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Pressemeldung: Jyske Invest: Renditeüberblick November 2016
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Pressemeldung Jyske Invest: Renditeüberblick November 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
12.12.2016, 00:00  |  319   |   |   

Die US-Präsidentschaftswahl war im November das alles überschattende Ereignis. Lesen Sie hier zu den Auswirkungen auf die Kapitalmärkte und weitere Analysen im Renditeüberblick der dänischen Investmentgesellschaft Jyske Invest.

Neues

US-Präsidentschaftswahl – im November das alles überschattende Ereignis

  • Obwohl an den Märkten noch viele Fragen offen waren, wurde die Furcht vor den Konsequenzen des Wahlsiegs von Trump am 8. November von Optimismus und steigenden Zinsen im Laufe eines einzigen Tages abgelöst. Der Optimismus hielt den November über an, auch wenn es lange dauern wird, bis die vielen ungeklärten Fragen beantwortet sein werden. Die Überlegungen der Anleger gingen dahin, dass Trumps Initiativen überwiegend wachstumsfördernd sind - hierunter Steuererleichterungen, Steueramnestie und Investitionen in die Infrastruktur als die wichtigsten. Die Anleger fokussierten weniger auf die eventuellen Konsequenzen von etwaigen aufgehobenen Handelsvereinbarungen, Zollhindernissen und Protektionismus.

Wahl von Donald Trump bewirkte einen Anstieg des Dollar und der Furcht vor Handelsbarrieren

  • Der Optimismus im Zuge des Siegs von Trump verbreitete sich sehr schnell, griff jedoch nicht auf alle Märkte und Sektoren über. Ein steigender Dollar, die Aussicht auf Handelsbarrieren und steigende Zinsen beeinträchtigten viele Emerging Markets-Aktienmärkte und Länder mit großen Dollarschulden. Insbesondere Brasilien war davon berührt, auch wenn steigende Rohstoffpreise den Gegenwind zum Teil kompensierten. Darüber hinaus war Mexiko von Donald Trumps Androhungen sowohl einer "Zollmauer" als auch einer physischen Mauer an der Grenze zu Mexiko beeinträchtigt.

Initiativen der indischen Regierung überrumpelten

  • Genau an dem Tag, an dem das Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahl vorlag, kündigte die indische Regierung ganz überraschend an, dass die beiden größten Banknoten zum Ende von 2016 ihre Gültigkeit verlieren werden. Seit dem Zeitpunkt der Ankündigung können "alte" Geldscheine nur in sehr begrenztem Umfang benutzt werden. Etwa 86 % des Bargeldes war in den betreffenden Banknoten im Umlauf. Beträge bis zu 250.000 INR, was etwa 25.000 DKK entspricht, konnten/können ohne Weiteres bei Banken eingezahlt werden, während die Steuerbehörde für höhere Beträge einen Herkunftsnachweis verlangt. Indien ist ein Land, in dem hauptsächlich Bargeld benutzt wird, und insbesondere außerhalb der größeren Städte werden so gut wie alle finanziellen Transaktionen mithilfe von Bargeld vorgenommen.

Marktrendite

Wahl von Donald Trump zum nächsten Präsidenten der USA dominierte im November die Aktienmärkte

  • Die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten war das alles überschattende Ereignis des Monats November - und der Sieg des kontroversen Milliardärs überraschte den Markt ausdrücklich. Eine kurzfristige Besorgnis wurde sehr schnell von einer Zuversicht, dass Trump Wachstum und Inflation bewirken wird, abgelöst, weshalb eine große Nachfrage nach den wachstumsempfindlichsten Unternehmen bestand. Im Gegensatz dazu waren es vor allem die traditionell stabilsten Unternehmen und Sektoren, die von den steigenden Zinsen negativ beeinflusst waren, die zurück gelassen wurden. Dies war der Fall bei Versorgung, Immobilien und Konsumgütern. Bei den großen Regionen machte der Optimismus einen Bogen um Europa. Die Furcht vor fehlendem Wachstum und die Aussicht auf weitere Abstimmungen in Europa in der kommenden Zeit - hierunter als erstes ein Volksentscheid über die Verfassung in Italien - haben nach dem Brexit und dem Sieg von Trump Skepsis ausgelöst. Dagegen hatte Japan aufgrund von Rückenwind für den Exporten, der sich aus einem steigenden Dollar ergab, sowie Hilfe für die Banken aufgrund von steigenden Zinsen einen guten November.

Weiterhin steigende Zinsen - Märkte sehen den Sitzungen von EZB und FED entgegen

  • Das steigende Zinsniveau vom Oktober setzte sich im November fort, jedoch in begrenztem Umfang. Gemessen an einer 10-jährigen dänischen Staatsanleihe sind die Zinsen um 0,1 %-Punkte gestiegen und betrugen Ende des Monats 0,4 %. Das wichtigste Ereignis des Monats waren die Präsidentschaftswahlen in den USA, bei denen Donald Trump überraschenderweise den Sieg davontrug. Es ist zu erwarten, dass er eine lockere Finanzpolitik führen wird, u. a. mit hohen Infrastrukturinvestitionen und erheblichen Steuererleichterungen. Dies lässt einen Anstieg des Wachstums und Inflation erwarten. Als eine Folge des steigenden Zinsniveaus haben die meisten dänischen Anleihen im November negative Renditen erzielt. Die Märkte sehen jetzt den Zentralbanksitzungen im Dezember entgegen, in denen eine Zinserhöhung in den USA sowie eine Klärung bzgl. der Zukunft des Ankaufprogramms der EZB erwartet wird.
  • Auch die Unternehmensanleihen waren von dem steigenden Zinsniveau betroffen. Die amerikanischen Unternehmensanleihen schnitten jedoch im Allgemeinen besser als amerikanische Staatsanleihen ab. Die Anleger erwarten, dass eine lockere Finanzpolitik und eine schwächere Regulierung den Gewinnen der Unternehmen zuträglich sein werden.
  • Das überraschende Ergebnis der US-Wahlen wirkte sich auf die Rentenmärkte der Emerging Markets erheblich negativ aus. Trump hat sich bisher protektionistisch und gegenüber Handelspartnerschaften, wie NAFTA und TPP, negativ geäußert. Zudem hat er den Wunsch hinsichtlich Zollbarrieren gegenüber Mexiko und China geäußert. Da Trump sein Amt erst Ende Januar antritt gibt es dazu noch nichts Konkretes, die Ernennung mehrerer Befürworter einer abgeschirmten Wirtschaft verspricht jedoch für die Emerging Markets nichts Gutes.
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