DAX0,00 % EUR/USD-0,01 % Gold-0,33 % Öl (Brent)0,00 %
Marktüberblick: Euro-Rally
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick Euro-Rally

Anzeige
Nachrichtenquelle: Commerzbank
30.12.2016, 08:20  |  660   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am vorletzten Handelstag des Jahres bei geringen Umsätzen und fehlenden Impulsen die roten Vorzeichen. Der DAX büßte am Ende 0,20 Prozent auf 11.451 Punkte ein, konnte sich damit jedoch deutlich vom im frühen Handel markierten Tagestief absetzen. Der MDAX gab um 0,03 Prozent auf 22.147 Punkte nach. Der TecDAX gewann 0,09 Prozent auf 1.813 Zähler hinzu. Unter den 110 größten Titeln gab es 60 Verlierer und 49 Gewinner. Das Abwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 45,1 Millionen Aktien im Wert von 1,60 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 1,83). Stärkste Sektoren waren Telekommunikationswerte, Versorger und Immobilienwerte. Größte Verlierer waren Banken, Automobilwerte und Technologiewerte. Vonovia belegte mit plus 0,87 Prozent den Spitzenplatz im DAX, gefolgt von der Deutschen Telekom und E.ON. Am anderen Ende büßte Deutsche Bank 2,34 Prozent ein.

An der Wall Street wiesen die Indizes ebenfalls moderate Abschläge auf. Der Dow Jones Industrial endete 0,07 Prozent tiefer bei 19.820 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,16 Prozent abwärts auf 4.918 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. 50 neuen 52-Wochen-Hochs standen 18 neue Tiefs gegenüber. Die mit Abstand größten Kursgewinne verzeichnete der Versorgersektor, gefolgt von Immobilienwerten und Herstellern nicht-zyklischer Konsumgüter. Kräftig abwärts ging es mit Werten aus dem Finanzsektor. Energiewerte litten unter einem fallenden Ölpreis. Verizon setzte sich mit plus 0,56 Prozent an die Dow-Spitze. Goldman Sachs hielt die rote Laterne mit einem Abschlag von 1,02 Prozent.

Der US-Dollar verlor gegenüber allen anderen Hauptwährungen an Wert. Der Dollar-Index gab zum Ende des US-Handels um 0,48 Prozent auf 102,72 Punkte nach und konsolidiert damit weiter unterhalb des zur Monatsmitte markierten 14-Jahres-Hochs. Der Euro konnte zu allen anderen Majors zulegen. EUR/USD stieg um 0,66 Prozent auf 1,0481 USD. Im heutigen asiatischen Handel löste der Break über den Widerstand bei 1,0499/1,0507 USD eine Kauflawine aus, die die Notierung in der Spitze bis 1,0656 USD hochschickte, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Bei 1,0670/1,0693 USD befindet sich die nächste relevante Widerstandszone.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab trotz des schwachen Greenback um 0,24 Prozent auf 398,22 Punkte nach. Die Rohölpreise standen nach den wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten unter Druck. Laut der EIA legten die Rohölbestände die zweite Woche in Folge um 614.000 Barrel zu. Die Konsensschätzung hatte hingegen bei einem Rückgang um 2,1 Millionen Barrel gelegen. Brent-Öl zur Lieferung im März verbilligte sich um 0,39 Prozent auf 56,74 USD. Der Februar-Kontrakt der US-Sorte WTI gab um 0,63 Prozent auf 53,72 USD nach. US-Erdgas verlor – ebenfalls nach Lagerbestandsdaten – 1,95 Prozent auf 3,82 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,50 Prozent auf 2,49 USD. Gold verteuerte sich um 1,37 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 1.157 USD (1.101 EUR). Silber und Palladium legten um 1,12 beziehungsweise 1,32 Prozent zu. Platin verlor gegen den Trend der Edelmetalle 0,14 Prozent auf 898,30 USD.

Am Rentenmarkt setzte sich die Erholungsrally bei den Staatsanleihen beziehungsweise der Rückgang der Renditen fort. Die am Vormittag ermittelte Umlaufrendite verharrte bei minus 0,03 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um drei Basispunkte auf ein Monatstief bei 0,18 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,18 Prozent auf ein Monatshoch bei 164,51 Punkten. Der Kontrakt drang damit in eine bis 164,71 Punkte reichende technische Widerstandszone vor. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 2,49 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh bei dünnem Handel uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,23 Prozent höher bei 135,08 Punkten. Nach anfänglicher deutlicher Schwäche aufgrund des festen Yen konnte sich der Nikkei 225 erholen und rückte zuletzt um rund 0,1 Prozent vor. Belastet vor allem vom schwer gewichteten Finanzsektor verlor der australische ASX 200 rund 0,6 Prozent.

Heute steht lediglich der Chicagoer Einkaufsmanagerindex als potenzieller Marktbeweger im Kalender. Der Handel dürfte dünn bleiben. In Großbritannien schließen die Börsen um 13:30 Uhr. Am US-Anleihemarkt findet ein verkürzter Handel bis 20 Uhr statt. Der Handel für Derivate der Commerzbank endet sowohl börslich als auch außerbörslich um 14 Uhr.

WKN Typ Basiswert Merkmale
CE4K2E BEST Turbo Bear EUR/USD Hebel 16
CD8FUX BEST Turbo Bull EUR/USD Hebel 24

Sie möchten Analysen wie diese jeden Tag vor Börseneröffnung ganz bequem in Ihr E-Mail Postfach bekommen? Jetzt einfach kostenfrei anmelden!

Aktuelle Ausgabe

Diskussion: Marktgeflüster: Das große Mißverständnis der Wall Street!

Wertpapier: Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Vonovia

Themen: Handel, USD, EUR


Verpassen Sie keine Nachrichten von Commerzbank
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel