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Fed im Fokus – Wird der Leitzins erhöht?
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Fed im Fokus – Wird der Leitzins erhöht?

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
14.12.2016, 08:11  |  488   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt setzte seinen Aufwärtstrend am Dienstag fort. Der DAX schloss 0,84 Prozent höher bei einem neuen Jahreshoch von 11.285 Punkten. MDAX und TecDAX rückten um 0,78 beziehungsweise 0,19 Prozent vor. Unter den 110 größten Aktien gab es 69 Gewinner und 40 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 67 Prozent. Im DAX wurden 101,5 Millionen Aktien im Wert von 3,53 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 4,24) gehandelt. Gesucht waren vor allem Telecomwerte, Transportwerte und Konsumwerte. Abgaben verzeichneten vor allem Rohstoffwerte, Technologiewerte und Bauwerte. Als bester DAX-Wert verbesserte sich Merck um 1,91 Prozent. Vonovia und Volkswagen folgten mit Zugewinnen von jeweils 1,65 Prozent. Die Aktie der Deutschen Post stieg um 1,52 Prozent auf 30,80 EUR und geht damit auf Tuchfühlung mit dem im April 2015 markierten Rekordhoch bei 31,18 EUR. Das DAX-Schlusslicht RWE büßte nach einem negativen Analystenkommentar 1,68 Prozent ein. Commerzbank und Linde notierten 0,95 beziehungsweise 0,40 Prozent tiefer.

An der Wall Street blieben die Anleger ebenfalls in Kauflaune. Der Dow Jones Industrial kletterte um 0,57 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 19.911 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,26 Prozent nach oben auf 4.936 Zähler. Er brach damit aus einer mittelfristigen Schiebezone nach oben aus. 58 Prozent aller Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. 176 neue 52-Wochen-Hochs standen 55 neuen Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance ragten Technologiewerte und Energiewerte positiv hervor. Abwärts ging es lediglich mit Rohstoffwerten und Industriewerten. An der Dow-Spitze verbesserte sich Intel um 2,30 Prozent. Dahinter folgten Exxon Mobil (+1,75%) und IBM (+1,68%). Die größten Verlierer waren Du Pont (-0,45%), 3M (-0,45%) und General Electric (-0,37%).

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge vor der heutigen Fed-Entscheidung in sehr engen Grenzen. Der Dollar-Index stieg um 0,08 Prozent auf 101,00 Punkte. EUR/USD gab um 0,07 Prozent auf 1,0627 USD nach. Im Tagesverlauf pendelte die Notierung zwischen 1,0603 USD und 1,0667 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Franken mit Stärke und der Yen mit Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete nahezu unverändert bei 396,43 Punkten. Rohöl der Nordseesorte Brent gab um 0,16 Prozent auf 55,60 USD nach. WTI handelte kaum verändert bei 52,85 USD. Nach dem Settlement veröffentlichte API Lagerbestandsdaten, die auf den Kursen lasteten. Demnach stiegen die US-Lagerbestände auf Wochensicht um 4,7 Millionen Barrel, während Experten im Schnitt einen Rückgang um 1,6 Millionen Barrel erwartet hatten. Der Preis für US-Erdgas fiel um 1,54 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 3,46 USD. Comex-Kupfer verbilligte sich um 0,84 Prozent auf 2,60 USD. Gold gab um 0,58 Prozent auf 1.159 USD (1.091 EUR) nach. Silber notierte 1,26 Prozent tiefer bei 16,97 USD. Platin und Palladium verteuerten sich gegen den Trend um 0,22 beziehungsweise 0,42 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,14 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um vier Basispunkte auf 0,36 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,40 Prozent auf 161,87 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt tiefer bei 2,48 Prozent.

Die Aktienmärkte in Fernost zeigten heute Morgen in einem impulslosen Handel zuletzt überwiegend moderate Aufschläge. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,10 Prozent auf 138,67 Punkte.

Heute richtet sich der Anlegerfokus auf die um 20 Uhr anstehende geldpolitische Entscheidung der Fed. Der Markt erwartet, dass die Notenbank den Leitzins von derzeit 0,25-0,50 Prozent auf 0,50-0,75 Prozent anhebt. Da dies bereits eingepreist ist, stellen die Aussagen der Fed zum weiteren Zinspfad das eigentliche Highlight dar. An Konjunkturdaten sind vor allem der US-Einzelhandelsumsatz sowie die US-Industrieproduktion im November relevant. Unternehmensseitig gibt es die Jahresergebnisse von Metro und Aurubis.

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Diskussion: Deutsche Post: Kursgewinne möglich!

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