DAX-0,32 % EUR/USD+0,06 % Gold-0,21 % Öl (Brent)-0,61 %

Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Gastautor: Börse Stuttgart
03.01.2017, 15:54  |  394   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Deutsche Nebenwerte auch wegen Euro-Schwäche gefragt

Londoner “Footsie” ebenfalls auf Rekordhoch

Gestützt auf ermutigende chinesische Konjunkturdaten haben Anleger erneut bei europäischen Aktien zugegriffen. Der Londoner Auswahlindex FTSE meldete sich heute mit einem Rekordhoch von 7.205,21 Punkten aus dem verlängerten Neujahrswochenende zurück.

Der DAX stieg auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch von 11.637,37 Zählern. Der EuroSTOXX 50 notierte mit 3.322,88 Stellen so hoch wie zuletzt vor gut einem Jahr. Die Futures auf die US-Indizes deuteten auf eine freundliche Eröffnung der Wall Street hin.

Die Industrieproduktion in China erreichte im Dezember den höchsten Stand seit fast vier

Jahren. Turbulenzen wie Anfang 2016, als enttäuschende China-Daten dem DAX den schlechtesten Jahresauftakt seiner Geschichte bescherten, sind offenbar nicht zu befürchten.

Unterstützung erhielten die europäischen Aktienmärkte zudem vom erneuten Kursverfall des Euro, der Waren heimischer Firmen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger werden lässt. Die Gemeinschaftswährung verbilligte sich um mehr als einen halben US-Cent auf 1,0384 Dollar.

Unterdessen trieben die geplanten Förderkürzungen erneut die Ölpreise nach oben. Die Sorte Brent aus der Nordsee war mit 58,37 Dollar je Barrel (159 Liter) zeitweise so teuer wie zuletzt vor eineinhalb Jahren. Die weltweite Überproduktion hatten den Ölpreis zwischen Mitte 2014 und Anfang 2016 von gut 115 auf etwa 27 Dollar gedrückt.

Bei den Einzelwerten standen Banken erneut ganz oben auf den Einkaufszetteln der Investoren. In der Hoffnung auf eine schnelle Sanierung der italienischen Institute, die auf einem rund 360 Milliarden Euro hohen Berg fauler Kredite sitzen, stieg der dortige Branchenindex um zwei Prozent.

Spitzenreiter war hier die frisch fusionierte Banco BPM, die nach ihrer gut neunprozentigen Rallye vom Montag weitere zehn Prozent zulegte. Die deutsche Commerzbank, die britische Barclays und die französische Société Générale (SocGen) gewannen bis zu 3,5 Prozent.

Börse Stuttgart TV

Das Börsenjahr 2016 ist schon wieder Geschichte. Trotz turbulentem Auftakt, konnte der DAX einen durchaus versöhnlichen Jahresabschluss feiern: Auf Jahressicht kann der DAX voraussichtlich um mehr als 5 Prozent zulegen. Eigentlich könnte man mit einer solchen Performance durchaus zufrieden sein. Wie zufrieden ein Börsenchef mit dem Börsenjahr 2016 war, wollen wir jetzt klären mit Ralph Danielski, Geschäftsführer der Boerse Stuttgart GmbH, bei Börse Stuttgart TV.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=13689

Euwax Sentiment Index

Der Euwax Sentiment Index pendelte am Nachmittag im Bereich von plus zwanzig Punkten. Offensichtlich rechnet eine leichte Mehrheit der kurzfristig orientierten Derivateanleger mit steigenden Kursen des DAX.

Trends im Handel

An der Euwax waren heute verstärkt Knock-out-Calls auf den S&P-500-Index gesucht.

Knock-out-Calls auf die Aktien von United Internet und Deutsche Bank waren jeweils nach Empfehlungen von Börsenbriefen besonders gefragt.

Auch die erhöhte Nachfrage nach Call-Optionsscheinen auf Infineon sei Händlern zufolge auf die Empfehlung eines Börsenbriefes zurückzuführen.

Darüber hinaus setzt eine Reihe von Investoren mit Call-Optionsscheinen auf steigende Kurse der Aktien von Allianz und Volkswagen.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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