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DAX, EUR/USD & Co. – Märkte im Fokus
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DAX, EUR/USD & Co. – Märkte im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
02.01.2017, 08:43  |  818   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich am Freitag überwiegend freundlich aus einem von Ereignisrisiken gespickten Jahr. Der DAX endete 0,26 Prozent höher bei 11.481 Punkten. Kurz zuvor hatte er mit 11.482 Punkten ein neues Jahreshoch erzielt. Auf Jahressicht konnte das Börsenbarometer um rund 6,9 Prozent zulegen. Der MDAX verbesserte sich am Berichtstag um 0,18 Prozent auf 22.189 Punkte (Jahresplus: 6,8 Prozent) und markierte damit ein neues Allzeithoch. Der TecDAX fiel um 0,07 Prozent auf 1.812 Punkte (Jahresminus: 1,0 Prozent). Unter den 110 größten Werten gab es 64 Gewinner und 46 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 79 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 43,1 Millionen Aktien im Wert von 1,71 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,98). Am stärksten gesucht waren Banken, Versorger und Einzelhändler. Abwärts ging es mit Werten aus dem Pharma+Healthcare-Sektor, Medienwerten und Technologiewerten. Als bester DAX-Wert kletterte die adidas-Aktie um 1,48 Prozent. Dahinter folgten RWE und Deutsche Bank mit Zugewinnen von 1,06 beziehungsweise 0,81 Prozent. Die Verliererliste führte FMC an mit einem Abschlag von 1,38 Prozent. Lufthansa und Linde notierten 1,24 respektive 1,10 Prozent tiefer.

An der Wall Street dominierten zum Jahresausklang die negativen Vorzeichen. Etwas auf der Stimmung lastete ein enttäuschend ausgefallener Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago. Der Dow Jones Industrial büßte 0,28 Prozent auf 19.763 Punkte ein. Auf Jahressicht konnte der Index damit 13,4 Prozent hinzugewinnen. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,11 Prozent abwärts auf 4.864 Zähler (Jahresplus: 5,9 Prozent). 53 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. 61 neue 52-Wochen-Hochs standen 16 neuen Tiefs gegenüber. Einzige Sektoren im Plus waren Immobilienwerte und Finanzwerte. Die größten Verlierersektoren waren Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter und Technologiewerte. Goldman Sachs belegte mit einem Aufschlag von 0,53 Prozent die Dow-Spitze. JP Morgan und American Express gewannen 0,46 beziehungsweise 0,21 Prozent hinzu. Die rote Laterne hielt Microsoft mit einem Abschlag von 1,20 Prozent. Intel und McDonald’s verloren 1,06 und 0,87 Prozent.

Der Dollar-Index fiel am Berichtstag um 0,43 Prozent auf 102,21 Punkte. Auf Jahressicht stieg der Index, der die Entwicklung des Greenback gegenüber sechs anderen Hauptwährungen abbildet, um rund 3,7 Prozent. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,29 Prozent höher bei 1,0517 USD (Jahresminus: 3,2 Prozent). Im asiatischen Handel war das Währungspaar nach einem Short-Squeeze innerhalb weniger Minuten bis auf 1,0655 USD hochgeschnellt. Bei 1,0670/1,0693 USD befindet sich die nächste relevante Widerstandszone.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,07 Prozent tiefer bei 398,20 Punkten. Auf Jahressicht hat das Barometer aus 24 Spotpreisen rund 28 Prozent zugelegt. Brent-Öl gab am letzten Handelstag 0,05 Prozent auf 56,82 USD nach. Laut dem Dienstleister Baker Hughes stieg die Zahl der aktiven Ölbohrungen in den USA (Rig Count) in der vergangenen Woche um zwei auf 525. Trotz dieses neunten Wochenanstiegs in Folge liegt die Gesamtzahl immer noch um elf unterhalb des entsprechenden Vorjahreswerts. US-Erdgas verbilligte sich um 2,05 Prozent auf 3,72 USD. Comex-Kupfer legte um 0,70 Prozent auf 2,51 USD zu. Gold verlor 0,55 Prozent auf 1.152 USD (1.095 EUR). Silber fiel um 1,41 Prozent auf 15,99 USD. Platin und Palladium verteuerten sich gegen den Trend um 0,37 beziehungsweise 1,12 Prozent.

Am Rentenmarkt legte die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,01 Prozent zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um drei Basispunkte auf 0,21 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,22 Prozent auf 164,14 Punkte nach und prallte damit nach mehrwöchiger Erholungsrally am technischen Widerstand bei 164,50/164,71 Punkten ab. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um vier Basispunkte auf ein 3-Wochen-Tief bei 2,45 Prozent nach.

Die wenigen geöffneten asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der koreanische Kospi notierte zuletzt rund 0,1 Prozent höher. Die Börsen in Japan, China, Hongkong und Australien blieben feiertagsbedingt geschlossen. Die am Wochenende veröffentlichten staatlichen chinesischen Einkaufsmanagerindizes haben sich im Dezember etwas stärker eingetrübt als von Experten im Schnitt erwartet. Der Industrie-PMI fiel von zuvor 51,7 auf 51,4 Punkte, für den Service-PMI ging es von 54,7 auf 54,5 Zähler abwärts.

Heute richtet sich der Blick auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone. Die Börsen in Großbritannien, der Schweiz und den USA bleiben feiertagsbedingt geschlossen.

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