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Ströer – 2017 kann nur besser werden…

Gastautor: Daniel Saurenz
03.01.2017, 09:00  |  803   |   |   

StröerWir erinnern uns alle an die Short-Angriffe auf Ströer aus dem Jahr 2016. Doch die schlechte Performance des letzten Jahres ist nicht singulär im Medienbereich. Unsere Kollegen von Meedia haben zusammengestellt, wie sich ProSiebenSat1 und Co. entwickelt haben und alle vier relevanten Titel sind unter Wasser. Klar, ProSieben hatte sich im MDAX ausgetobt, die Performance wurde dort gemacht in den Jahren zuvor. So ist es häufig, schauen Sie nur auf Metro, die ihre schlechte Leistung im DAX ließen, dagegen im MDAX wieder zu sich kamen. Ubrigens ist dies auch eine Begründung, warum der MDAX fast schon zwangsläufig langfristig besser laufen kann als der DAX – Ausnahme 2016. Entsprechend der Medientitel sieht die Relative Stärke-Liste aus, denn auch dort notierte Ströer fast immer 2016 eher im unteren Sektor. Überhitzt sind momentan ganz andere Aktien, was uns Anfang 2017 natürlich beschäftigen wird, denn Banken und konjunktursensible Aktien wurden zuletzt natürlich gekauft. “Alle machen die Trump-Party mit obwohl sie wissen, dass es ein Spiel mit dem Feuer ist”, sagte Mitte Dezember ein bekannter Fondsmanager zu uns.

Neue Produkte in unserer Übersicht:

Bonus Cap-Zertifikat auf EURO STOXX 50 Index VN4ZYJ
Discount Call auf den DAX PB5V6B
DAX Discount OS Cap 11.700 XM93GA
Capped Bonus-Zertifikat CE5XG4
Capped Bonus-Zertifikat auf DAX SE9HPC
Capped Bonus-Zertifikat auf DAX SE9HSJ

Absicherung finden Sie hier…

Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen – lautet eine bekannte Börsenweisheit. Klingt zunächst einfach und recht logisch, in der Praxis sieht die Sache aber vielfach  anders aus. Denn es gilt zwei Herausforderungen zu meistern:

  1. Frühzeitig Aktien zu finden, bei denen sich ein neuer und vor allem nachhaltiger Trend abzeichnet. Die Schwierigkeit besteht darin, bei den unzähligen Papieren, die an deutschen Börsen gehandelt werden, den Überblick zu behalten.
  2. Meistens steigen Anleger zu früh aus, ein Großteil der Rally wird verpasst. Hier spielt vor allem die Psychologie den meisten Börsianern einen Strich durch die Rechnung.

Eine einfache Lösung stellt das System der Relativen Stärke dar, mit der Aktien ohne Emotionen und ausschließlich auf Basis von Berechnungen nach ihrer Trendstärke sortiert werden.   Auf dieser Seite finden Sie jeden Tag aktualisiert die aussichtsreichsten Papiere aus dem 110 Aktien umfassenden HDAX, in dem die Unternehmen aus dem DAX, MDAX und TecDAX zusammengefasst sind. Die obere Tabelle zeigt die zehn trendstärksten Papiere an, in der unterenListe finden Sie die zehn schwächsten Werte, die sich derzeit eher auf der Short-Seite lohnen. Die Berechnung erfolgt auf Basis von 55 Tagen und ist somit eher mittelfristig ausgerichtet. Wie das Konzept der Relativen Stärke aufgebaut ist und genutzt werden kann, können Sie unter der Rubrik Wissen: Mit Stärke zum Erfolg nachlesen.

Die aktuellen Top-10:

Name Kurs %Änd. RSL
SILTRONIC AG NA O.N. 43,91 -3,6 1,294
EVOTEC AG O.N. 6,97 -1,275 1,223
DEUTSCHE BANK AG NA O.N. 17,75 -1,361 1,217
WACKER CHEMIE O.N. 97,1 0,63 1,16
COMMERZBANK AG 7,591 -0,693 1,143
COVESTRO AG O.N. 66,22 0,91 1,14
K+S AG NA O.N. 21,95 1,479 1,138
DRAEGERWERK VZO O.N. 78,89 0,09 1,13
MTU AERO ENGINES NA O.N. 110,25 -0,5 1,13
VOLKSWAGEN AG VZO O.N. 138,8 0 1,13
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  Die zehn Verlierer:

Name Kurs %Änd. RSL
S+T AG (Z.REG.MK.Z.)O.N. 8,284 -0,193 0,905
RWE AG ST O.N. 11,605 0,173 0,915
NORDEX SE O.N. 19,75 -0,101 0,936
STRATEC BIOMEDICAL NAM.ON 45,235 -1,674 0,936
NEMETSCHEK SE O.N. 50,9 -0,57 0,94
WIRECARD AG 40,25 -0,112 0,948
RIB SOFTWARE AG NA 12,24 -1,923 0,955
INNOGY SE INH. O.N. 32,49 0,123 0,959
DT.PFANDBRIEFBK AG 9,08 0,487 0,96
FIELMANN AG O.N. 61,06 0,15 0,96
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Wertpapier: DAX Discount Call 11.200-11.700 bis 2017/06 (DB), DAX Discount Call 11.200-11.700 bis 2017/09 (BNP), E-Stoxx 50 Bonus Cap 2.600 bis 2017/12 (VON), DAX Bonus Cap 10.400 bis 2017/12 (SG), DAX Bonus Cap 10.200 bis 2018/06 (SG)

Themen: DIV, Aktien, DAX, Cap


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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