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Deutsche Bank tut Bayer nicht weh

Gastautor: Daniel Saurenz
30.11.2016, 12:30  |  476   |   |   

Deutsche Bank_ Frankfurt_Börse_8Die Übernahme von Monsanto zieht sich und zieht sich und Egmond Haidt wird im Webinar erläutern, wie die Chancen stehen, dass die Übung gelingt. Die Deutsche Bank tut Bayer derweil nicht weh. Man hat das Kursziel für Bayer mit Blick auf die Pharmabranche im kommenden Jahr von 124 auf 120 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf “Buy” belassen.

Seine Sektoreinschätzung für 2017 sei ungeachtete des jüngsten Ausverkaufs positiv, schrieb Analyst Gunnar Romer. Die Bayer-Aktie dürfte wegen der Monsanto-Übernahme schwankungsanfällig sein. Sie sei auch nicht sonderlich beliebt, dafür aber nicht teuer und biete mittelfristig ein solides Wachstum. In unserer ISIN-Liste ist ein Discount-Call auf Bayer nur eines von zahlreichen neuen Investments als Ideen für Sie.

In unseren Depots gilt derweil – abwarten und die Gewinne seitwärts laufen lassen. 2016 war ein Seitwärtsjahr, bleibt ein Seitwärtsjahr und alle Depots liegen zweistellig im Plus – was will man eigentlich mehr…

Discount-Calls:

Bayer – PB9P8B

DAX – PB01WK

BMWPB6THL

Unser Webinarprogramm:

Mittwoch, 30.11, 18:00 Uhr:  Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Donnerstag, 01.12, 18:30 Uhr:  OpernTurm-Live – Hier gehts zur Anmeldung…

Unsere Chartanalyse:

Der Markt hat die Seitwärtsbewegung der vergangenen Tage nach unten verlassen. Doch sollten Anleger jetzt schon auf weiter fallende Kurse setzen?

chart1

Zwei Wochen verbrachte der Deutsche Aktienindex in einer rekordverdächtig engen Spanne von nur etwa zwei Prozent zwischen rund 10.600 und 10.800 Punkten – zuletzt war eine vergleichbar enge Tradingrange im Jahr 2014 messbar. Der Ausbruch verheißt frisches Kurspotenzial, doch offenbar trauen Marktteilnehmer der neuen Tendenz noch nicht: Obwohl der Index die Seitwärtsbewegung nach unten verlassen hat, bleiben Anschlussverkäufe vorerst aus.

chart2

Dies liegt vermutlich auch daran, dass nur geringfügig tiefer bereits die Mittellinie (grau) einer zweiten, weitaus wichtigeren Tradingrange verläuft. Erst wenn der DAX auch unter diese Mitte der seit Monaten anhaltenden, großen Handelsspanne zwischen rund 10.200 und 10.800 fällt, trübt sich die Prognose nachhaltiger ein. Denn bereits seit der zweiten Novemberwoche halten sich die Kurse oberhalb dieser “Gleichgewichtszone” bei 10.450/10.500 (grau punktiert) auf, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs nach oben bislang höher war.

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Doch nun rücken die nächsten Kursziele bei 11.300/11.500 am oberen Rand des Aufwärtstrendkanals im Tageschart (grün) wieder etwas weiter in die Ferne. Es wird wieder völlig unklar, wohin die Reise des Marktes geht. Ganz ignorieren sollten Trader die neueste Entwicklung seit Wochenanfang zudem nicht, denn sie könnte eine Schwächephase einläuten, die zumindest zurück bis unter die 10.500er-Marke führt. Selbst von einer kleinen Schwäche lässt sich mit den passenden Hebelprodukten profitieren.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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