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Tesla und Barrick Gold – Gewinne auch 2017?

Gastautor: Daniel Saurenz
04.01.2017, 06:00  |  886   |   |   

Tesla_Ladestation_1Unsere Bonusposition auf Tesla im Defensivdepot musste am 3.1.17 ebenfalls weichen, mit plus 26% seit Juni 16 war zum einen das Ziel erreicht, zum anderen liegt das Papier mit Laufzeit März 17 nah am Maximalbetrag und die Chancen wägen das Risiko nicht mehr auf. Wir schauen uns gerade intensiv nach neuen Ideen um, was gar nicht so einfach ist in diesen Tagen. Auf Barrick Gold stellen wir Ihnen ein neues Papier ein, nehmen in der DL32JD auch die Gewinne mit. Auf Tesla gehen wir in den kommenden Webinaren ein, die aktuelle Einschätzung liest sich wie folgt:Audi-Chef Stadler schüttelt ebenso den Kopf wie Daimler-Chef Zetsche, wenn es um Tesla geht. Beide Konzerne verdienen mit ihren Autos Geld, Audi sogar noch einen Tick mehr als Daimler. Auch bei BMW klingelt es mit jedem 3er, 5er oder 7er in der Kasse. Tesla dagegen ist eine Cash-Vernichtungsmaschine erster Güte, wenngleich die Autos unbestritten schick und gut daherkommen.

Wie sich unsere Depots 2016 geschlagen haben, besprechen wir am Mittwoch um 18.00 Uhr in der Finanzmarktrunde- Hier gehts zur Anmeldung…

Unter anderem die lockere Geldpolitik und die Freigiebigkeit vieler Investoren macht es aber möglich, dass Elon Musk seine Marketingmaschine weiter anfeuert und – wie im Frühjahr geschehen – Short-Spekulanten brutal ausgequetscht werden in der Mutter aller Short-Squeezes des Jahres 2016.

In “Märkte und Zertifikate” der BNP Paribas finden Sie ein Spezial zu Rohstoffen – hier geht’s dorthin

Mund abputzen, blutige Nase – weitermachen. Elon Musk erinnert mitunter an Mads Mikkelsen  in Casino Royale, nur dass Musk nicht aus den Augen blutet. Er ist waghalsig und ein verdammt guter Spieler, verstärkt seine Wetten immerzu und noch funktioniert dies brillant.

Wenn man sich aber einmal Fundamentaldaten ansieht wie die Anzahl verkaufter Autos, die er gerne auch mal nach unten korrigiert wird oder gar Zahlen wie Profitabilität oder Cashflow berücksichtigt, hängt Tesla Daimler oder BMW weit hinterher. An der Börse ist man dennoch 27 Milliarden Euro wert – Daimler bringt es auf 77 Milliarden Euro und die Deutsche Bank auf 25 Milliarden Euro – damit Sie eine Einordnung haben.

Unsere Produktauswahl:

Barrick Gold

Discount Call – PB543K

Capped-Bonus – CX72EE

Tesla:

Capped-Bonus – PB6R4Z

Hoher negativer Cashflow

Tesla_November_1Zurück zu den Fundamentaldaten: Sie belasten die Aktie mitunter. So notiert das Papier mit Kursen von um die 210 Dollar um 20 Prozent unter dem April-Hoch, allerdings deutlich über Halbjahrestief. So hat der Elektroautohersteller zuletzt per Software-Update eine Sicherheitslücke geschlossen, nachdem es IT-Experten gelungen war, per Funk die Kontrolle über einzelne Funktionen, wie Bremsen, Scheibenwischer, Licht und Schiebedach, eines fahrenden Wagens zu übernehmen.

Eine nützliche Matrix der DAX-Einzelwerte finden Sie hier

Und die Tatsache, dass der Konzern pro Quartal regelmäßig mehr als 400 Millionen Dollar an Cash verbrennt, beginnt Investoren auch allmählich zu stören, zumal Musk ein ums andere Mal mit den Absatzzahlen enttäuscht. Dennoch will Musk die Ausgaben 2017 kräftig steigern, nicht zuletzt um die geplante Einführung des Model 3 voranzutreiben. Das Fahrzeug soll mit Preisen ab 35.000 Dollar Ende 2017 auf den Markt kommen und den Massenmarkt erobern.

Wir schauen uns in der Finanzmarktrunde einmal an, wo Tesla wirklich hingehört und ob die US-Wahl sogar Auswirkungen auf die Förderung der Elektromobilität hatte. Was dies ausmacht, sieht man an Norwegen. Dort ist jedes fünfte Auto elektrisch - jedoch steuerlich massiv gestützt. Ob dies bei Teslas für Preise jenseits der 50.000-Euro/Dollar-Marke sozial und sinnvoll wäre, stellen wir mal infrage.

Wertpapier: Barrick Gold Corporation Discount 16 bis 2017/06 (DB), Barrick Gold Corporation Discount Call 16-18 bis 2017/06 (BNP), Tesla Bonus Cap 160 bis 2017/12 (BNP)


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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