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Wie geht’s mit Silver Wheaton jetzt weiter?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
30.11.2016, 11:30  |  328   |   |   
Quelle: Pixabay, Geizkragen69

Die amerikanische Präsidentschaftswahl hatte Auswirkungen auf die Investoren von Silver Wheaton (WKN:A0DPA9). Und es waren genau die, die Investoren auch sehen wollten. Ein Gewinn von Trump, so glaubten sie, würde die Märkte deutlich verunsichern und damit bieten Kurs von Gold und Silber nach oben schicken. Damit würden sich auch automatisch die Margen von Silver Wheaton erhöhen. Als Donald Trump aber zum Gewinner erklärt wurde, brach die Aktie von 32,24 CAD auf 24,28 CAD ein.

Wenn eine Aktie derart hart einbricht was, dann ist das oft eine Überreaktion und die potentiellen Investoren fragen sich dann natürlich, ob das UNternehmen jetzt ein Kauf ist oder ob man es lieber meiden sollte. Was passiert jetzt also mit Gold und Silber?

Wie üblich beim Investieren gibt es verschiedene Sichtweisen darauf, was ein Trump im Weißen Haus für die Wirtschaft bedeuten wird. Einerseits glauben viele, dass er mit seinen protektionistischen Praktiken Panik an den globalen Märkten hervorrufen würde. Darüber hinaus besteht die Gefahr einer erhöhten Inflation aufgrund seiner vorgeschlagenen Investitionen in die Infrastruktur. Wenn auf den Märkten Panik herrscht und die Inflation steigt, dann tendieren die Investoren dazu sicherere Vermögenswerte zu kaufen, also Gold.

Es ist aber schwer zu sagen, ob die Politik von Trump Gold nicht sogar schwächer machen könnte. Sollte sich die Wirtschaft aufgrund der Investitionen in die Infrastruktur wieder erholen, dann könnte die Federal Reserve die Zinsen erhöhen. Ein starker US-Dollar ist aber eine schlechte Neuigkeit für all diejenigen, die in Gold investieren.

Und hier kommt die unglückliche Realität: In Bezug auf Gold und Silber wissen wir einfach nicht, was als nächstes kommt. Daher müssen wir Silver Wheaton separat von den Spekulationen um die Politik analysieren. Wenn wir das tun, dann bin ich zuversichtlich, dass sich das Unternehmen langfristig gut entwickeln wird. Und dafür gibt es drei Gründe.

Der erste Grund ist Solarenergie. Viele glauben, dass Trump weniger in saubere Energie investieren wird, ich glaube aber, dass wir langsam einen Punkt erreichen, wo die Politik nur noch einen geringen Einfluss darauf haben wird, was in einer Industrie passiert. Solarpanele werden immer günstiger und auch dank Produkten wie dem Solardach von Tesla Motors wird die Nachfrage nach Solarpanelen immer größer werden. Da Solarpanele aber auch Silber brauchen, wird die Nachfrage steigen und die Silberpreise sollten stark bleiben.

Ein weiterer Grund hat mit dem Geschäftsmodell des Unternehmens zu tun. Silver Wheaton besitzt nämlich keine Minen. Stattdessen finanziert es Minenunternehmen, die Rohstoffe wie Kupfer schürfen möchten. Die Mine bekommt die nötige Finanzierung und im Gegensatz dazu bekommt Silver Wheaton günstiges Silber. Im Q2 2016 bezahlte das Unternehmen nur 4,46 US-Dollar pro Unze Silber. Selbst wenn die Preise etwas einbrechen sollten, sind die Margen immer noch lukrativ.

Der letzte Grund hat damit zu tun, dass sich die Rohstoffe schon seit längerer Zeit in einer Klemme befinden. Es gibt einfach nicht mehr so viele Kupferminen, die in neu dazukommen. Daher erwarte ich, dass die Silberversorgung in den nächsten Jahren versiegen wird. Diese Knappheit könnte den Preis deutlich nach oben treiben, was im Fall von Silver Wheaton lukrative Margen generieren wird.

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David Gardner besitzt Aktien von Tesla Motors. Tom Gardner besitzt Aktien von  Tesla Motors. The Motley Fool besitzt Aktien von Silver Wheaton und Tesla Motors. Motley Fool Canada empfiehlt Silver Wheaton und Tesla Motors.

Dieser Artikel wurde von Jacob Donnelly auf Englisch verfasst und wurde am 29.11.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.

Wertpapier: Silver Wheaton


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