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Commerzbank und ProSieben – the trend is your friend

Gastautor: Daniel Saurenz
01.12.2016, 07:00  |  494   |   |   

CommerzbankCommerzbank und ProSieben – the trend is your friend galt 2016 leider ziemlich deutlich. Beide Titel notieren am DAX-Ende bisher, weisen hohe Verluste 2016 auf. Wir setzen antizyklisch mit Bonuspapieren ( CX8V9QVN5PYQ ) mit Abgeld! auf beide Titel, nehmen Sie zum Dezember ins Favoritendepot auf. Wir hoffen auf Nachzüglergewinne und vor allem auf eine Erholung nach der Italien-Abstimmung.

Bisher hat die antizyklische Strategie in allen Depots 2016 gegriffen, so soll es bleiben. Sehen Sie hier die Entwicklung im Favoritendepot und hier jene im Defensivdepot. Schauen wir dazu auf die große Lage und den Trendindikator.

Achtung – unsere ISIN-Liste ist prall gefüllt mit frischen Produkten auf verschiedenste Basiswerte. Hier ein kleiner Auszug unserer aktuellen Auswahl von Discount-Calls:

Bayer – PB9P8B

DAXPB01WK

BMW – PB6THL

Verkaufe die Euphorie, kaufe die Angst – mit dieser Herangehensweise konnte 2016 bisher ein gutes Börsenjahr sein, gerade weil die Volatilität so viele Chancen bot. Ohnehin ist der DAX seit 2014 in einer sehr breiten Spanne. Seit dem Tief Mitte Oktober 2014 zog er erst getrieben durch einen schwachen Euro bis 12.400 Zähler an – um danach auf 8.700 Zähler einzubrechen, nur um anschließend eine kräftige Bärenmarktrally zu zeigen und dann im Februar 2016 sein altes Tief um 8.700 noch einmal zu testen.

Heute Abend um 18:30 Uhr beenden wir die Webinarwoche mit OpernTurm-Live – Hier gehts zur Anmeldung. Die Aufzeichnung unseres Chart-Webinars finden Sie hier.

DAX_SymbolDie Bewegung zwischen 1.Dezember 2015 und Fasching 2016 darf man gar als Crash bezeichnen. Einer Steigerung von 4.000 Zählern folgte eine Korrektur von fast 30 Prozent, die indiziert vom VDAX-New – unserem Pflichtinstrument in jedem Webinar – unterbrochen wurde. Commerzbank, Thyssen, Lufthansa, Deutsche Bank, RWE oder VW halbierten gar ihren Kurs auf 12 Monate. Dagegen sind SAP und Bayer sowie Siemens nun die absoluten Schwergewichte im DAX, hat sich die Reihung deutlich verschoben.

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Trotz dieser sehr hektischen Phasen und starken Bewegungen hat uns der kurzfristige Signalgeber gut durch diese volatile Börsenphase geführt. Erinnern Sie sich noch an den Tag der Aktie im Frühjahr 2015? Damals war das Bild am Markt in Sachen Stimmung rosarot, doch in den Indikatoren war die Überhitzung schon zu sehen.

Seit Ende des vergangenen Jahres ist die Nervosität deutlich gestiegen, der Indikator wechselte häufig sein Vorzeichen. Klare Trendbewegungen sind vorerst Mangelware. Durch die Brexit-Nervosität wechselte der Signalgeber auf Verkaufen, mit der anschließenden Erholung drehte das Pendel bei 9900 erneut auf Kaufen. Auch die hohe Vola im Umfeld der US-Wahl hinterließ Spuren, nach der Entscheidung steht das System wieder auf Kaufen.

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Trading-Idee DAX

STEIGEND Fallend
WKN DL58BY DL75D1
Basispreis 9250 11850
Knock-out-Level 9250 11850
Laufzeit 31.01.2017 30.06.2017

Langfristig: Kaufen

Zwischen Januar 2012 bis Ende September 2015 war das langfristig auf Wochenbasis berechnete Handelssystem auf „Long“. Anleger, die vor gut drei Jahren bei einem DAX-Stand von 6300 eingestiegen sind, realisierten somit rund 3670 Indexpunkte Gewinn. Natürlich  wäre auch deutlich mehr möglich gewesen, dass System lieferte bereits beim Anstieg in den Bereich um 12.000 klare Signale einer massiven Überhitzung (Indikator erreichte die gestrichelte Linie). Mit dem Vorzeichenwechsel bei rund 9970 haben kurzzeitig die Bären das Zepter übernommen, Mitte November wechselte der Signalgeber bei 10.800 erneut auf Kaufen.

Allerdings waren die Anschlusskäue bisher vergleichsweise schwach, dass Kaufsignal überzeugte nicht. Daher gab es danach auch den massiven Rückschlag unter 10.000, ausgelöst durch die völlig übertriebene Positivstimmung um den EZB-Entscheid und Mario Draghi Anfang Dezember. Anschließend bremsten die Sorgen um den Brexit den DAX aus. Doch der Pessimismus scheint übertrieben, ausgerechnet zu Beginn der saisonal schwachen Börsenphase (August, September) behauptet sich der Markt. Die Folge: Erstmals seit dem Jahreswechsel steht der Signalgeber wieder auf „Kaufen“.

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 Erklärung des Chartanalysen-Online Trend-Indikators:

Ist der DAX für Anleger eine Erfolgsgeschichte? Es kommt darauf an, wann man eingestiegen ist. Wer seine Begeisterung für die Börse Anfang 2000 oder Mitte 2007 entdeckte, liegt trotz der laufenden Rally aktuell nur leicht vorne. Mit etwas mehr Glück oder einer guten „Börsennase“ waren  in den vergangenen Jahren durchaus auch dicke Gewinne möglich. Vor allem psychologisch machte aber die hohe Volatilität den schönen Börsenträumen schnell einen Strich durch die Rechnung.

Börse_Bulle2Wer sich aber nicht nur auf sein Bauchgefühl verlassen möchte, kann dennoch mit dem DAX Geld verdienen. Ganz einfach. Und zwar in beide Richtungen – Hausse und Baisse. Ob Sie lieber aggressiv über Hebelprodukte oder eher defensiv mit ETFs handeln, überlasse ich Ihnen. Es gibt genügend passende Produkte auf den deutschen Leitindex, und auch für Liquidität ist gesorgt, da die Banken ständig An- und Verkaufskurse stellen.

Bleibt nur noch die Frage zu beantworten, ob man auf steigende oder fallende Kuse setzen sollte. Wer sich nicht die Zeit nehmen kann, die Signale der Chart- und Markttechnik zu verfolgen und anzuwenden, sollte einen Blick auf den Chartanalysen Online Trend-Indikator werfen. Gleich vorweg: Auch dieser Signalgeber ist längst nicht fehlerfrei und stellt keine Garantie für grenzenlosen Börsenerfolg dar. Aber er hilft, die Wahrscheinlichkeit für profitable Trades ein wenig zu verbessern.

Das Beste:

Börse_BärDer Indikator ist bewusst sehr einfach gehalten mit möglichst klaren Signalen, sowohl in der langfristigen Variante auf Wochenbasis wie auch kurzfristig im Tageschart. Notiert die blaue Signallinie über der waagerechten grauen Mitellinie, ist das Börsenklima freundlich und ihr Depot sollte verstärkt offensiv ausgerichtet sein. Fällt der Indikator hingegen in den unteren Bereich, ist es an der Zeit für Gewinnmitnahmen oder – je nach Risikoeinstellung – aktiv mit Puts oder Bear-Produkten auf fallende Kurse zu setzen.  Um die Sache noch einfach zu machen, habe ich die jeweiligen Signale des Indikators farblich hinterlegt. Grün steht für ein bestehendes Kaufsignal, während Rot ein aktives Verkaufssignal anzeigt. Zusätzlich finden Sie eine kurze Einschätzung jeweils über den Charts.

Bereits auf den ersten Blick fällt aber auf, dass der Indikator alle wesentlichen Trendbewegungen im Wochenverlauf des DAX in den vergangenen Jahren frühzeitig anzeigte und eine günstige Positionierung erlaubte.

Im Zeitraum zwischen Anfang 1993 bis August 2013 kletterte der DAX um rund 6800 Indexpunkte. Wäre man hingegen nur in den Zeiten investiert gewesen, in denen der Indikator auf „kaufen“ stand, würden 10.600 Indexpunkte auf dem Habenkonto stehen. Besonders die schmerzlichen Rücksetzer in 2001 – 2003 und 2008 / 2009 wirken sich hier positiv aus. Noch bessere Ergebnisse lassen sich natürlich erzielen, wenn auch die Chancen auf der Short-Seite genutzt werden. Lediglich in zwei Phasen, die durch eine dynamische Erholung gekennzeichnet waren, hätten Anleger einen Verlust erlitten. Unter dem Strich bleibt aber ein überzeugendes Ergebnis von 14.400 Indexpunkten.

Fazit:

Zumindest in der Vergangenheit zeigte der Indikator schon frühzeitig nachhaltige Trendwechsel beim DAX. Ich bin gespannt, ob der Signalgeber auch in Zukunft überlegen bleibt. Seien Sie live dabei.

Themen: Börse, DAX, Indikator


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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