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DAX, EUR/GBP & Co. – Märkte im Fokus
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DAX, EUR/GBP & Co. – Märkte im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
19.12.2016, 08:38  |  398   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich nach dem großen Verfallstag mit erneuten Kursgewinnen ins Wochenende. Der DAX verbesserte sich um 0,33 Prozent auf 11.404 Punkte. Zwischenzeitlich hatte das Aktienbarometer ein Jahreshoch bei 11.452 Punkten erzielen können. Auf Wochensicht legte es um 1,79 Prozent zu. MDAX und TecDAX rückten am Berichtstag um 0,54 beziehungsweise 0,33 Prozent vor. Im HDAX der 110 größten Werte schlossen 68 Werte im Plus und 39 im Minus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag aufgrund des Verfallstages bei hohen 184,2 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 7,82 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 3,75). Stärkste Sektoren waren Pharma + Healthcare, Chemie und Transport. Die größten Abschläge zeigten Rohstoffe, Medien und Einzelhandel. Die DAX-Spitze belegte die Aktie der Lufthansa mit plus 1,85 Prozent. Sie profitierte von der Meldung, dass das Unternehmen und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit im Streit um höhere Gehälter ein Schlichtungsverfahren einleiten werden. BASF und RWE verbesserten sich dahinter um 1,57 beziehungsweise 1,20 Prozent. Das Indexschlusslicht stellte nachrichtenlos ThyssenKrupp mit minus 1,16 Prozent.

An der Wall Street endeten die Indizes im leicht negativen Terrain. Der Dow Jones Industrial schloss 0,04 Prozent tiefer bei 19.843 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,37 Prozent abwärts auf 4.915 Punkte. 55 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 51 Prozent. 118 neuen 52-Wochen-Hochs standen 34 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Immobilien und Versorger. Die größten Verluste wiesen Finanzwerte und Technologiewerte auf. Die Indexspitze im Dow belegte UnitedHealth mit einem Aufschlag von 2,06 Prozent. Die rote Laterne hielt Caterpillar mit einem Minus von 2,06 Prozent.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen ab. Der Dollar-Index gab um 0,15 Prozent auf 102,95 Punkte nach. Am Vortag hatte er ein 14-Jahres-Hoch erzielt. Der Euro tendierte gegenüber den meisten anderen Majors fester. EUR/USD legte um 0,32 Prozent auf 1,0445 USD zu und erholte sich damit vom am Vortag gesehenen 13-Jahres-Tief. Im Tagesverlauf schwankte der Kurs zwischen 1,044 USD und 1,0473 USD, womit sich im Tageschart ein Inside Day bildete. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen zeigten sich das Pfund Sterling am stärksten und der Austral-Dollar am schwächsten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,08 Prozent auf 393,46 Punkte. Rohöl der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 2,20 Prozent auf 55,21 USD. Die US-Sorte WTI gewann 1,96 Prozent hinzu auf 51,90 USD. Stützend auf die Ölpreise wirkte die Anhebung des Kursziels durch die Investmentbank Goldman Sachs. Zudem sagte Russland, dass alle Öl-Konzerne des Landes zugestimmt haben, sich an den vereinbarten Produktionskürzungen zu beteiligen. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,55 Prozent auf 3,42 USD nach. Comex-Kupfer verbilligte sich um 1,38 Prozent auf 2,56 USD. Gold erholte sich um 0,67 Prozent auf 1.137 USD (1.086 EUR). Silber und Platin stiegen um 1,61 beziehungsweise 4,53 Prozent. Gegen den Trend büßte Palladium 1,19 Prozent ein.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,08 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um fünf Basispunkte auf 0,31 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future endete 0,21 Prozent höher bei 162,04 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,60 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific gewann zuletzt 0,17 Prozent auf 135,93 Punkte hinzu. Aufgrund eines festen Yen tendierte der Nikkei 225 leicht im Minus. Die japanischen Exporte fielen im November auf Jahressicht um 0,4 Prozent. Die Konsensschätzung hatte auf einen Rückgang um 2 Prozent gelautet. Auch die Importe fielen nicht so deutlich wie erwartet. Allerdings fiel der Handelsbilanzüberschuss niedriger aus als prognostiziert.

Heute steht der ifo-Geschäftsklimaindex für den Dezember im Fokus. Experten erwarten im Schnitt, dass Deutschlands wichtigster Konjunktur-Frühindikator von zuvor 110,4 auf 110,5 Punkte geklettert ist.

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