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DAX und Eurozonen-Index im Chart-Check

Gastautor: Daniel Saurenz
01.12.2016, 11:00  |  494   |   |   

Börse_Juni2015_4_SymbolAufgrund der aktuellen Bewegungsarmut sowie des nahenden Monatsultimos bietet sich ein Blick auf den Langfristchart der deutschen Standardwerte an. Nachdem im bisherigen Jahresverlauf der Aufwärtstrend seit März 2009 mehrfach einer erfolgreichen Belastungsprobe unterzogen wurde, gelang zuletzt der Sprung über den im April 2015 etablierten Korrekturtrend. Dazu schauen wir uns eine Analyse der HSBC an.

Wenngleich diese konstruktive Weichenstellung bisher kein neues Aufwärtsmomentum nach sich zog, kann die gesamte Konsolidierung der letzten anderthalb Jahre letztlich doch als trendbestätigende Flagge interpretiert werden.

Investmentideen auf den DAX:

Put  – TD6XR9

Call – TD6SEY

 

dax

Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass es im zu Ende gehenden Monat zu einem nahezu idealtypischen Pullback an den o. g. Korrekturtrend kam. Auffällig sind darüber hinaus die letzten vier Monatshochs, die jeweils im Bereich von 10.800 Punkten ausgeprägt wurden. Gelingt dem DAX® der Sprung über diese Hürde, dann dürfte die „bullishe“ Flaggenauflösung mit einem gewissen Zeitverzug doch noch für eine neue Bewegungsdynamik in Richtung des Hochs vom November 2015 bei 11.431 Punkten sorgen.

STOXX Europe 600 Basic Resources – Trendbruch als Katalysator?

Seit dem Mehrjahrestief vom Januar bei 191 Punkten durchläuft der Stoxx Europe 600 Basic Ressources eine dynamische Erholung. Dabei gelangen dem Aktienbarometer ein ganze Reihe von positiven Weichenstellungen. So zum Beispiel die Rückeroberung des 2009er- Tiefs (210 Punkte), der Abschluss einer inversen Schulter-Kopf-Schulter- Formation sowie der Sprung über die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 310/362 Punkten), um Anlegern die wichtigsten nochmals ins Gedächtnis zu rufen.

Möglicherweise steht der Sektorindex aktuell wieder vor einer Weichenstellung von ähnlicher Tragweite. Schließlich würde ein Spurt über den seit Mai 2008 dominierenden Baissetrend (akt. bei 392 Punkten) für ein neues prozyklisches Einstiegssignal sorgen.

eurostoxxtransport

Gelingt der Befreiungsschlag, definieren die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei 440 Punkten das nächste Anlaufziel. Das kalkulatorische Anschlusspotential – abgeleitet aus der angeführten unteren Umkehr – rechtfertigt sogar einen Anstieg bis rund 450 Punkte. Rückenwind kommt aktuell von Seiten der trendfolgenden Indikatoren. Schließlich sind MACD und Aroon derzeit in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) „long“ positioniert. Dennoch sollten Anleger den Trendbruch abwarten.

Disclaimer: Wir weisen darauf hin, dass HSBC für die Platzierung dieses Beitrags bezahlt und auch die genannten Produkte ausgewählt hat. Darüber hinaus stellt Feingold Research Produkte von HSBC in ihren Publikationen und Beiträgen vor.

Themen: Euro, DAX, HSBC


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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