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Gold, ÖL & Co. – Der Markt im Überblick
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Gold, ÖL & Co. – Der Markt im Überblick

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
05.01.2017, 08:21  |  622   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt setzte zur Wochenmitte seine Verschnaufpause unterhalb der am Dienstag erreichten Verlaufshochs in den Indizes fort. Auch positiv ausgefallene Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone lieferten keine Impulse. Der DAX schloss unverändert auf dem Vortagsniveau von 11.584 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,67 beziehungsweise 0,19 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten gab es 74 Verlierer und 34 Gewinner. Das Abwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 84,7 Millionen Aktien im Wert von 2,96 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,09). Am stärksten gesucht waren Banken, Telecomwerte und Versicherungen. Am deutlichsten abwärts ging es mit Bauwerten, Einzelhandelswerten und Versorgern. Den Spitzenplatz im DAX belegte die Aktie der Deutschen Bank nach einer positiven Analysteneinschätzung mit einem Aufschlag von 3,07 Prozent. Lufthansa und Bayer rückten um 2,20 respektive 1,29 Prozent vor. Am anderen Indexende verlor HeidelbergCement 2,01 Prozent. Dahinter gaben adidas und ThyssenKrupp 1,90 beziehungsweise 1,54 Prozent nach.

An der Wall Street schlossen die Indizes nach der Veröffentlichung eines etwas falkenhafter als erwarteten Fed-Protokolls bei guter Marktbreite mit Aufschlägen. Der Dow Jones Industrial verbesserte sich um 0,30 Prozent auf 19.942 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,52 Prozent nach oben auf 4.937 Zähler. 83 Prozent aller Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 85 Prozent. 201 neuen 52-Wochen-Hochs standen lediglich sieben neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Rohstoffwerte, Hersteller zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary) sowie Immobilienwerte. Einzig der Energiesektor büßte ein. Die Nike-Aktie belegte mit einem Plus von 2,09 Prozent den obersten Platz im Dow-Tableau. Dahinter folgten American Express (+1,63%) und Disney (+1,28%). Die Verliererliste wurde angeführt von Exxon Mobil (-1,10%), gefolgt von Cisco (-0,59%) und Travelers (-0,53%).

Am Devisenmarkt zeigte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen Schwäche. Der Dollar-Index setzte seine am Vortag ausgehend von einem neuen 14-Jahres-Hoch begonnene Konsolidierung fort und notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,61 Prozent tiefer bei 102,58 Punkten. EUR/USD erholte sich im Gegenzug vom am Vortag markierten 13-Jahres-Tief und notierte 0,74 Prozent höher bei 1,0482 USD. Bei den anderen Hauptwährungen fielen der Kanada-Dollar und der Austral-Dollar mit Stärke und der Yen mit Schwäche auf. Auch die meisten anderen Rohstoffwährungen zeigten deutliche Kurssteigerungen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,27 Prozent auf 395,62 Punkte und machte damit einen Teil der kräftigen Vortagesverluste wieder wett. Brent-Öl verteuerte sich um 1,46 Prozent auf 56,28 USD. US-Erdgas setzte seinen Kursrutsch fort und büßte 2,19 Prozent auf 3,25 USD ein. Kupfer legte an der Comex um 2,67 Prozent auf 2,56 USD zu. Die Edelmetalle setzten ihren Kursaufschwung gestützt vom schwächeren Greenback fort. Gold notierte 0,22 Prozent höher bei 1.165 USD (1.110 EUR). Silber und Platin verbesserten sich um 0,40 beziehungsweise 0,32 Prozent. Palladium haussierte um 4,09 Prozent auf ein 4-Wochen-Hoch bei 738,95 USD.

Der Handel am Rentenmarkt gestaltete sich weitgehend impulslos. Die Umlaufrendite kletterte um einen Basispunkt auf 0,07 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 0,27 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,10 Prozent auf 163,29 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes erhöhte sich um einen Basispunkt auf 2,46 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh ganz überwiegend freundlich. Für gute Stimmung sorgten Konjunkturdaten aus China. Dort war der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor im Dezember von zuvor 53,1 auf 53,4 Punkte gestiegen. Dies ist der höchste Stand seit 17 Monaten. Der MSCI Asia Pacific Index verbesserte sich um 1,01 Prozent auf 138,34 Punkte. Gegen den regionalen Trend zeigte der Nikkei 225 aufgrund eines festeren Yen Schwäche.

Heute steht der ISM-Index für den US-Servicesektor im Fokus. Die Konsensschätzung lautet auf einen Rückgang im Dezember auf 56,5 nach zuvor 57,2 Punkten. Von der Unternehmensseite dürfte die Veröffentlichung der Quartalszahlen von Monsanto auf Interesse stoßen.

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