klar zu einem Kauf auf. Dieser Umstand lässt sich aber nicht leicht herauslesen. Das Chart wirkt in jedem Fall überladen und beinhaltet zu viel Indikatoren. Alle drei Indikatoren unten verwenden sogar die gleichen Informationen und werden damit auch fast immer die gleichen Signale aussenden. Man kann diese These mit diesem Chart hier bestätigen:

Es wurden alle Indikatoren so gewählt, dass sie im gleichen Wertebereich liegen. Im Allgemeinen bewegen sie sich zeitgleich in die gleiche Richtung. Auf dem Chart erkennt man, dass die Stochastik, der RSI und der MACD fast ident sind.


Das dürfte nicht überraschen. Bei der Stochastik, dem RSI und dem MACD wird zur Berechnung immer auch der Schlusskurs miteinbezogen. Und das ist bei fast allen Momentum-Indikatoren der Fall. Analysten versuchen seit jeher, sich Vorteile beim Trading zu verschaffen. Viele entwickelten Indikatoren, die dazu den Schlusskurs nutzen. Einige verwendeten gleitende Durchschnitte und andere dachten, dass sie mit gleitenden Durchschnitten mit kürzeren Perioden wie z. B. exponentiellen, gleitenden Durchschnitten, die in den 1960er Jahren populär wurden, mehr Erfolg hätten. Das Resultat sind hunderte von Momentum-Indikatoren, die mehr oder weniger die gleichen Signale aussenden.

Sieht man sich das Chart mit den drei Indikatoren an, dann erkennt man, dass sie sich nicht ganz gleichen.

Der RSI scheint man volatilsten zu sein

Das ergibt sich aus der Art und Weise wie er berechnet wird. Bei Indikatoren wird normalerweise der Schlusskurs geglättet, damit die tagtägliche Volatilität der Kursentwicklung etwas gemindert werden kann. Beim MACD und der Stochastik wird die Glättung auf zwei Ebenen durchgeführt, in dem für die Formeln die gleitenden Durchschnitte der anfänglichen gleitenden Durchschnitte berechnet werden. Beim RSI wird bei der Berechnung nur eine Glättung durchgeführt. Er ist daher volatiler und bildet aus diesem Grund das Marktgeschehen wohl sehr gut ab.

Man kann das auch ganz einfach testen. Wir legen zu diesem Zweck die Standardeinstellungen für alle Indikatoren sowie standardisierte Tradingregeln fest.

Für die Stochastik steigen wir ein, sobald die schnelle Stochastik die langsame Stochastik nach oben hin kreuzt und steigen dann vier Wochen später wieder aus. Für den RSI steigen wir ein, wenn der Indikator über 30 steigt und steigen vier Wochen später wieder aus. Beim MACD kaufen wir, wenn der MACD eine positive Divergenz zeigt, und verkaufen vier Wochen später. Das sind alles Standardinterpretationen für diesen Indikator.

Natürlich kann man an den Regeln auch noch feilen. Es ist z. B. möglich, dass wir Kaufsignale bei der Stochastik nur dann ernst nehmen, wenn der Indikator unter 20 liegt und wir nur verkaufen, wenn laut Indikator der Markt überkauft ist und dieser über 80 liegt. Wir werden das in weiteren Artikeln genauer erläutern, im Moment ist für uns nur wichtig zu wissen, ob es sich lohnt verschiedene Indikatoren auf einem Chart abzubilden. Damit wir uns ausschließlich auf die Indikatoren konzentrieren können, verwenden wir für die Messung der Wirksamkeit des Signals die genau gleichen Regeln. 

 

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Ich persönlich habe diese besondere Strategie genutzt, um Gewinne wie diese zu erzielen:

 

Strategie

Aktie

Einstiegsdatum

Performance*

Exit-Datum

Bull Put-Spread

PYPL

21.04.2016

990,91%

28.04.2016

Bull Put-Spread

ILMN

21.04.2016

400,00%

06.05.2016

Bull Call-Spread

DVN

03.03.2016

320,00%

24.03.2016

Bear Call-Spread

EXC

21.07.2016

300,00%

19.08.2016

Bull Put-Spread

FOSL

25.05.2016

300,00%

17.06.2016

Bull Put-Spread

SLB

07.04.2016

248,00%

14.04.2016

Iron Condor

CRM

17.05.2016

185,71%

20.05.2016

Bull Put-Spread

BMY

09.08.2016

172,73%

19.08.2016

Bear Call-Spread

LNG

24.03.2016

166,67%

14.04.2016

Bear Put-Spread

ABX

10.03.2016

166,67%

14.03.2016

Bear Call-Spread

BP

25.05.2016

160,38%

02.06.2016

Bear Call-Spread

NAV

23.06.2016

155,00%

15.07.2016

Bear Call-Spread

LNG

02.06.2016

139,04%

02.06.2016

Bear Call-Spread

JOY

28.04.2016

110,48%

12.05.2016

Bull Put-Spread

LNG

23.06.2016

95,65%

15.07.2016


Was Sie hier sehen, sind 15 von 46 geschlossenen Trades. Bei über einem Drittel ist es mir gelungen, +100% oder mehr zu erzielen... bei einem durchschnittlichen Gewinn von +44,39% über alle Positionen!

 
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In unserem Test wurden Aktien, die derzeit im S&P 500 gelistet sind, miteinbezogen. Der Bezugszeitraum beträgt 25 Jahre. Die Gebühren für die Aktien im Ausmaß von ca. €4,7 wurden abgezogen. Die Ergebnisse sind hier aufgeführt:

Sie fallen recht ähnlich aus, aber insgesamt scheint der RSI leicht die Nase vorne zu haben. Aufgrund der zur Berechnung der Indikatoren verwendeten Methoden war dies zu erwarten.

Aus Sicht der technischen Analyse gehen Informationen verloren, wenn man einen Indikator glättet. Das exzessive Glätten verringert den Nutzen des selbigen für uns. Praktisch gesehen heißt das: Wenn ich für die Berechnung eines Indikators den gleitenden Durchschnitt eines gleitenden Durchschnitts heranziehe, dann sind die Ergebnisse mit großer Wahrscheinlichkeit relativ enttäuschend. Der MACD und die Stochastik werden auf der Basis des gleitenden Durchschnitts des gleitenden Durchschnitts errechnet. Aus diesem Grund zeigen sich Signale erst später. Die Testergebnisse für diese beiden Indikatoren waren auch fast identisch, daher man es keinen Sinn, sich beide anzusehen.

Es ergeben sich aus unserem Test also verschiedene Schlussfolgerungen für Momentum-Indikatoren.

Der MACD war mit Standardparametern überhaupt keine große Hilfe. Möglicherweise kann man ihn verbessern, aber das wäre wahrscheinlich auch zu aufwändig. Dieser Indikator gehört nicht zu den Besten und wir nützen unsere Zeit sicherlich effizienter, wenn wir einen der profitableren Indikatoren verbessern.

Auch die Stochastik zeigt nur minimale Vorteile gegenüber dem MACD. Man ist sicherlich besser damit beraten, wenn man von ihr die Finger lässt.

Der RSI erscheint auf den ersten Blick für unsere Zwecke am geeignetsten zu sein und hat augenscheinlich das größte Potential. Natürlich kann man nicht nur vom Prozentsatz der profitablen Geschäfte und dem durchschnittlichen Gewinn pro Geschäft ausgehen, sondern muss sich auch die größten Verluste ansehen bzw. ermitteln wie sich der Indikator bei einem Bullen- oder Bärenmarkt verhält. Laut den Testergebnissen könnte sich jedoch eine Verbesserung des RSI auszahlen. Wir werden diesen Aspekt in einem weiteren Artikel beleuchten.

Obwohl der RSI bessere Ergebnisse liefert, ähnelt die Performance jener der zwei anderen Momentum-Indikatoren. Diese Beobachtung legt nahe, dass Momentum-Indikatoren einander kopieren. Wenn man Indikatoren in einem Chart hinzufügt, ist es wichtig, zu wissen wie sie berechnet werden. Es macht keinen Sinn, mehrere Indikatoren zu verwenden, die die gleichen Informationen liefern.

Was ist nun die beste Lösung?

Die wahrscheinlich beste Lösung ist, nur einen Indikator als Basis für den Oszillator zu verwenden, bei dem der Schlusskurs geglättet wird, da man bei mehreren die gleichen Signale fast gleichzeitig erhalten würde. Einige Trader werden jetzt sagen, dass viel Signale sie in ihrem Tun bestärken, aber sie verstehen die mathematischen Berechnungen dahinter wohl nicht.

Der RSI, MACD und die Stochastik werden so berechnet, dass sie die gleichen Signale innerhalb weniger Tage aussenden. Normalerweise zeigen sich die Signale beim RSI als erstes und die anderen zwei folgen innerhalb weniger Tage. Das sollte das Vertrauen in die Stärke dieses Trends nicht fördern, da es sich hier um keine neuen Informationen handelt. Es bedeutet viel mehr, dass alle Momentum-Indikatoren, die mit Schlusskursen arbeiten, eine aufsteigende Tendenz signalisieren.

Um neue Informationen zu erhalten, wäre es ratsam, einen Momentum-Indikator mit einem trendfolgenden Indikator wie dem gleitenden Durchschnitt zu kombinieren. Agieren Sie z. B. nur bei RSI-Kaufsignalen, wenn die Aktie über dem gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Handelstage gehandelt wird. Mit dieser Strategie kaufen Sie Aktien, bei einem kurzfristigen Pullback im Rahmen eines längerfristigen Trends. Im Laufe der Zeit hat sich das als sehr erfolgreiche Strategie erwiesen.

Historisch gesehen wird der Kauf bei Pullbacks bei einem Aufwärtstrend als „buying the dip“ oder auch Schnäppchenjagd bezeichnet. Durch die Nutzung eines Momentum-Indikators und eines gleitenden Durchschnitts kann man daher diese Strategie ganz leicht zur Ausnutzung von Kursrücksetzern umsetzen.

Der Schlüssel für ein erfolgreiches Anlagekonzept liegt aber auch darin, den Chart nicht mit nutzlosen Informationen voll zu kleistern. Verkomplizieren Sie Ihr Chart nicht mit vielen Indikatoren, die alle samt ähnlich berechnet werden.

Ein einfacher gleitender Durchschnitt der letzten 50 Handelstage wird große Ähnlichkeiten mit einem exponentiellen, gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Handelstage bzw. einem Triangular Weighted Moving Average der letzten 50 Handelstage aufweisen.

Am besten ist es wahrscheinlich, wenn man nur die nötigsten Indikatoren auf dem Chart platziert. Überlegen Sie sich, für jeden Datenpunkt benötigt man zusätzlich Druckerfarbe und ist diese Information die Farbe eigentlich wert?

Um also auf unsere ursprünglichen Indikatoren zurückzukommen: Für den MACD wird am meisten Druckerfarbe benötigt und er bietet am wenigsten nützliche Informationen von allen; für die Stochastik benötigt man doppelt so viel Druckerfarbe, aber die Informationen sind nicht doppelt so gut.

Die Stochastik bietet sogar weniger Nützliches als der RSI, wenn man das Nützliche als Profit definiert. Um also wirklich aus dem Nötigsten das Beste herauszuholen und so wenig Druckerfarbe als nötig zu verwenden, ist laut diesem Test der RSI der beste Indikator.

Ich weiß natürlich, dass Druckerfarbe nicht wirklich teuer ist und kaum ein Trader druckt seine Charts aus. Es ist aber sehr wichtig, dass Sie sich dieser Tatsache bei der Hinzufügung von Indikatoren zum Chart bewusst sind. Durch diesen Test konnte folglich die Nützlichkeit eindeutig nachgewiesen werden und wir wissen jetzt: Ein Momentum-Indikator ist mehr als genug und zwei sind wohl wirklich nicht nötig.

 

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Themen: Indikator, Spread, RSI


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Nach der Gründung des „Austria Börsenbrief“ 1988, der innerhalb weniger Jahre zum führenden Börsenbrief Österreichs wurde, arbeitete er als Vermögensverwalter und Analyst im IPO-Bereich. Sein Fachgebiet ist die detaillierte Analyse von US Small Caps im Bereich Technologie und Wachstumsbranchen, sowie Options-Strategien. Sein Depot des Dynasty Wealth Investor erzielte in 2015 +51% Rendite und in den ersten zwei Monaten 2016 bereits +26%.

Er sucht ständig attraktivste Wachstumsbranchen und Special Situations, darunter: Das Internet of Things, spannende HithTech-Werte, aber auch alternative Energie-Investments. Seine Investment-Empfehlungen begleitet er mit professionellem Money Managemant, Hedging-Strategien als Absicherung in fallenden Märkten, sowie charttechnischem Trading. Seine Top Werte finden Sie in der kostenlosen Sonderanalyse "Internet Tsunami Aktien" - hier gratis.

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