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Gold in Sicherheitsverwahrung

Gastautor: Daniel Saurenz
18.12.2016, 12:00  |  1999   |   |   

goldbarren12Edelmetalle sicher zu Hause aufbewahren – Viele Menschen investieren in Edelmetalle. Diese sind wertbeständig, vor Inflation geschützt und gelten als weltweit anerkanntes Zahlungsmittel. Doch mit dem Kauf von Gold und Silber geht auch immer die Frage nach der Lagerung einher. Was sind Möglichkeiten, Edelmetalle sicher zu verwahren?

Die Vor- und Nachteile eines externen Schließfaches

Als sehr sicher gilt die Aufbewahrung in einem externen Schließfach. Die meisten Banken bieten diesen Service an. Nach der Bankenkrise haben viele Anleger aber ihr Vertrauen in Geldinstitute verloren und möchten ihre Edelmetalle deshalb lieber anderweitig lagern. Deshalb ist für viele die Lagerung direkt bei einem Goldhändler die bessere Lösung.

Die Nachteile eines externen Schließfachs liegen auf der Hand. Hier fallen laufende Kosten in Form von Lagerungsgebühren an. Diese variieren unter anderem in folgenden Kriterien:

  • Anbieterpauschale
  • Größe des Schließfachs
  • Dauer der Lagerung
  • Zusätzliche Versicherung

Experten von Test.de haben sich die Mühe gemacht und eine Übersicht über die Kosten für Schließfächer verschiedener Banken erstellt. Zum anderen sind die Edelmetalle nicht ständig verfügbar. So ist der Anleger an Faktoren wie Öffnungszeiten des Schließfachanbieters oder an Lieferzeiten gebunden.

Edelmetalle zu Hause verstecken?

Viele Menschen verstecken ihre Wertgegenstände zu Hause. Dabei ist aber vor allem die Wahl des richtigen Versteckes tückisch. Denn die meisten gängigen Verstecke unter der Matratze, im Toilettenkasten oder in der Gefriertruhe sind Einbrechern üblicherweise geläufig. Deshalb sollten nur außergewöhnliche Verstecke gewählt werden. Versteckte Hohlräume gelten nach wie vor als sehr sicher. Eine Liste innovativer Versteckideen finden Sie zudem hier. Doch Vorsicht ist dennoch geboten. Denn auch Kriminelle haben Internetzugang und werden sich garantiert über neue Trendverstecke informieren, um auch an scheinbar gut gesicherte Beute zu gelangen. Das Edelmetall sollte in jedem Fall aufgeteilt werden. Findet der Langfinger ein Versteck, fällt ihm nicht die gesamt Beute zu.

Eine weitere Möglichkeit ist es, Gold und Silber im Garten zu vergraben. Dann sollte man aber darauf achten, dass niemand etwas davon mitbekommt. Die Stelle sollte unauffällig verdeckt werden, damit niemand die frisch umgegrabene Erde bemerkt.

Der Safe – maximale Sicherheit für zu Hause

Ein Safe bietet eine gute Kombination zwischen sicherer Aufbewahrung und schneller Verfügbarkeit. Sein Nachteil liegt am Anschaffungspreis. Besonders Anlegern, die über viele Jahre hinweg Gold und Silber lagern möchten, sollte es dieser Betrag aber wert sein. Ein Tresor dient dem Einbrecher aber auch als Blickfang. Deshalb sollte auch dieser möglichst gut versteckt werden. In den eigenen vier Wänden ist ein Wand- oder Bodensafe die beste Wahl, denn die Vorderseite eines Sicherheitsschrankes ist in der Regel am besten geschützt. Darüber hinaus kann der Tresor mithilfe eines Teppichs oder Bildes zusätzlich versteckt werden. In Mietswohnungen bieten sich Möbelsafes an, wie Sie sie unter anderem auf knoxsafe.de finden, an. Diese können beispielsweise im Kleiderschrank versteckt werden.

Wichtig ist es, dass der Tresor eine hohe Sicherheitsstufe aufweist. Diese gibt an, wie aufbruchssicher ein Safe ist. Des Weiteren sollte er mindestens 600 Kilogramm wiegen und/oder fest im Boden verankert sein. Nur so kann man sichergehen, dass der Safe nicht mitgenommen wird.

Quelle: Gastbeitrag



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