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Nike und FedEx – Quartalszahlen im Fokus
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Nike und FedEx – Quartalszahlen im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
20.12.2016, 08:12  |  474   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt startete bei dünnem Handel mit Zugewinnen in die Handelswoche. Von der Makroseite lieferte ein besser als erwarteter ifo-Index Unterstützung, wirkte sich jedoch nicht unmittelbar auf das Kursgeschehen aus. Der wichtige Frühindikator für die deutsche Wirtschaft legte im Dezember von zuvor 110,4 auf 111,0 Punkte zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Februar 2014. Der DAX verbesserte sich nach einem unspektakulären Geschäft um 0,19 Prozent auf 11.427 Punkte. MDAX und TecDAX legten um 0,33 beziehungsweise 0,88 Prozent zu. Unter den 110 größten Werten gab es 74 Gewinner und 36 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 56 Prozent. Im DAX wurden lediglich 83,4 Millionen Aktien im Wert von 2,86 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 4,57) gehandelt. Hier macht sich bereits die typische vorweihnachtliche Ruhe bemerkbar. Mit Blick auf die Performance-Tabellen war eine Tendenz zu “Risk-off” festzustellen. Stärkste Sektoren waren Immobilienwerte, Versorger und Softwaretitel. Am kräftigsten abwärts ging es mit Banken, Rohstoffwerten und Industriewerten. Im DAX setzte sich die Volkswagen-Aktie mit einem Aufschlag von 1,86 Prozent an die Spitze. Der Autobauer wird nach einer gestrigen Verschiebung voraussichtlich heute eine Einigung im zweiten Diesel-Vergleich in den USA erzielen. Zumindest zeigte sich der zuständige Richter in dieser Hinsicht zuversichtlich. Die rote DAX-Laterne hielt die Aktie der Deutschen Bank mit einem Minus von 4,47 Prozent. Hier belastete ein negativer Analystenkommentar.

Die US-Indizes konnten gestern ebenfalls zulegen. Der Dow rückte um 0,19 Prozent auf 19.883 Punkte vor. Charttechnisch formte er einen Double-Inside-Day. Der Nasdaq 100 gewann 0,40 Prozent auf 4.935 Zähler hinzu. 60 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. 104 neue 52-Wochen-Hochs standen 22 neuen Tiefs gegenüber. Bei den Sektoren waren Immobilienwerte und Technologiewerte am stärksten gesucht, während Energiewerte und Healthcare-Werte am deutlichsten verloren. United Technologies legte an der Dow-Spitze um 2,11 Prozent zu und profitierte damit von einem positiven Analystenkommentar. Am anderen Indexende verlor Merck & Co nach einem negativen Kommentar 2,08 Prozent.

Am Währungsmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen auf. Der Dollar-Index stieg um 0,20 Prozent auf 103,16 Punkte und bleibt damit in Rufweite zum in der Vorwoche markierten 14-Jahres-Hoch. EUR/USD fiel nach einem volatilen Handel um 0,46 Prozent auf 1,0397 USD. Im Tagesverlauf schwankte die Notierung zwischen 1,0394 USD und 1,0479 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen ragten der Yen mit deutlichen Zugewinnen und der Austral-Dollar mit auffälliger Schwäche hervor.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab belastet vom festen Greenback um 0,35 Prozent auf 392,08 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,83 Prozent auf 54,75 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 0,38 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 3,40 USD. Comex-Kupfer verlor 2,53 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 2,50 USD. Gold befestigte sich um 0,32 Prozent auf 1.141 USD (1.096 EUR). Silber, Platin und Palladium verzeichneten hingegen Verluste zwischen 0,78 und 2,60 Prozent.

Am Rentenmarkt kam es zu einer Dynamisierung der Gegenbewegung zum mittelfristigen Trend. Die Umlaufrendite verharrte bei 0,08 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um sechs Basispunkte auf ein 2-Wochen-Tief bei 0,25 Prozent ab. Der Euro-Bund-Future legte um deutliche 0,86 Prozent auf 163,44 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um sechs Basispunkte auf 2,54 Prozent.

An den asiatischen Aktienmärkten tendierten die Indizes heute früh überwiegend abwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,33 Prozent auf 135,46 Punkte. Der Nikkei 225 konnte dank eines abwertenden Yen um rund 0,5 Prozent zulegen. Die Bank of Japan hatte auf ihrer Sitzung wie erwartet die Geldpolitik unverändert gelassen.

Heute enthält der Kalender keine marktbewegenden Veröffentlichungen. Nach US-Börsenschluss präsentieren Nike und FedEx ihre Quartalszahlen.

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